Von wegen Verkehrswende: 10.000 Fahrzeuge mehr in Hagen

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Das ist aktuell das genaue Gegenteil einer Verkehrswende: Allein in den vergangenen sechs Jahren ist die Zahl der neu zugelassenen Autos in Hagen um rund 10.000 auf 123.299 gestiegen. Darunter 800 neue „SUVs“ (insgesamt 1954), die deutschlandweit stark diskutierten Geländelimousinen. In Hagen, wo ohnehin Fahrverbote und ein Parkraum-Kollaps drohen, nimmt man die Zahlen besorgt zur Kenntnis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung von Udo Pfeiffer: „Maßnahmen zur Einschränkung von SUVs seien zu begrüßen“. Wie wäre es denn mit einer Parkraumbewirtschaftung? Kostenlose Parkplätz in der Stadt darf es nicht geben. Die Parkgebühren sollten die tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung öffentlichen Raums widerspiegeln. Die ÖPNV Fahrkarten sind seit Jahren immer weiter gestiegen, die Kosten für‘s Parken nicht. Parken auf Fuß- und Radwegen sollte stärker kontrolliert und geahndet werden. Autos und insbesondere SUVs beanspruchen ja schon „legal“ viel mehr öffentlichen Raum, aufgeschultertes Parken lässt oft weniger als 1,50m Platz auf den Gehwegen. Auch die Gebühren für Verstöße sind ungleich verteilt: Schwarzfahren wird erheblich stärker bestraft als Falschparken, obwohl letzteres oft eine Gefährdung für die anderen Verkehrsteilnehmer darstellt. Also Appell an die Stadt: Nicht nur reden – handeln.

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