Klimanotstand in Hagen: Junge Leute kurz vor erklärtem Ziel

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Die politische Rückendeckung für die Bewegung „Fridays for future“ in Hagen wird immer größer. Die Ausrufung des Klimanotstandes rückt näher. (…)

Gestern brachte sich Oberbürgermeister Erik O. Schulz mit einer eigenen „Ergänzungsvorlage“ ins Spiel, die in weiten Teilen den Beschluss des UWA darstellt. „Immer wieder erstaunlich, wie flexibel sich dieser OB zeigt“, zeigte sich Werner König (SPD) ironisch. „Das ist kein Vorschlag von OB Schulz, sondern aus der Politik.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die „jungen Leute“, die laut Überschrift „kurz vor erklärtem Ziel“ stehen, sollten nicht auf unverbindliche Absichtserklärungen hereinfallen. Um solche handelt es sich nämlich bei den in der Beschlussvorlage für den Stadtentwicklungsausschuss aufgeführten Punkten. Dort ist die Rede lediglich davon, dass die Kommune die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen „berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln“ will. Im Klartext: Wir haben inzwischen bemerkt, dass die Kommunalwahlen vor der Tür stehen und würden gerne Eure Stimmen abgreifen, halten uns aber alle Schlupflöcher offen. Der plötzliche Sinneswandel ist vor allem in Anbetracht der bisherigen langjährigen Praxis und vergangener Beschlüsse mehr als unglaubwürdig.

Ob da jetzt ein „Klimanotstand“ beschlossen wird oder nicht, ist völlig irrelevant. Es zählen einzig und allein die Taten – und nicht das Gerede.

Eine Antwort to “Klimanotstand in Hagen: Junge Leute kurz vor erklärtem Ziel”

  1. hansimäuschen Says:

    Umsetzung heißt das Zauberwort, ein dickes Problem in Politik ( und manchmal auch privat ). Teilweise ebenfalls in anderen Politikfeldern, ist es hier aktuell von besonderer Brisanz und klar, jeder Einzelne ist aufgerufen.
    Auf Hagen als Gebietskörperschaft bezogen, geht es diesbezüglich bisher lieber um das 3 Affen-Prinzip, d. h., man tut so als ob, per Palaver-Bude Ratssaal durch Polit-Giganten und eben den, nicht minder gigantischen, fast täglichen Grüßonkel Schulz ( s. WP- Leserbrief dieser Tage ), somit verbal… . Letzterer hat dann auch als deutlichen Schwerpunkt Dampfplauderei, Absichtserklärungen, Lippenbekenntnisse, dazu notorische Selbstbeweihräucherung und ungezügelten Selbstdarstellungstrieb statt…. .
    Es scheint so, daß dies mit der Zeit immer mehr Bürgern auffällt. Und den Grünen, denen zunächst mal durch Kandidatenbekenntnis / -aufstellung politisch Verantwortung zukommt, immer noch nicht ? Daß das Gift für die Stadt ist und letztlich auch für sie selbst ? Glaubt Ihr, daß das Hoch, wesentlich mitbedingt durch die “ Fridays for future “ – Bewegung, ewig anhält ? Beide Augen ganz feste noch immer zu ? Oder ist das gar nicht der Fall ?

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