Zwischen Tradition und Moderne

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Hagener Baukunst in den 20er Jahren

Im Rahmen der Veranstaltungen zum Projekt „100 jahre Bauhaus“ im Westen zeigt der HAGENRING e.V. in seiner Galerie in der Wippermann-Passage,( Eilper Straße 71-75, 58091 Hagen) vom 7.7. bis 28.7.2019 die Fotoausstellung „Hagener Baukunst in den 20er Jahren“. Zum einen haben sich die dem HAGENRING angehörenden Fotografen Peter Klein und Siegfried Rubbert zusammen mit ambitionierten Teilnehmern an Fotokursen der Volkshochschulen EnnepeRuhr-Süd und Iserlohn des Themas angenommen.

Zum anderen hat sich der Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff mit der Geschichte der Hagener Bauten jener Epoche befasst und sie in einer Broschüre zusammen mit ergänzenden Informationen veröffentlicht. Bekannte und weniger bekannte Hagener Bauten, die einen eindeutigen Bezug zum „Neuen Bauen“ der Weimarer Republik haben (Bauhaus, Expressionismus, Frühe Moderne etc.) werden vorgestellt. Er schlägt den Bogen von dem Hagener Kunstmäzen und Museumsgründer (u.a. Folkwang-Museum) Karl Ernst Osthaus (1874 – 1921) zur avantgardistischen Architektur in den 20er Jahren.

Viele Aspekte, die seinerzeit das Bauhaus verfolgt hat, wurden von Osthaus bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit umfangreichen Initiativen in Hagen vorgeprägt. Insofern spielt Hagen in der Geschichte des Bauhauses eine wesentliche Rolle. Der „Hagener Impuls“ ist der Beweis für die herausragende Baukultur in unserer Stadt.

Der Eintritt ist frei!

Die Broschüre wird in der HAGENRING-Galerie zum Preis von 5 Euro angeboten.

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