„Der Junge mit dem Koffer“ im Lutz

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Märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny

Vlnr: Michael Mayer, Anne Schröder (vorne), Leo Kamphausen. Foto: Klaus Lefebvre.

Ab dem 6. Oktober 2019 (Wiederaufnahme um 15.00 Uhr im Lutz) ist sie wieder zu erleben: Die märchenhafte Fluchtgeschichte von Mike Kenny unter dem Titel „Der Junge mit dem Koffer“ (ab 10 Jahren, Schulvorstellungen besonders empfohlen für die Klassen 5-10).

Worum geht’s? Naz liebt die Geschichten von „Sindbad, dem Seefahrer“, die ihm sein Vater vor dem Einschlafen erzählt. Doch dann kommt der Krieg in seine Heimat, und Naz wird mit einem Koffer in den Bus gesetzt. Nach London soll er fahren, zu seinem Bruder, der ihm eine Postkarte aus dieser wunderbaren Stadt geschickt hat. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die Naz über Gebirge, Meere und durch Wüsten führt. Unterwegs lernt er Krysia kennen, die ihn ein Stück seines Wegs begleitet. Immer neue Gefahren bedrohen die beiden, doch Naz weiß alle Schwierigkeiten durch die Erinnerung an die Geschichten von Sindbad zu überwinden. Wird er London schließlich erreichen?

Ein Stück über ein brennendes Problem unserer Zeit, einen außergewöhnlichen jugendlichen Helden, sein großes Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.

Für ihre Inszenierung von Mike Kennys Stück „Der Junge mit dem Koffer“ hat sich Lutz-Leiterin Anja Schöne unterschiedliche Komplizen gesucht. Neben Lutz-Dramaturgin Anne Schröder stehen die Schauspieler Leo Kamphausen, Michael Mayer und Franziska Schmid auf der Bühne.

Die Begegnung von Orient und Okzident wird durch die Hagener Musikerin Maren Lueg und den syrischen Musiker George Alfazaa, der seit zwei Jahren als Geflüchteter in Hagen lebt, auch musikalisch gestaltet: Alfazaas eigene Fluchterfahrungen fließen in seinen Gesang und die Musik auf traditionellen arabischen Instrumenten wie Oud und Schabbaba ein. Dieses Zusammenspiel unterschiedlicher kultureller Einflüsse spiegelt sich auch in der Ausstattung von Jeremias H. Vondrlik.

Diese gleichermaßen berührende wie spannende Produktion, die anhand des Schicksals des jungen Protagonisten eine Ahnung vom Schicksal Geflüchteter vermittelt und gleichzeitig die Kraft von Geschichten und Fantasie feiert, wurde vom Förderverein Soroptimist International Club Hagen e.V. unterstützt.

Weitere Vorstellungen: Familienvorstellung: 1.12.2019 (15.00 Uhr)

Schulvorstellungen: 7.10. und 8.10.2019 (jeweils 10.00 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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