Zahl der Remittenden überwiegt

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Verkauf der WPWR weiter rückläufig

Der Trend scheint unumkehrbar: Auch im 2. Quartal 2019 ging die verkaufte Auflage der WPWR in Hagen weiter zurück. Nach Angaben der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern brachte das lokale Einheitsorgan gegenüber dem Vorjahresquartal im Durchschnitt 4,8 % weniger Exemplare an die Leserschaft.

Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende Niedergang des Blattes fort, das unter zwei unterschiedlichen Namen auftritt, dessen Lokalteile aber identisch sind. Letzteres ist allein schon deshalb problematisch, weil Untersuchungen zufolge die lokale Berichterstattung das entscheidende Motiv für den Erwerb solcher Blätter ist. Durch die Monopolisierung der Presselandschaft bleibt den Lesern beim Lokalen nur noch der Griff in den Einheitsbrei.

Fast 93 % der Zeitungen werden im Abonnement bezogen, der Einzelverkauf spielt praktisch keine Rolle mehr. Dort übersteigt inzwischen die Zahl der Remittenden, also der zurückgeschickten Exemplare, die der tatsächlich verkauften Zeitungen.

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