Hagen verplempert Tausende Euros für zu teure Lagerhallen

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Hat die Stadt Hagen über Jahre Tausende Euros für die Anmietung von privaten Lagerflächen verplempert, obwohl ein städtisches Tochterunternehmen den gleichen Service zum halben Preis anbietet? Diesem Verdacht sieht sich aktuell der Fachbereich Jugend und Soziales unter der Regie von Dezernentin Margarita Kaufmann ausgesetzt. Entspechend hat die SPD-Fraktion für die kommende Ratssitzung (14. November) einen Beschlussvorschlag formuliert, wonach das Ressort umgehend seine Anmietungspraxis auf neue Füße stellen soll. (…)

Daraufhin wurden ab 15. Dezember 2015 in der Rehstraße kurzerhand 800 Quadratmeter in einem Lagerhaus der Spedition Priller für 1904 Euro/Monat (2 €/qm + MWSt) angemietet. Ein unbefristeter Kontrakt, für den die Stadt bislang gut 90.000 Euro an Priller-Geschäftsführer Christoph Purps, zugleich CDU-Kreisvorsitzender, überwiesen hat. (…)

Erst fünf Monate später kamen weitere 1600 Quadratmeter Lagerfläche bei der städtischen Tochtergesellschaft Werkhof in der Obernahmer hinzu. Dort gibt es seitdem die Unterstellmöglichkeit für Mobiliar aller Art sogar zum halben Preis (1 €/qm). Und es wären für den Spartarif sogar weitere Flächen zu haben: „Die Kapazitäten sind da“, bestätigt Werkhof-Geschäftsführer Ralph Osthoff (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Und wieder ist der Name Purps im Spiel (siehe: CDU-Purps: GWG-Abriss im Geschäftsinteresse?).

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