Erneut Unfall an sogenannter Todeskreuzung in Hohenlimburg

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Wieder ein Unfall an der seit 2018 als „Todeskreuzung“ viel diskutierten Straßenecke Mühlenbergstraße/Iserlohner Straße/Stennertbrücke. Und wieder rückt die gefährliche Kreuzung dadurch in den Fokus der Hohenlimburger Öffentlichkeit. Ein Autofahrer ist bereits am vergangenen Sonntag gegen die Fangschutzbügel geprallt, die nach längerer Diskussion 2018 dort aufgestellt wurden. Der Fahrer flüchtete allerdings. Die Polizei ermittelt. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Eine Mischung aus reißerischer Boulevard-Schreibe („Todeskreuzung“) und Fehlinformation („Fangschutzbügel“). Die Stadt hat aus dem tragischen Unfall vom Mai 2018, bei dem ein 81 Jahre alter Mann von einem 40-Tonner getötet wurde, wieder einmal nur die Lehre gezogen, dass der Verkehr ohne Rücksicht auf Verluste weiter fließen muss. Anstatt ein sicheres Überqueren der Kreuzung durch Fußgänger per Rundum-Rot für Kraftfahrzeuge sicherzustellen, wurde einfach einer der Fußgängerüberwege gesperrt. Es handelt sich bei den Absperrungen also nicht um „Fangschutzbügel“ (für Kraftfahrzeuge), wie der Schreiber unterstellt, sondern um gegen Fußgänger gerichtete Barrieren. Sehr schön auf dem Foto im WPWR-Beitrag zu erkennen. Ein bezeichnendes Beispiel dafür, was in Hagen unter „Mobilitätswende“ verstanden wird.

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