SPD: Keine Inlandsflüge mehr für OB & Co

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Erst kürzlich flog der Oberbürgermeister gemeinsam mit weiteren Mitarbeitern der Verwaltung nach einem Besuch der Immobilienmesse EXPO REAL von München nach Dortmund zurück. Terminliche Gründe, so gab der Oberbürgermeister auf Anfrage der SPD-Ratsfraktion an, sei der Anlass für die Wahl des Transportmittels Flugzeug gewesen.

Für die kommende Ratssitzung am 14. November stellt die SPD einen Antrag, der das in Zukunft ausschließen soll:

Inländische Dienstreisen städtischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Tochtergesellschaften werden ab sofort nicht mehr mit dem Flugzeug absolviert. In Abwägung von Klimaschutz und möglicher verlängerter Reisezeit ist bei inländischen Reisen die Deutsche Bahn als Verkehrsmittel zu bevorzugen. Der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit (Reisekosten, Reisezeit, nötige Übernachtungen) ist daher zu vernachlässigen.

Die SPD-Fraktion begründet ihren Antrag damit, dass das Flugzeug „nach wie vor zu den Verkehrsmitteln mit dem höchsten CO2-Ausstoß“ gehört. Jede Flugreise, insbesondere die Kurzstrecken, seien somit eine starke Belastung für unser Klima. Daher seien umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn der Vorzug zu geben.

Schlussfolgerung: „Die Stadtverwaltung Hagen nimmt damit ihr Bekenntnis zum beschlossenen Klimanotstand aktiv wahr und beweist, dass ihr Eintreten für mehr Umwelt-und Klimaschutz mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist.“

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