Archäologen entdecken erneut über 11.500 Jahre alte Funde

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Abschluss der jüngsten Grabungskampagne in und vor der Blätterhöhle

Die Blätterhöhle in Hagen-Holthausen ist für die Steinzeit einer der wichtigsten Fundplätze in Westfalen und darüber hinaus. Jetzt sind Archäologen kurz davor die fünfte Grabungskampagne unter der Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) abzuschließen. Und sie haben dabei erneut besondere Funde wie Pfeilspitzen aus Feuerstein gemacht, die einen Einblick in die Welt der Menschen vor über 11.500 Jahren erlauben.

Zum Abschluss der fünften Grabungskampagne präsentierten sie ihre Funde jetzt der Öffentlichkeit. Zu den wichtigsten Entdeckungen zählen Pfeilspitzen aus Feuerstein. In ihrer Form seien diese noch völlig unbekannt und ungewöhnlich, so die Wissenschaftler. Außerdem bargen die Archäologen vor der Höhle auch Teile der bearbeiteten Werkzeuge, Reste erlegter Tiere und mehrere Holzkohlen. In der Höhle legten sie auch einige weitere Menschenknochen frei.

2004 waren in der Blätterhöhle erstmals Menschenreste aus der Mittel- und Jungsteinzeit entdeckt worden. Seitdem gab es 13 Grabungskampagnen.

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