Archive for Juni 2019

Bilinguale Führung im Theater Hagen

17. Juni 2019

Unter dem Lutz-Motto „Weltenbummler“ findet am 22. Juni 2019 mit Beginn um 14 Uhr eine weitere bilinguale Führung, dieses Mal in ungarisch-deutscher Sprache, durch das Theater Hagen statt (Treffpunkt: Bühneneingang). Diese Führung wird gestaltet von dem Tänzer, Choreographen und Orchesterwart Jozsef Hajzer und der Theaterpädagogin Miriam Walter.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung in der Theaterpädagogik wird gebeten unter miriam.walter@stadt-hagen.de.

Literatur, Flucht – interkulturelle Begegnungen

16. Juni 2019

Lesung mit Nuri Ortak

Unter dem Titel „Literatur, Flucht – interkulturelle Begegnungen“ lädt die „terre des hommes AG Hagen“ zu einer Lesung mit dem Hagener Schriftsteller Nuri Ortak im Rahmen des Kulturfestivals „SCHWARZWEISSBUNT“ am Dienstag, 18. Juni, von 11 bis 13 Uhr in den interkulturellen Garten am Goldberg, Goldberghang neben Haus Nummer 40, ein.

Nuri Ortak liest aus seinen eigenen Texten vor und begegnet dabei geflüchteten Jugendlichen einer Förderklasse des Berufskollegs Kaufmannsschule 1. Die Veranstaltung ist ab 14 Jahren geeignet. Der Eintritt zur Lesung ist frei, eine Anmeldung ist per E-Mail an hagen@tdh-ag.de erforderlich.

Hagen radelt erneut drei Wochen lang für das Klima

15. Juni 2019

Gemeinsames Fahrradfahren für ein besseres Klima und mehr Radverkehrsförderung: Nach der erfolgreichen Teilnahme in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Stadt Hagen vom 15. Juni bis 5. Juli wieder an der Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Am Samstag, 15. Juni, um 10 Uhr findet auf dem Friedrich-Ebert-Platz der jährliche Umwelttag statt, bei dem zugleich auch der Startschuss für das „STADTRADELN“ fällt. Bei der Kampagne, die als Wettbewerb konzipiert ist, treten Kommunalpolitiker, Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen in Teams oder als Einzelpersonen in die Pedale. Beruflich wie privat sollen drei Wochen am Stück möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Ziel ist, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und ein Zeichen für vermehrte Radverkehrsförderung in der Heimatkommune zu setzen.

Um die Teilnahme an der Aktion deutlich zu machen und ein gemeinsames Erkennungszeichen zu haben, werden alle Radler gebeten, ein blaues Band am eigenen Fahrrad zu befestigen. Während des Aktionszeitraums tragen die Teilnehmenden ihre geradelten Kilometer dann über einen Online-Radelkalender ein, sodass auch ein Vergleich zu anderen Kommunen und Teams möglich ist und für zusätzliche Motivation sorgt. Zudem sind an den Infotheken im Rathaus I und II, im Rathaus Hohenlimburg sowie in der Verbraucherzentrale Hagen Kilometererfassungsbögen erhältlich.

Unter allen Teilnehmern der Aktion „STADTRADELN“ verlost Zweirad Trimborn ein Trekkingrad (im Wert von 600 bis 700 Euro) sowie vier Gutscheine für eine Inspektion eines Pedelecs oder Fahrrades (für jeweils 60 Euro). Im Rahmen des Umwelttages lassen sich zudem auf einer Carrerabahn – deren Strom durch Muskelkraft produziert wird – Preise der Volme Galerie wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine im Wert bis zu 50 Euro erradeln.

Während der Kampagne und auch darüber hinaus können Radfahrer ebenso die Online-Meldeplattform „RADar“ nutzen. Über die „STADTRADELN-App“ gibt es die Möglichkeit, der Stadt Hagen störende oder gefährliche Stellen auf Radwegen zu nennen.

Mehr Informationen zur Aktion und zur möglichen eigenen Teilnahme gibt es unter www.stadtradeln.de sowie bei Petra Leng unter Telefon 02331/207-3161 und Gregor Hengstermann unter Telefon 02331/207-3159 aus dem Bereich Radverkehrsplanung der Stadt Hagen.

Stadt Hagen baut Kindergärten und schafft Betreuungsplätze

15. Juni 2019

Die Stadtverwaltung begegnet der steigenden Kinderzahl in Hagen mit dem Bau neuer Kindergärten und der Schaffung weiterer Betreuungsplätze. Der Fachbereich Jugend und Soziales hat dazu einen Aktionsplan vorgelegt, der am kommenden Mittwoch im Jugendhilfeausschuss vorgestellt werden soll. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Alle Informationen im Aktionsplan Kinderbetreuung (ganz ohne Bezahlschranke)

„I Got Rhythm!“

15. Juni 2019

Neuntes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Im 9. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 18. Juni (20 Uhr, Stadthalle Hagen) gibt es nicht nur sinfonische, sondern auch jazzige Klänge zu hören – „I Got Rhythm!“ Dieses Konzert ist in das Programm „Hagener Impulse – 100 Jahre Bauhaus im Westen“ eingebunden.

Die Komponisten des Programms haben in der Zeit der Bauhausgründung gelebt und gewirkt – allen voran Kurt Weill. Der Komponist stammte aus Dessau, wo sich die Bauhaus-Schule ab 1926 niederließ. Zu dieser Zeit vertonte Weill gerade Brechts „Dreigroschenoper“, die zu einem weltweiten Hit wurde. Weill teilte das Schicksal mit vielen der Bauhausmitglieder und musste in den 1930er-Jahren in die USA emigrieren. Hier wurde er am Broadway mit seinen Musicalkompositionen erfolgreich.

Eine charakteristische Neuerung in seinem Werk ist dem Zeitgeist folgend der Einzug der Alltagsmusik in die Kunstmusik. So hat er immer wieder Elemente des Jazz einfließen lassen – auch in seine Lieder, von denen einige an diesem Abend präsentiert werden, interpretiert vom Chansonnier HK Gruber.

Der 75-jährige Allround-Musiker gilt bis heute als eine der schillerndsten Figuren der deutschsprachigen Musikwelt. Mit dem Schaffen Kurt Weills hat er sich immer wieder auseinandergesetzt, wie seine CD-Veröffentlichungen eindrucksvoll zeigen, in denen er mit Stars wie Max Raabe und Nina Hagen zusammenarbeitete.

An Kurt Weills Wirkungsstätte, dem Broadway, wurde auch „Porgy and Bess“ von George Gershwin uraufgeführt. Das Bühnenwerk changiert zwischen Elementen der Oper und des Musicals und ist berühmt für seine Einflüsse aus Blues und Jazz.

So fungiert in diesem Konzert die Musik Gershwins (neben Ausschnitten aus „Porgy and Bess“, Ouvertüre zu „Strike up the Band“, Variationen über „I Got Rhythm“) bestens als Bindeglied zwischen Weills Liedern und Songs der Jazzlegende Duke Ellington, die das Programm ergänzen.

Am Klavier und am Pult wird das Philharmonische Orchester Hagen geleitet von Frank Dupree, einem hochgelobten jungen Talent, das im Jazz wie in der Klassik gleichermaßen zu Hause ist (Foto: Sebastian Heck).

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

815 Mitarbeiter nutzen in Hagen ein Firmenticket

14. Juni 2019

Die Stadt Hagen fördert die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs durch ihre Mitarbeiter, indem sie ihnen ein Firmenticket zur Verfügung stellt. (…)

Doch mit der Resonanz auf das Firmenticket ist man bei der Hagener Straßenbahn AG nicht zufrieden, nur eine Handvoll Firmen (darunter Thalia und Kaufland) machen nach Auskunft von Hartmut Koch, Leiter des Verkehrsmanagements, davon Gebrauch: „Wir haben es zahlreichen Unternehmen angeboten, aber uns fast immer eine blutige Nase geholt.“

Ein Grund dafür ist nach Meinung von Koch, dass ausreichend Parkraum zur Verfügung steht: „Zu Konditionen, mit denen ein Firmenticket nicht mithalten kann.“

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Für Interessierte nichts Neues. Selbst zu Spitzenzeiten stehen im Stadtzentrum mindestens 1.000 freie Stellplätze in den Parkhäusern zur Verfügung. Täglich sehr schön ablesbar beispielsweise auf der Anzeigetafel an der Buscheystraße/Ecke Grünstraße.

Siehe dazu auch:

Parkplätze in Hagen: Zu viele und zu billig
Gutachter empfehlen für eine Verkehrswende Rückbau und Verteuerung

Premiere: „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“)

14. Juni 2019

Johann Zumbült (Melchior) und Isabell Fischer (Wendla). Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Premiere in dieser Spielzeit im Großen Haus des Theaters Hagen findet am 15. Juni 2019 (19.30 Uhr) statt. Auf dem Programm steht das international gefeierte Musical „Spring Awakening“ („Frühlings Erwachen“) von Steven Sater (Buch, Songtexte) und Duncan Sheik (Musik), basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind (Deutsch von Nina Schneider, mit Übertexten).

Diese Produktion findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück statt und gehört zum Förderprojekt des Theaterfördervereins Hagen e.V. „Jeder Schüler ins Theater Hagen“.

Frank Wedekinds Drama „Frühlings Erwachen“ sorgte bei der Uraufführung 1906 für Empörung: Das Thema der jugendlichen Sexualität war in der Atmosphäre der bürgerlichen Sexualmoral deutschen Kaiserreichs ein Tabu. Genau hundert Jahre später wurde das Musical „Spring Awakening“ zum ersten Mal aufgeführt, das Wedekinds Schauspiel als Folie benutzt, dabei aber den Bogen von der Vergangenheit ins Heute spannt. „Spring Awakening“ gelingt der Spagat, dass wir uns den Figuren aus Wedekinds Schauspiel auch heute noch nahe fühlen: Dies liegt vor allem an der Musik, in der sich die Wut der Jugendlichen über die sexuelle Repression und ihre Ausgeliefertheit kanalisiert. Dafür wurde das Musical gefeiert und unter anderem mit acht Tony Awards ausgezeichnet.

„Spring Awakening“ erzählt vom Erwachsenwerden, von erwachender Sexualität, aber auch von Konflikten zwischen Eltern und Kindern. Deutschland 1891, irgendwo in einer kleinen Stadt: Melchior, der Primus der Klasse, ist vom Geist der Aufklärung beflügelt. Sein bester Freund Moritz, durchdrungen von selbstzerstörerischer Besessenheit, schafft das Pensum in der Schule nicht. Wendla will von ihrer Mutter aufgeklärt werden, erhält aber nur Ausflüchte als Antwort. Mit ihrer Neugier auf sexuelle Themen und ihren gezielten Fragen werden alle von ihren Eltern und Lehrern allein gelassen. Als Melchior und Wendla ihre Liebe entdecken, geraten die Jugendlichen in ein verhängnisvolles Fahrwasser.

Sascha Wienhausen inszenierte am Theater Hagen bereits mit großem Erfolg die Musicals „Avenue Q“ und „In den Heights von New York“. Zusammen mit Anja Schöne als Schauspiel-Regisseurin, Michael Schmieder als Choreograph und Alfred Peter als Ausstatter wird er nun „Spring Awakening“ auf die Hagener Bühne bringen. Mit zum Team gehören zudem Rebecca Graitl (Dramaturgie) und Hans-Joachim Köster (Licht). Unter der musikalischen Einstudierung und Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Jessica Denzer, Isabell Fischer, Ralf Grobel, Sebastian Jüllig, Vera Lorenz, Stefan Merten, Andreas Elias Post, Christian Rosprim, Anne Schröder, Simone Schuster, Bosse Vogt, Marlene Walker, Johann Zumbült; Ballett Hagen; Philharmonisches Orchester Hagen

Weitere Vorstellungen: 28.6. (19.30 Uhr); 3.7. (19.30 Uhr), 5.7.(19.30 Uhr); 11.7.2019 (19.30 Uhr); Gastspiel in Coesfeld 26.6.2019; Wiederaufnahme: 14.9.2019 (19.30 Uhr)

DIE STUNDE DER KRITIK: Freitag, 28.6.2019, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé – Eintritt frei. – Zu Gast: Klaus Bunte (Fachmagazin „Musicals“)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Marienhospital-Aus: Längere Wege für die Hohenlimburger

14. Juni 2019

Die vom Märkischen Kreis angekündigte Schließung des Marienhospitals Letmathe sorgt für heftigen Protest über die dortigen Stadtgrenzen hinaus. In Hohenlimburg sorgen sich viele Bürger insbesondere über die Folgen für die Notfallversorgung vor Ort. Am 26. Juni befindet der Kreistag über die Schließung des Standortes zum Jahresende. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Rat Hagen soll Resolution gegen Anliegerbeiträge beschließen

13. Juni 2019

Der Stadtrat Hagen soll eine Resolution zur Abschaffung von Anliegerbeiträgen verabschieden. Die Initiatoren hoffen auf eine breite Mehrheit. (…)

Jetzt wollen die Fraktionen von SPD und Bürger für Hohenlimburg/Piraten das Thema auch in der Kommunalpolitik auf die Tagesordnung bringen. Für die Ratssitzung am 11. Juli haben beide Parteien einen Resolutionstext eingebracht, der – so die Hoffnung der Initiatoren – von einer breiten Mehrheit unterstützt werden soll.

Der Resolutionstext lautet: „Der Rat der Stadt Hagen fordert die Landesregierung auf, das Kommunalabgabengesetzt so zu ändern, dass die Bürgerinnen und Bürger von den Beiträgen für den Umbau und Ausbau von dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wegen und Plätzen, soweit nicht das Baugesetzbuch anzuwenden ist, befreit werden und die hierdurch den Städten und Gemeinden entstehenden Mindereinnahmen durch das Land zu kompensieren.“ (…)

Quelle: wp.de

„Europa bedroht von innen und von außen?“

13. Juni 2019

Fachtagung an der FernUni, 14.06.2019 — 15.06.2019

Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften

Die Wahlen zum Europäischen Parlament des Jahres 2019 finden vor einem Horizont von tieferen Spaltungen in der Gesellschaft, von Ungewissheit über die Anerkennung gemeinsamer Werte und von gewachsener Unsicherheit in den globalen Macht- und Kräfteverhältnissen statt. Die Europawahlen und die darauf folgende Bildung einer neuen Europäischen Kommission sind jedes Mal eine Zäsur in den politischen Prozessen der Europäischen Union, Gelegenheit zu kritischer Bestandsaufnahme, zur Interpretation des Wählerwillens und seiner Hintergründe, zur Diskussion möglicher und notwendiger Neuanfänge.

In Kenntnis des Votums der Bürger der Union, seiner absehbaren Auswirkungen auf die Zusammensetzung der nächsten Unionsexekutive und die während der kommenden fünf Jahre zu erwartenden gesetzgeberischen Gestaltungsmehrheiten wird das Symposion eine Reihe zentraler Problemfelder der europäischen Integration diskutieren.

Die wissenschaftliche Veranstaltung dauert bis Samstag, 15. Juni, 13.30 Uhr. Sie richtet sich in erster Linie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an Studierende der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen. Darüber hinaus sind die gesamte Hochschulöffentlichkeit, externe Fachleute und am Fach bzw. Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen hier

Anmeldungen sind erforderlich (per Mail an dtiev@fernuni-hagen.de)

Jugend auf die Bühne!

13. Juni 2019

30. Schul- und Jugendtheatertage

Zum 30. Mal heißt es: Jugend auf die Bühne! am Theater Hagen. Am Montag, 17. Juni (Beginn: 11.00 Uhr im Lutz) und Dienstag, 18. Juni (Beginn: 16.00 Uhr im Lutz) werden alle Bühnen des Hauses für Theatergruppen aus Hagen und Umgebung geöffnet – knapp 130 Mitwirkende wird es geben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Grundschulalter bis zum jungen Erwachsenenalter haben die Chance genutzt und werden ihre Stücke vorführen. In Schulprojektgruppen und Theatergruppen haben sich die jungen Leute mehrere Monate intensiv damit beschäftigt, ein Stück auszuwählen, selber zu entwickeln, vorzubereiten und schließlich bühnenreif zu proben.

Herausgekommen sind dabei sowohl Theaterstücke, die auf Vorlagen basieren, als auch Eigenproduktionen. Auch in diesem Jahr werden sich die begeisterten Nachwuchsschauspieler dem Wettkampf und dem Urteil einer Jury stellen, und es wird eine Preisverleihung nach der letzten Vorstellung im Opus (Beginn ca. 20.00 Uhr) geben.

Karten: Tagestickets (8 / 5 Euro) und Einzeltickets (3 / 2 Euro) sind erhältlich an der Theaterkasse (auch am 17.6.), unter Tel. 02331 207-3218, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Der Abriss droht

12. Juni 2019

Abriss von Block 1 stoppen, Perspektiven für Wehringhausen ermöglichen!

Hier Petition unterzeichnen!

Der städtebaulich wertvolle und denkmalhistorisch schützenswerte Reformwohnblock 1 Minervastraße, Ewaldstraße, Gustavstraße, Lange Straße in Hagen Wehringhausen ist durch die Pläne der GWG (Gemeinnützige Wohnstättengenossenschaft Hagen e.G.) vom Abriss bedroht.

Nach der gegenwärtigen Genehmigungslage könnten die Abrissarbeiten im schlimmsten Falle schon in wenigen Wochen beginnen. Bevor Tatsachen geschaffen und Wertvolles unwiederbringlich zerstört wird, gilt es, sich mit aller Kraft für den Erhalt des Reformwohnblocks einzusetzen.

Über den Wert des Reformwohnblock 1

Der ab 1899 nach einem Entwurf des Architekten Claus Hilker erbaute Reformwohnblock 1 mit 130 liebenswerten Wohneinheiten und seinem großzügigen Gartenhof, bildet zusammen mit der um 1875 erbauten Eicken-Siedlung und dem Reformwohnblock 2 an der Lange Straße in Hagen Wehringhausen, ein architekturhistorisch überregional bedeutendes und erhaltenswertes Gesamtensemble.

Die herausragende Bedeutung des gesamten Ensembles für die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus von 1870-1914 in Deutschland und auch international, wurde zuletzt durch die Forschung und ein Gutachten von Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, TU Dortmund) wissenschaftlich belegt.

Die Stadt Hagen kann sich glücklich schätzen, solch wertvolle historische Bausubstanz von internationaler Bedeutung zu besitzen. Dass mit der Altbauaktivierung vielfältige Vorteile für die Stadt- und Quartiersentwicklung verbunden sind, hat zuletzt 2018 das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen einer Veröffentlichung festgestellt.

Bund und Länder setzen sich nicht ohne Grund und stärker denn je für den Erhalt des baukulturellen Erbes ein – Beispiele aus Hann. Münden, Lüdenscheid, Plauen und Pößneck zeigen, wie die behutsame Sanierung von identitätsstiftender Altbausubstanz, Städte und Quartiere aufwerten und stärken kann.

Wir appellieren an die Stadt Hagen, sich mit ihrem wertvollen städtebaulichen Erbe auseinanderzusetzen und Perspektiven für dessen Erhalt und die zukünftige Nutzung zu entwickeln. Die Chance, mit der städtebaulich nahezu einmaligen Substanz des Refomwohnblocks überregional und sogar international Strahlkraft zu entwickeln, ist zukunftsweisend. Es sollte deshalb das Ziel der Stadt sein, gemeinsam mit den Menschen in Wehringhausen Perspektiven für den Erhalt und die Nutzung des Wohnblockensembles zu erarbeiten.

Für die zukünftige Nutzung dieses städtebaulich wertvollen Wohn- und Lebensraums gibt es vielfältige Ideen, die teils aus ehrenamtlichen Initiativkreisen im Stadtteil Wehringhausen entwickelt wurden. Diese reichen von Investitionen in generationenübergreifendes Wohnen, bis hin zur Integration einer Kindertagesstätte in die bestehende Blockarchitektur. Vieles ist denkbar, wenn im Planungsprozess Ideen und Bedürfnisse der Bürger gehört werden.

Einseitige Berichterstattung

Wir finden, dass über die Abriss- und Umgestaltungspläne für den Reformwohnblock 1 in Wehringhausen bislang einseitig und unausgewogen berichtet wurde. Aus diesem Grund möchten wir mit unserem Engagement ausdrücklich die Informations- und Diskussionsgrundlage für dieses Thema öffnen und so allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich umfassend zu informieren und teilzunehmen.

Unsere Forderung

Wir fordern die Stadt Hagen auf, den geplanten Abriss des Reformwohnblocks 1 (Minervastraße, Ewaldstraße, Gustavstraße, Lange Straße) in Wehringhausen sofort zu stoppen und den wissenschaftlich belegten, besonderen Wert des Gesamtensembles (Eicken-Siedlung, Reformwohnblock 1 und Reformwohnblock 2) anzuerkennen.

Wir fordern einen offenen Planungsprozeß mit Bürgerbeteiligung und eine ernsthafte Diskussion, die Kompetenzen anerkennt und die Tatsache akzeptiert, dass wertvolle historische Bausubstanz identitätsstiftend und schützenswert ist. Nur durch deren Erhalt, kann die Möglichkeit entstehen, zusammen mit und aus der Geschichte des Stadtteils heraus Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

Wir fordern die Stadt Hagen mit ihrem Oberbürgermeister Erik O. Schulz auf, sich unter Ergreifung aller notwendigen Maßnahmen und unter Berücksichtigung der aktuellen Informationslage, gegen den Abriss und für den Erhalt des Reformwohnblocks 1 einzusetzen.

Hier Petition unterzeichnen!

#BlockIsBeautiful

Mehr Informationen unter: www.blockisbeautiful.info

Schicksale von Verschleppten im Zweiten Weltkrieg

12. Juni 2019

Das Archiv des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität und die russische Checkov-Hochschule kooperieren bei der Aufarbeitung von Zwangsarbeiter-Interviews

Um die Schicksale russischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter geht es bei einem Projekt der Hochschule A.P. Checkov im südrussischen Taganrog, dem Ge-Denkzellen-Verein und der Friedensgruppe Lüdenscheid.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden aus Taganrog und Umgebung rund 27.000 meist sehr junge Menschen nach Deutschland verschleppt. Ihren Schicksalen spüren Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Geschichtsstudierende der Hochschule nach. In einer zweisprachigen Ausstellung soll 2021 in Taganrog und in seiner südwestfälischen Partnerstadt Lüdenscheid anhand 20 exemplarischer Schicksale gezeigt werden, was die Verschleppten erdulden mussten.

Im Rahmen ihrer Recherchereise nach Deutschland besuchte die Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Valentina Aggeeva und Dr. Viktor Kulikov auch das Institut für Geschichte und Biografie (IGB) der FernUniversität in Hagen. In dessen Archiv „Deutsches Gedächtnis“ befinden sich rund 600 Interviews mit ehemaligen russischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern. Darunter sind auch etwa 20 Interviews mit damals aus Taganrog Verschleppten, die 1993 Lüdenscheid besucht hatten.

Die russischsprachigen Dokumente sind jedoch kaum übersetzt. Im Rahmen des Besuchs vereinbarten das FernUni-Institut und die russischen Gäste daher, dass diese die Gesprächsaufnahmen übersetzen und die Übersetzungen dem IGB zur Verfügung stellen werden. Dafür erhielten sie Zugang zum IGB-Onlinearchiv und lernten, damit umzugehen. Das Hagener Institut und die russische Hochschule wollen die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit auf einer russischen Online-Plattform zugänglich machen.

Taganrog ist heute mit rund einer Viertelmillion Einwohnerinnen und Einwohnern ein bedeutendes Wirtschafts- und Kulturzentrum Südrusslands.

Keine Schau in Hagen: Kfz-Innung sagt City-Autosalon ab

12. Juni 2019

2019 wird es keinen City-Autosalon geben. Die Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Hagen/Ennepe Ruhr hat die Veranstaltung abgesagt und jetzt per Post ihre Mitglieder informiert.

„Wir sehen in Zusammenhang mit dem Autosalon keine Chance darauf, dass ein verkaufsoffener Sonntag genehmigt wird“, erklärt Gunter Bathe, Sprecher der Innung, „vor diesem Hintergrund hat sich der überwiegende Teil der Autohäuser gegen eine Teilnahme ausgesprochen.“ (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: In der Vergangenheit wurde von offizieller Seite der Verkaufssonntag immer damit gerechtfertigt, dass eine Traditionsveranstaltung im Mittelpunkt stünde. Jetzt wird erstmalig offen ausgesprochen, dass es sich genau umgekehrt verhält: Es geht – wie bei den anderen, ähnlich gelagerten „City-Events“ – vornehmlich darum, die Läden zu öffnen. Der Rest ist Beiwerk. Die Gewerkschaft ver.di, die mehrmals erfolgreich gerichtlich gegen die verkaufsoffenen Sonntage vorgegangen ist, lag mit ihrer Position also richtig. Auch wenn die örtliche Presse im Schulterschluss mit den unternehmerischen Lobbyvereinen das Feuer auf die Arbeitnehmervertreter eröffnet hat.

Schloss-Spiele-Streit: Dieser Vorschlag liegt auf dem Tisch

12. Juni 2019

Im Streit zwischen dem Freundeskreis Schloss-Spiele und dem Fürstenhaus Bentheim-Tecklenburg liegt ein Einigungsvorschlag auf dem Tisch. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Dass vor 100 Jahren in Deutschland die Republik ausgerufen wurde, ist bei der WPWR bis heute nicht angekommen. Penetrant ist weiter untertänigst die Rede vom „Fürstenhaus“, und der Großgrundbesitzer, Herr Bentheim-Tecklenburg, ist für das Einheitsblatt immer noch „Fürst Maximilian“.

Zurückgetretener Jäger-Chef: „Genieße es, im Wald zu sein“

11. Juni 2019

Lars Peter Hegenberg (55) ist nach zehn Jahren vom Amt des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hagen zurückgetreten. Er hat den Posten des Vorsitzenden der Hagener FDP übernommen. Im Gespräch der Woche redet er über Waidgerechtigkeit, die Rückkehr der Wölfe und die Liebe zur Natur. (…)

Ein anderes, viel diskutiertes Thema ist das Artensterben in Deutschland…

Das bereitet mir große Sorgen. In dieser Hinsicht bin ich ganz klar ein Grüner. Ich habe einen wilden Garten, in dem es von Insekten wimmelt. Schotter- und Steingärten lehne ich ab. Was Bienen brauchen, finden sie doch in der Natur nicht mehr.

Auch das Klima droht zu kippen. Wie stehen Sie zur Fridays-for-future Bewegung, die ja auch in Hagen wirkt?

Ich stehe voll hinter den Schülern, meine Tochter demonstriert dort übrigens mit. Wir wollen uns nichts vormachen, in den Ferien wäre die Teilnehmerzahl geringer, aber das ändert nichts daran, dass dort junge Leute mit viel Idealismus unterwegs sind.

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Befrager Hubertus Heuel (Akronym: -hh-) und Antworter Hegenberg gehören zweifellos zu den hellsten Kerzen auf den diversen Hagener Torten, die das Verfallsdatum schon lange überschritten haben.

Hegenberg glänzt mit besonderer Verlogenheit. Die Hagener Untergliederung seiner Splittergruppe hat sich vehement für die weitere Anlage von Schotterpisten in Vorgärten stark gemacht und dabei die parteieigene Pervertierung des Freiheitsbegriffs in Stellung gebracht (siehe: FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“). Einsprüche des Jägermeisters dagegen sind nicht bekannt.

Hegenberg steht „voll hinter den Schülern“ von „Fridays for Future“? Kaum zu glauben, dass bereits ein 55-jähriger schon ein solches Stadium der Demenz erklommen hat. Es ist gerade einmal dreieinhalb Monate her, da teilte der so forsch auftretende Jägersmann folgende Twitter-Meldung:

Nach Hegenberg’scher Logik gerät die arme Tochter ganz nach dem Papa: Von der „totalen Orientierungslosigkeit“ befallen.

Hohenlimburger Fußgängerzone: Verkehr sorgt für Diskussionen

11. Juni 2019

Viele Verkehrsverstöße in der Fußgängerzone: Warum die „Bürger für Hohenlimburg“ für Lösungsvorschläge nicht lokale Händler einbeziehen wollen. (…)

„Aus einer Stellungnahme der Werbegemeinschaft geht klar hervor, dass eine Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs nicht gewünscht wird.“ Damit spreche sich die Werbegemeinschaft gegen den Wunsch aus, rechtswidrigen Autoverkehr in der Fußgängerzone zu unterbinden – und stimme daher mit dem Ziel des Arbeitskreises von vornherein nicht überein. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke – selbst bei diesem mickrigen Beitrag, der praktisch nur aus dem Zitat der Stellungnahme der BfHo besteht)

Klassik + Jazz im ESM: „Stille Tage am Meer“

11. Juni 2019

Hommage an das kompositorische Schaffen des Bauhaus-Meisters Lyonel Feininger

15.06.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Bearbeitung der Orgelwerke für Klavier und Keyboard von Lutz Gerlach
Konzert mit Ulrike Mai und Lutz Gerlach – an Flügel & Keyboards

Der Bauhausmeister Lyonel Feininger hatte seine erste Einzelausstellung im Februar 1919 im Hagener Folkwang Museum. Von Walter Gropius als Leiter der Druckwerkstatt an das neu eröffnete Bauhaus berufen – wohin ihm der junge Hagener Heinrich Brocksieper als Student folgte –, widmete er sich in dieser Zeit auch der Musik.

Inspiriert von Johann Sebastian Bach komponierte Feininger 1921 seine erste Fuge und schuf insgesamt 13 Werke im „Kontrapunkt“, die meisten davon für Orgel. Diese Kompositionen Feiningers wurden nie verlegt und nur selten aufgeführt. Bis heute existiert nur eine Faksimileausgabe.

Der Pianist und Komponist Lutz Gerlach bearbeitete einen Teil der Orgelkompositionen für Klavier und Keyboard. Da die Werke des Malers nur nummeriert waren, ordnete er den einzelnen Stücken des Programmes Namen von Bildern Feiningers zu. Es entstehen neue musikalische Kontexte und farbige „Klangbilder“.

Eintritt: AK € 20,-, VVK € 17, Buchhandlung am Rathaus, 02331 – 32689

Führung auf den Spuren der Gebrüder Ludwigs

10. Juni 2019

Das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs realisierte eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Hier als Beispiel die Villa Eppenhauser Str. 151. Foto: Dieter Faßdorf.

Zu einer Führung zu Häusern des Architekturbüros Gebrüder Ludwigs vom Jugendstil zum Expressionismus mit Dr. Elisabeth May lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Dienstag, 18. Juni, von 16 bis 17 Uhr ein. Treffpunkt ist an der Hassleyer Straße 14.

Zwischen 1909 und 1938 realisierte das Architekturbüro Gebrüder Ludwigs eine ganze Reihe unterschiedlicher Bauten im Hagener Stadtraum. Neben so prägnanten Gebäuden wie dem der heutigen Spedition Schenker in Kückelhausen entstanden im Dunstkreis des Stirnbandes, wo Karl Ernst Osthaus eine Villenkolonie begründete, acht Gebäude in verschiedenen Stilen mit Einflüssen aus dem Appenzeller Land. Die Architektur spiegelt den Zeitgeist von drei Jahrzehnten wider: Einflüsse des Jugendstils und des Modernen Bauens bis in die 1930er sind dort zu entdecken.

Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro und wird vor Ort bar kassiert. Das Serviceteam der VHS bittet um rechtzeitige Anmeldung unter der Kursnummer 1088 über die Internetseite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Mittwochs, umsonst und draußen

9. Juni 2019

Kultur beim Muschelsalat 2019

„Mittwochs, umsonst und draußen“ lautet auch in diesem Jahr die herzliche Einladung des Kulturbüros der Stadt Hagen zu einem abwechslungsreichen Kultursommer. Und trotz des traditionellen Namens „Muschelsalat“ findet dieser an sieben Terminen vom 17. Juli bis 28. August wie in den Vorjahren auf den unterschiedlichsten Plätzen im Hagener Stadtgebiet statt.

Gestartet wird mit drei Veranstaltungen der Weltmusikreihe des WDR Cosmo: „Odyssee: Musik der Metropolen“, jeweils um 19.30 Uhr im Volkspark an der Konzertmuschel. Am 17. Juli trifft das „High Energy Brass‘n‘Beats Dance Orchestra Footprint Project“ auf der Bühne erstmalig mit der Rapperin Niña Dioz zusammen, nachdem sie in den Tagen davor im Probenraum gemeinsam neue Sounds entwickelt haben. Weiter geht es am 24. Juli mit Rosa Neon. Der Auftritt der Band verspricht einen sinnlichen Sound mit groovenden Pop-Rhythmen aus Brasilien – garantiert tanzbar. Die kreolische Sängerin und Banjospielerin Morgane Ji beendet die Odyssee-Reihe am 31. Juli, mit Rock, Pop und elektronische Worldmusic.

Im Rahmen einer Tournee durch Nordrhein-Westfalen in den Sommerferien ziehen zwölf junge Menschen des internationalen Jugendensembles des Bielefelder Alarmtheaters auf die Straße. Auf der Springe zeigen sie am 7. August um 20.30 Uhr die Straßentheaterproduktion „Schutzschilde“, die nicht nur danach fragt, wofür es sich lohnt zu kämpfen, sondern vielmehr danach, wie dieser Kampf aussehen kann.

Weiter geht es am 14. August um 19.30 Uhr im Hameckepark mit der Absolventenshow des Jahrgangs 2019 der Staatlichen Artistenschule Berlin. Unter dem Titel „SPIN! Das neue Varieté dreht sich“ drehen sich alle, und alles dreht sich ums Drehen. Verrückte Ideen, waghalsige Artistik und mitreißende Musik werden in der Show zu einer großartigen Vorstellung versponnen.

Britischer Humor erwartet die Besucher am 21. August um 19.30 Uhr auf dem Bleichplatz in Hagen-Eilpe. Zunächst mit dem Walkact „The Weather Show“: Besucher aus Großbritannien, gerade angekommen mit Koffern und Regenschirm, haben ihr eigenes nationales Wetter mitgebracht. Es regnet, aber nur über ihnen! Ganz in der Tradition von Mr. Bean und Monty Python setzen Herr Schultze und Herr Schröder vom WallStreetTheatre auf herrlich schrägen Humor, Nonsense und aberwitzige Verbalattacken. Lachen ist vorprogrammiert bei dem sprühenden Feuerwerk der beiden Gentlemen.

Zum Saisonschluss zeigt das Kulturbüro Hagen am 28. August um 20.15 Uhr eine Multimedia-Installation auf dem Außengelände des Hohenhofes, die sowohl den Park als auch die Fassade des Gebäudes einbezieht. Zahlreiche Akteure und Musiker wie zum Beispiel das East to West Pacem Orchestra, ein syrischer Tänzer und Schauspieler unter der Leitung von Anja Schöne (lutzhagen) verwandeln den Hohenhof in eine faszinierende Welt und lassen den Zauber des alten Damaskus erahnen, der schon damals Karl Ernst Osthaus inspiriert hat. Mit dieser besonderen Veranstaltung ist der Muschelsalat in diesem Jahr Kooperationspartner des Bauhaus-Verbundes.

Die Veranstaltungen des Muschelsalats 2019 werden von der Sparkasse HagenHerdecke, dem Verein Muschelsalatretter e.V., Mark-E, den Bezirksvertretungen Mitte, Nord und Eilpe/Dahl sowie zahlreichen weiteren kleinen und größeren Förderern unterstützt.

Weitere Informationen gibt es unter www.muschelsalat.hagen.de.

Grüne im Glück: Mehrheit ihrer Wähler zu jung, um sich an Regierungsbeteiligung 1998-2005 zu erinnern

9. Juni 2019

20 Prozent, 25 Prozent, 27 Prozent! Die Grünen eilen von einem Umfragehoch zum nächsten. Dabei scheint die Partei vor allem davon zu profitieren, dass ein Großteil ihrer Wähler schlicht zu jung ist, um sich an die grüne Regierungsbeteiligung von 1998 bis 2005 zu erinnern.

„1998? Hä, wieso? Da bin ich gerade geboren“, erklärt etwa Grünen-Erstwählerin und Fridays-For-Future-Aktivistin Samantha Heuser (21). „Wie bitte? Die Grünen haben schon mal sieben Jahre lang regiert? Komisch. Dann müsste doch die Umwelt heute in einem viel besseren Zustand sein. Kann ich mir gar nicht vorstellen.“

Auch Arthur Klarmann (28) gehört zu den derzeit 25-27 Prozent der deutschen Wahlberechtigten, die ihr Kreuz bei den Grünen machen würden. „Ich bin voll für Umweltschutz und gegen Kriege und so. Wie bitte? Unter den Grünen war Deutschland an gleich zwei Kriegen beteiligt? Davon einer völkerrechtswidrig? Und das erstmals seit dem zweiten Weltkrieg? Ich bitte Sie! Das ist doch CDU-Propaganda, was Sie hier behaupten.“

Andere Verfehlungen der rot-grünen Regierung wie die bei vielen verhassten Reformen der Agenda 2010 werden meist ausschließlich der SPD angelastet. „Hartz IV ist scheiße und treibt die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich voran. Das hat der Schröder echt verbockt“, kritisiert etwa Lena Gleser (19). „Wie, die Grünen haben das mit durchgewunken? Unmöglich. Die sind doch voll sozial. Wenn das so wäre, warum steht dann die SPD bei 14 Prozent und die Grünen bei 25? Also, verarschen kann ich mich selber. Ist das hier der Postillon oder wie?“

Die Grünen-Spitzenkandidaten Annalena Baerbock und Robert Habeck sehen das mangelnde Wissen der jüngeren Generation über die einstige Regierungspolitik ihrer Partei entspannt: „Man muss die Jugend ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Nur dann lernen sie wirklich etwas“, heißt es in einer Stellungname des charismatischen Duos, das sich schon jetzt darauf vorbereitet, 2021 mit der CDU zu koalieren.

Quelle: Der Postillon

Alle Texte auf Der Postillon stehen unter CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell)

VHS-Erzählcafé zum Thema Weltwirtschaftskrise

8. Juni 2019

Zum nächsten Gesprächsabend mit Jörg Fritzsche und dem Thema „Schwarzer Freitag – der New Yorker Börsencrash vom Oktober 1929“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Freitag, 14. Juni, um 17 Uhr in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, ein.

Der „Schwarze Freitag“ markierte den Beginn der schweren Weltwirtschaftskrise zum Ende der 1920er Jahre, die in vielen Ländern bis in die späten 1930er Jahre andauerte. Ein starker Rückgang der Industrieproduktion und des Welthandels, eine Deflationsspirale, Bankenkrisen sowie Massenarbeitslosigkeit und soziales Elend waren die Folgen. Es ereigneten sich häufig politische Krisen, die unter anderem in Deutschland den Aufstieg des Nationalsozialismus begünstigten.

Welche Ursachen und Verlaufsbedingungen prägten die Krise? Welche Folgen ergaben sich in den einzelnen Ländern und welche Ansätze zur Problembewältigung gab es? Und wie veränderte die Krise das Leben des Einzelnen? All diesen Fragen soll im Laufe dieses Abends nachgegangen werden.

Das Serviceteam der Volkshochschule bittet um Anmeldung unter Kursnummer 1216. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Seite www.vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Warnstreiks bei Kaufland und Spielwarenkette in Hagen

8. Juni 2019

In Hagen gab es am Freitag Warnstreik-Aktionen im Kaufland Hohenlimburg und bei Smyths Toys in Vorhalle. Die Gewerkschaft will weiter kämpfen.

Es ist kein leichtes Spiel, einen Arbeitskampf im Einzelhandel zu führen. Das weiß Monika Grothe als langjährige Sekretärin bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aus Erfahrung. Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in den Geschäften ist oft niedrig, 97 Prozent der Beschäftigten sind Frauen und in den allermeisten Fällen sind es keine Vollzeitstellen. Da bleibt wenig Zeit und Raum, um sich als Belegschaft zu organisieren.

Entsprechend froh war Monika Grothe am Freitagvormittag, als sie 70 Beschäftigte mit gelben Warnstreik-Westen im Kultopia in Hagen begrüßen konnte. Es laufen derzeit zähe Tarifverhandlungen im Einzelhandel, erst am Abend zuvor war eine erneute Runde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gescheitert. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Shotaro Kageyama beim „Philharmonic Brunch“

8. Juni 2019

Generalmusikdirektor Joseph Trafton und Konzertdramaturgin Insa Murawski laden ein letztes Mal in dieser Spielzeit zum „Philharmonic Brunch“ am 16. Juni 2019 (11.30 Uhr, Theatercafé) ein. Als Gast begrüßen sie Shotaro Kageyama, 1. Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters Hagen (Foto: Theater). Thematisch geht es bei dieser Veranstaltung um Interkulturalität – in der Musik (japanische und europäische Traditionen, verschiedene Führungsstile als Konzertmeister) und im Leben (Erfahrungen eines Japaners und eines Amerikaners in Deutschland).

Dieses Gespräch in lockerer Atmosphäre wird ergänzt durch musikalische Beiträge von Shotaro Kageyama („Mirror“ für Solo-Violine von Akira Miyoshi und „Rumänische Volkstänze“ von Béla Bartók).

Es werden heiße und kalte Getränke angeboten sowie eine kleine Auswahl an Speisen. Der Eintritt beträgt 6 Euro inklusive eines Getränkes.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

„#LiteraturSommerHellweg“: Lesungen und Musik an Pfingstsonntag

7. Juni 2019

Das neue Open-Air-Programm „#LiteraturSommerHellweg“ vom Kulturbüro der Stadt Hagen und dem Westfälischen Literaturbüro findet am Pfingstsonntag, 9. Juni, ab 16 Uhr unter dem Motto „Begegnung im Zwischen“ auf dem Museumsplatz vor dem Kunstquartier Hagen statt. Drei Autoren und zwei Musikgruppen sorgen für vergnügliche und nachdenkliche Töne. Die Moderation übernimmt der in Hagen geborene WDR-Moderator Stefan Keim.

Zum Auftakt präsentieren die Hagener Musikerin Maren Lueg und ihre vier aus Syrien stammenden Bandkollegen von 16 bis 16.30 Uhr und von 17.15 bis 17.30 Uhr unter dem Titel „Spuren nach Ägypten“ die Musik der ägyptischen Sängerin Oum Kalthoum (1904 bis 1975). Sie gilt als eine der einflussreichsten Musikerinnen der arabischen Welt des 20. Jahrhunderts. Ihr legendärer Liederkanon ist bis heute einendes Kulturgut arabischer Länder und ein Beweis für die verbindende Kraft der Musik. In der Hommage an Oum Kalthoum wechselt Musik mit Moderation ab. Liedtexte werden übersetzt und so einem nicht arabisch sprechenden Publikum näher gebracht.

Von 16.30 bis 17.15 Uhr findet eine Lesung mit Autor und Schauspieler Adnan Maral statt. Mit einem frechen Zwinkern nimmt er in seinem Buch „Süperopa“ alltägliche Realitäten in Deutschland aufs Korn. Dabei verwandelt sich der Rentner Kenan jedes Mal, wenn er Ayran trinkt, in einen fliegenden Superhelden und bringt Marals Zuhörerinnen und Zuhörer mit seinen Eskapaden zum Schmunzeln. Bekannt wurde Adnan Maral mit seiner Darstellung des Familienvaters Metin Öztürk in der mehrfach preisgekrönten ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“. Außerdem ist Maral Kulturbotschafter im deutsch-türkischen Dialog und begleitete in dieser Funktion Außenminister Frank-Walter Steinmeier regelmäßig nach Istanbul.

Aus seinem Buch „Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute“ liest Dr. Mark Terkessidis von 17.30 bis 18.15 Uhr. Für den renommierten Migrations- und Rassismusforscher sowie engagierten Redner bietet das Dazwischen Raum für eine neue Ethik der Zusammenarbeit. In seinem neuen Buch macht er deutlich, welche Fragen sich ergeben, wenn auch die Erinnerung jener zählt, die eingewandert und damit Teil der Gesellschaft geworden sind.

Spielwitz mit feiner musikalischer Erzählkunst – dafür stehen die beiden Künstler Ptolemaios Armaos und Syavash Rastani, die von 18.15 bis 18.30 Uhr sowie von 19.15 bis 19.35 Uhr vor dem Kunstquartier auftreten. In ihren Konzerten fusionieren die Klänge der Persischen Tonbak mit denen der klassischen Gitarre. Die beiden jungen Künstler spielen Eigenkompositionen und interpretieren bekannte Stücke klassischer Komponisten. Neben musikalischer Ernsthaftigkeit und spieltechnischer Virtuosität darf dabei auch eine Prise Humor nicht fehlen. Dafür erhielten die beiden Musiker den „creole NRW Preis 2017“.

Zum Abschluss sind von 18.30 bis 19.15 Uhr alle Interessierten zu einer Lesung mit der Autorin und Moderatorin Hatice Akyün eingeladen. Mit ihrem Buch „Einmal Hans in scharfer Soße“ hat sie erfolgreich die Herzen und Lachmuskeln des Hagener Publikums erobert. Akyün zählt seit Jahren zu den wichtigen Impulsgebern in der deutschen Debatte um kulturelle Vielfalt. In ihren Romanen spiegelt sie die Lebensrealität einer ganzen Generation von „Gastarbeiterkindern“ auf der Suche nach ihrer eigenen Identität wider. Ihre Lesungen sind ein Plädoyer dafür, die Chancen der kulturellen Teilhabe zu erkennen und zu nutzen.

Die verschiedenen Programmpunkte finden im Rahmen des SCHWARZWEISSBUNT-Festivals statt und werden durch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos. Bei Regen werden die Auftritte ins Kunstquartier verlegt.

Arbeitskreis soll über Poller für Fußgängerzone entscheiden

7. Juni 2019

Sollen Poller in der Hohenlimburger Fußgängerzone aufgestellt werden oder nicht? Diese Frage soll nun ein Arbeitskreis klären. So haben es die Fraktionen in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung beschlossen. Zuvor hatte Michael Bischoff, Leiter der Polizeiwache, über den Verkehr in der Fußgängerzone berichtet. So fahre pro Tag im Durchschnitt alle 5 bis 10 Minuten ein Auto durch den Bereich – Taxen ausgenommen. „Wir stellen dort einen halbwegs regen Verkehr fest“, sagte Bischoff. 50 Verwarngelder habe die Polizei allein im vergangenen Monat verteilt, wegen Verstößen gegen die Durchfahrregelung und Falsch-Parker. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Wozu noch ein „Arbeitskreis“? Der Fall ist doch eigentlich klar.

Fußnote: Let’s do it all!

7. Juni 2019

Ein episodisches Reisetagebuch der anderen Art

V.l.n.r.: Anne Kastin, Johanna Andree, Anna Wilwert, Karl-Dieter Günther, Regina Kemp, Ulla Fischer, Sylvia Manthey. Foto: Theater Hagen.

Auch in dieser Spielzeit bringt der beliebte Seniorenclub des Lutz Hagen ein neues Stück heraus: „Fußnote: Let’s do it all!“ – Ein episodisches Reisetagebuch der anderen Art von Jannica Hümbert (ab 12 Jahren). Premiere ist am 8. Juni 2019, 19.30 Uhr im Lutz.

„Während Sie wolkengleich über den Wellen schweben, fällt jeglicher Ballast von Ihnen ab und die Welt lächelt Ihnen zu!“ So lockt der Katalog der Celebrity Cruise Senioren zu einer Kreuzfahrt an Bord. Ganz billig ist der Spaß aber nicht. Wie wäre es also mit einem netten kleinen Pokerspiel, um den lang ersehnten Urlaub zu finanzieren? Oder den wildfremden, reichen Mann von nebenan zu kidnappen und gemeinsam die Segel zu setzen? Dabei darf Mama in der Kaffeedose auch nicht fehlen. Und wer will schon den Ruhestand feiern, wenn man einen so kunterbunten Haufen Menschen kennenlernt, dass man ein ganzes Buch mit ihnen füllen könnte? Eins ist dabei auf jeden Fall klar: Let’s do it all!

Gemeinsam mit seinem Publikum setzt der Seniorenclub im Juni die Segel. Kommen Sie mit an Bord der 7NC Celebrity Cruise, denn Sie sind die Ehrengäste!

Unter der Leitung von Jannica Hümbert im Bühnenbild von Tobias-Rene Kersting spielen der Lutz Seniorenclub: Johanna Andree, Christel Arendt, Klaus Beyer, Ulla Fischer, Karl-Dieter Günther, Christa Hackler, Rita Iachini, Anne Kastien, Regina Kemp, Maria Köntopp, Sylvia Manthey, Edith Salmann-Laufer, Heidrun Schick, Helga Suleck, Anna Willwert.

Weitere Vorstellungen: 9.6. (18.00 Uhr); 10.6. (15.00 Uhr); 13.6. (19.30 Uhr); 14.6. (19.30 Uhr); 20.6. (18.00 Uhr); 22.6.2019 (19.30 Uhr)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Keine Abfindungen für TWB-Mitarbeiter in Hagen

6. Juni 2019

Die gekündigten Mitarbeiter des Hagener Automobilzulieferers Prevent TWB bekommen auch weiter keine Abfindung. Das hat eine Einigungsstelle entschieden. (…)

TWB habe schon „einen signifikanten Millionenbetrag für die Einrichtung einer Transfergesellschaft bereitgestellt.“ Im Interesse der verbleibenden 160 Mitarbeiter sei es nicht zu verantworten, „weitere Mittel für den Sozialplan zur Verfügung zu stellen“. (…)

Quelle: WDR

Teuer, teurer, Hagener Müllabfuhr

6. Juni 2019

Während der Hagener Entsorgungsbetrieb (HEB) weiter treuherzig behauptet: „HEB mit den niedrigsten Abfallgebühren“, belegt jetzt eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellt hat, dass HEB zu veritablen Müllmärchen neigt.

Nach Angaben der Studie belegt Hagen im Ranking der 100 größten deutschen Städte zur Höhe der Abfuhrgebühren einen blamablen 86. Platz. Zu den Ursachen der gewaltigen Unterschiede in der Gebührenstruktur äußern sich die Verfasser der Studie nicht.

DOPPELWACHOLDER.DE hat bereits mehrfach, zuletzt im Dezember 2018, auf die überhöhten Gebühren in Hagen hingewiesen und auch mögliche Ursachen benannt (siehe hier). Die Politik hat bisher in ihrer allumfassenden Weisheit darüber hinweggesehen.

Nach zehn Jahren hinhalten: Hoesch-Siedlung wie verwandelt

6. Juni 2019

Über zehn Jahre lang hat man den Mietern der Hoesch-Siedlung (Anm. DW: in Hohenlimburg-Oege) viel versprochen und nichts gehalten. Jetzt trauen sie ihren Augen kaum. (…)

Es war ein schwierig zu durchblickendes Geflecht für die Mieter: Bis zum Jahr 2009 gehörten die Immobilien der „Hoesch-Wohnungsbau“. Dann stieg die „Prodomo“ ein. Zum 1. Januar 2011 übernahm die KGW Wohnwert GmbH und gab die Wohnungen dann aber an die Barmer Wohnungsbau weiter. 2017 übernahm die Bochumer „Vonovia Wohnungsgesellschaft“ die Immobilien. Am 1. Februar 2018 dann letztlich die „Paul Immobilien GmbH“. Und endlich tut sich was. (…)

Quelle: ikz-online.de (Bezahlschranke)

Werkstattgespräch und Offene Probe zur Premiere von „Spring Awakening“

6. Juni 2019

Als nächste Premiere im Theater Hagen im Großen Haus wird das Musical „Spring Awakening“ von Steven Sater und Duncan Sheik (Foto: Klaus Lefebvre), basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind, präsentiert (Premiere: 15.6.2019, 19.30 Uhr).

Wer sich im Vorfeld über dieses Musical und dessen Umsetzung auf der Hagener Bühne informieren will ist herzlich eingeladen, die Einführungsveranstaltung dazu unter dem Titel „Werkstatt-Probe“ am 11. Juni 2019 im Theater Hagen zu besuchen.

Diese beginnt um 18.15 Uhr im Theatercafé mit einer Einführung in dieses Stück und einem Gespräch über die Inszenierung, Ausstattung und Musik. Auskünfte geben Mitglieder des Produktionsteams mit Sascha Wienhausen, Anja Schöne (Regie), Alfred Peter (Ausstattung), Steffen Müller-Gabriel (Musikalische Leitung).

Moderation: Dramaturgin Rebecca Graitl. Anschließend können die Besucher erste Live-Eindrücke beim Probenbesuch im Großen Haus gewinnen.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Frauen für Kommunalpolitik begeistern

5. Juni 2019

„Frauen in Mandaten“ heißt die Gruppe, die sich jetzt gegründet hat. Sie will Frauen für die Politik vor der eigenen Haustür begeistern. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Fehlende Inhalte und zweifelhafte Prioritätensetzung der politischen Gruppierungen sollen jetzt wohl durch Identitätspolitik ergänzt werden. Passend dazu die angepeilten Kommunikationswege: Modische Kaffeekränzchenrunden mit Whatsapp und Speed-Dating. Dazu Workshops, die „von der EAF, also der Europäischen Akademie für Frauenförderung, durchgeführt“ werden, erläuterte Melania Purps (CDU) gegenüber dem Hagener Einheitsblatt.

Die EAF „begeitet“ nach eigenen Angaben „Organisationen in Veränderungsprozessen hin zu mehr Vielfalt in Führung“. Sie will dabei „unternehmerisches und politisches Denken“ verzahnen. Zu den Projekten der EAF gehört z.B. „Flexibles Arbeiten für Führungskräfte“. Offenbar ein wichtiges Thema auch für die Hagener UnLinke, die nach Angaben der WPWR mit Ursula Bartscher in dem Damenzirkel vertreten ist. Bartscher hatte sich erst kürzlich vehement für die Interessen der vermeintlichen Eliteanstalt Albrecht-Dürer-Gymnasium stark gemacht.

„Es hat immer Umbrüche gegeben“

5. Juni 2019

Interview mit dem FernUni-Philosophen Prof. Thomas Bedorf über die Folgen des medialen Wandels für gedruckte und digitale Medien

Nach 17 Jahren erscheint im Juni 2019 die letzte Ausgabe der Hochschulzeitung „FernUni Perspektive“. FernUni-Pressesprecher Stephan Düppe sprach aus diesem Anlass mit dem Sprecher des Forschungsschwerpunktes „digitale_kultur“, dem Philosophen Prof. Dr. Thomas Bedorf, über den medialen Wandel (Foto: FernUni).

Lieber Herr Professor Bedorf, Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt „Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken.“ Wie verhält es sich mit dem „Lesezeug“? Welche Bedeutung hat die Materialität eines Mediums für die Rezipientinnen und Rezipienten?

Prof. Thomas Bedorf: Lesen und Schreiben sind Kulturtechniken. Sie sind von der Menschheit zu einem bestimmten Zeitpunkt erfunden, und danach von Menschen erworben, verfeinert und weitergegeben worden. Diese Kulturtechniken sind natürlich einem historischen Wandel unterworfen. Es hat immer verschiedene Weisen gegeben, wie wir geschrieben und gelesen haben. Es hat auch Zeiten gegeben, in denen wir gar nicht geschrieben haben, sondern Teil einer mündlichen Kultur waren. Die griechische Überlieferung bestand aus Epen, die gereimt waren, weil man sich Reime besser merken konnte – denn die Epen wurden mündlich weitergegeben. Das muss man spätestens seit Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks nicht mehr.

Die Materialität der Dinge, mit denen wir lesen und schreiben, beeinflusste immer schon die Art und Weise, wie wir das tun. Nur liegen solche historischen Wandlungsprozesse so lange zurück, dass wir uns in unserer Generation nicht daran erinnern können. Deswegen erscheint uns der heutige Wandel hin zum Digitalen als neu und einzigartig, obwohl es historisch gesehen immer Umbrüche gegeben hat. Was konkret das Lesen angeht, so sind wir durch die Materialität von Papier und Buchdruck sozialisiert und kulturalisiert worden. Diese haben den Nachteil der Lokalisiertheit: Bücher liegen oder stehen irgendwo, zum Beispiel auf einem Tisch oder in der Bibliothek, im Bücherschrank oder am Strand im Liegestuhl. Bücher haben ein bestimmtes Gewicht, sie transportieren sich nicht von selbst, sie haben gegenüber den neuen Medien den Nachteil der Lokalisiertheit und Immobilität.

Auch die Hochschulzeitung mussten wir verschicken, Leserinnen und Leser musste sie postalisch zugeschickt bekommen oder sich holen. Eine gedruckte Zeitung ist nicht zwangsläufig dort verfügbar, wo ich bin.

Bedorf: Genau. Und demgegenüber haben bildschirmorientierte Lesepraktiken den Vorteil, dass wir sie überall anwenden können. Das war sozusagen die Revolution des iPhone vor zehn Jahren. Insofern spielen Leseorte wie die Bibliothek, der Schreibtisch oder das Café nicht mehr eine so wichtige Rolle. Die beiden zentralen Vorteile digitaler Medien sind Geschwindigkeit und Verfügbarkeit. Wir haben mittlerweile auf viele Texte mehr Zugriff. Das erscheint uns trivial, weil es uns so selbstverständlich geworden ist. Aber wir könnten niemals eine ganze Bibliothek mitnehmen.

Printmedien gelten heutzutage für manche Menschen als höherwertig gegenüber den digitalen Medien. So sehen es bei unserer Universitätszeitung bisweilen auch diejenigen Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler, über die wir berichten: Es wird als etwas Besonderes empfunden, dass man „in der Zeitung steht“. Für die bedeutenden überregionalen Zeitungen gilt das auch. Woran liegt das? Denn die Botschaft ist ja dieselbe, ob sie in gedruckter Form oder digital verbreitet wird.

(more…)

Zum letzten Mal: „Tristan und Isolde“

5. Juni 2019

Zoltán Nyári (Tristan), Magdalena Anna Hofmann (Isolde). Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Möglichkeit, die Oper „Tristan und Isolde“ von Richard Wagner, die in der Hagener Neuinszenierung vom Publikum begeistert aufgenommen und von der Presse hochgelobt wurde, zu erleben, besteht am 10. Juni 2019 (15.00 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus).

Es ist eine der ältesten Ehebruchsgeschichten des Abendlandes: Die Liebe von Tristan und Isolde, die mit König Marke verheiratet wurde, für den Tristan persönlich auch noch den Brautwerber spielte – eine im wahrsten Sinne des Wortes unendliche Liebe, ausgelöst von einem Zaubertrank.

Wagner hat die aus irdischer Sicht tragische Liebe von Tristan und Isolde wort- und klanggewaltig in fast vier Stunden Musik gesetzt, die den Zuhörer/Zuschauer – überlässt man sich ihrer Sogwirkung – unweigerlich zum Mitfühlen mit dem Liebespaar zwingt. Die Bedeutung der vielen gesungenen Worte scheint dann allerdings eher der Verschleierung dessen zu dienen, was die von Gesang und Orchester produzierten Klänge oft ganz unmissverständlich zum Ausdruck bringen. Nur im Liebesvollzug im zweiten Akt, bei der von der Nacht verborgenen Begegnung der Liebenden, scheint das Aneinander-Vorbeireden einmal durchbrochen und auch die Bedeutung der Worte mit jener der Musik gleich.

Diese Produktion von „Tristan und Isolde“ nimmt das verschweigende Aneinander-Vorbeisprechen der Figuren einmal wörtlich, damit im Theater Hagen um so stärker das wahrnehmbar wird, was noch heute an Wagners 1865 in München uraufgeführtem, berühmtestem Werk so unwiderstehlich fasziniert: die musiktheatralisch ausgedrückte Utopie von der Überwindung menschlicher Einsamkeit.

In der Inszenierung von Jochen Biganzoli, dem Bühnenbild von Wolf Gutjahr und den Kostümen von Katharina Weissenborn singen und spielen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Joseph Trafton: Magdalena Anna Hofmann (Isolde), Zoltán Nyári (Tristan), Khatuna Mikaberidze (Brangäne), Wieland Satter (Kurwenal), Dong-Won Seo (König Marke), Daniel Jenz (Ein Hirt und Stimme eines jungen Seemanns), Richard van Gemert (Melot) und Egidijus Urbonas (Ein Steuermann), Herrenchor sowie der Herrenextrachor des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Aussicht auf viele grüne Oberbürgermeister in NRW

4. Juni 2019

Die Grünen könnten 2020 zahlreiche Oberbürgermeister stellen. Bei der Europawahl wurden sie in acht der zehn größten Städte stärkste Kraft. Die Abschaffung der Stichwahl könnte für die CDU zum Eigentor werden. (…)

Bis ins Ruhrgebiet hinein schaffen es die Grünen in den Großstädten auf Platz 1. In Bochum verweisen sie mit 24,4 Prozent die SPD (23,0) auf Platz zwei. Auch hier kommt die AfD nur auf 9,5 Prozent – ein für das Ruhrgebiet eher schwacher Wert. Dass die Grünen sogar in Dortmund mit 25,0 Prozent vor den Sozialdemokraten (22,9) liegen, wer hätte das je für möglich gehalten? (…)

Quelle: Neue Westfälische

Sonderkonzert „Junge Dirigenten“

4. Juni 2019

Unter dem Titel „Junge Dirigenten“ findet am 8. Juni 2019 um 19.30 Uhr in der Johanniskirche Hagen ein Sonderkonzert, gespielt vom Philharmonischen Orchester Hagen, in Kooperation mit der Hochschule für Musik Detmold, statt.

Dieses Konzert ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes, nämlich für Publikum und Dirigenten gleichermaßen. Vier Studierende von Prof. Florian Ludwig an der Hochschule für Musik in Detmold legen bei diesem Konzert ihre Prüfung im Fach Orchesterleitung ab: Tim Hüttenmeister, Richard Kirchbaum, Julian Wolf und Lukas Ziesché (Foto: Theater).

Das Publikum hat hier also die Chance, bei einem ganz entscheidenden Karriereschritt der Stars von morgen dabei zu sein. Auf dem Programm stehen beliebte Werke der Konzertliteratur: die sinfonischen Dichtungen „En Saga“ von Jean Sibelius und „Prélude à l’après-midi d’un faune“ von Claude Debussy sowie die Orchestersuite „Gli Uccelli“ von Ottorino Respighi. Dazu kommt das Konzert für Violoncello und Orchester von Edward Elgar mit der jungen herausragenden Cellistin Irena Josifoska.

Gesamtleitung: Prof. Florian Ludwig

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder auf www.theaterhagen.de.

„SCHWARZWEISSBUNT“ feiert Eröffnung im Theater Lutz

3. Juni 2019

Über 30 Veranstaltungen, über 30 Akteure: Das Kulturbüro Hagen lädt am Donnerstag, 6. Juni, ab 18 Uhr zur Eröffnung des Kulturfestivals „SCHWARZWEISSBUNT“ im Theater Lutz, Elberfelder Straße 65, ein. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Eröffnung bietet Gelegenheit, die verschiedenen Angebote des Festivals kennenzulernen. Nach der Begrüßung durch die Beigeordnete Margarita Kaufmann gibt das Theater Hagen einen Einblick in eine aktuelle Tanzproduktion. Zudem präsentiert das Theater Lutz einen Ausschnitt aus dem Stück „In 80 Tagen um die Welt“.

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgt die „Marion & Sobo Band“ (Foto: Stadt Hagen), gefördert durch das NRW KULTURsekretariat Wuppertal und das Kultur- und Wissenschaftsministerium Nordrhein-Westfalen. Bei kulinarischen Angeboten und Getränken klingt der Abend in lockerer Atmosphäre aus. Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.hagen.de/schwarzweissbunt.

Grüne Hagen werten das Europawahlergebnis als Sieg für den Klimaschutz

2. Juni 2019

Bei ihrer Mitgliederversammlung haben die Hagener Grünen ihr positive Wahlergebnis vor allem als Ansporn für Klimaschutzmaßnahmen gewertet. In 18 Hagener Stimmbezirken wurden Die Grünen stärkste Kraft.

Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung der Hagener Grünen nach der Europawahl wurden die Mitglieder, darunter auch einige Neumitglieder, zunächst mit einem Gläschen Sekt begrüßt. Die Analyse des Wahlergebnisse wurde mit Freude, aber auch einem Gefühl neuer Verantwortlichkeit aufgenommen. In achtzehn Stimmbezirken wurden Die Grünen zur stärksten Kraft gewählt.

Dazu erklärt Kreisverbandssprecher Rolf Willaredt: „Dieser großartige Auftrag unserer Wähler*innen erfüllt uns mit Dankbarkeit, aber auch mit Respekt vor der großen Verantwortung. Wir verstehen ihn als Auftrag, uns noch deutlicher für den Klimaschutz und eine nachhaltige Politik einzusetzen. Schon vor der Europawahl haben vor allem die jungen Menschen in Hagen deutlich gemacht, dass eine andere Politik notwendig ist. Sie haben das mit ihrem Wahlverhalten bestätigt.“

Einen weiteren Aspekt des Wählerverhaltens las Geschäftsführerin Karen Haltaufderheide aus der von ihr vorgestellten Analyse der Wahlergebnisse heraus. „Wir haben sehr gute Ergebnisse in unseren bekannten Hochburgen. Wir haben aber auch in einigen Stimmbezirken sehr gut abgeschnitten, in denen die AfD stark ist. Offenbar hat unsere klare Haltung gegen Rechts Grünen-Wähler*innen in diesen Stimmbezirken mobilisiert.“

Andrea Nahles schmeißt hin

2. Juni 2019

Nach tagelangem Machtkampf gibt die Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD ihre Ämter auf

Auch aus der Hagener SPD waren Rücktrittsforderungen laut geworden. Für den Hagener SPD-Vorsitzenden Timo Schisanowski wäre ein „möglichst freiwilliger Rückzug von beiden Ämtern folgerichtig, ansonsten würde sie noch mehr als bisher schon zu einer unzumutbaren Belastung für die gesamte SPD.“

Klartext sprach der Vorsitzende des größten Hagener SPD-Ortsvereins Hohenlimburg, Mark Krippner: „Andrea Nahles müsste erkennen, dass jetzt der Zeitpunkt ist, um zu gehen. Aber es kann ihr auch keiner aus dem Bundesvorstand nachfolgen, der zuletzt schon Verantwortung getragen hat. Es muss eine echte personelle wie auch thematische Erneuerung geben. Wir müssen wieder radikal sozialdemokratisch auftreten.“

Jetzt hat Andrea Nahles die Konsequenzen gezogen.

Ihre Erklärung im Wortlaut:

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich habe den Vorsitz von Partei und Fraktion in schwierigen Zeiten übernommen. Wir haben uns gemeinsam entschieden als Teil der Bundesregierung Verantwortung für unser Land zu tragen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Partei wieder aufzurichten und die Bürgerinnen und Bürger mit neuen Inhalten zu überzeugen.

Beides zu schaffen ist eine große Herausforderung für uns alle. Um sie zu meistern ist volle gegenseitige Unterstützung gefragt.

Ob ich die nötige Unterstützung habe, wurde in den letzten Wochen wiederholt öffentlich in Zweifel gezogen. Deshalb wollte ich Klarheit. Diese Klarheit habe ich in dieser Woche bekommen.

Die Diskussion in der Fraktion und die vielen Rückmeldungen aus der Partei haben mir gezeigt, dass der zur Ausübung meiner Ämter notwendige Rückhalt nicht mehr da ist.

Am kommenden Montag werde ich daher im Parteivorstand meinen Rücktritt als Vorsitzende der SPD und am kommenden Dienstag in der Fraktion meinen Rücktritt als Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion erklären. Damit möchte ich die Möglichkeit eröffnen, dass in beiden Funktionen in geordneter Weise die Nachfolge geregelt werden kann. Bleibt beieinander und handelt besonnen!

Ich hoffe sehr, dass es Euch gelingt, Vertrauen und gegenseitigen Respekt wieder zu stärken und so Personen zu finden, die ihr aus ganzer Kraft unterstützen könnt. Unser Land braucht eine starke SPD!

Mit solidarischen Grüßen

Andrea Nahles

Umweltfreundlicher entscheiden und leben

2. Juni 2019

Wie Lernen und Motivation hierbei helfen können, erläutert Prof. Robert Gaschler (FernUniversität) am 6. Juni aus umweltpsychologischer Sicht. Alle Interessierten sind willkommen.

Um „Entscheidungen, Gewohnheiten und Gelegenheiten sie zu ändern – Lernen und Motivation als Faktoren“ geht es am 6. Juni 2019 von 18 bis 20 Uhr. Referent ist Prof. Dr. Robert Gaschler, Leiter des Hagener Lehrgebiets Allgemeine Psychologie: Lernen, Motivation, Emotion (Foto: Hardy Welsch). Zu der Veranstaltung im Gebäude 3, Raum Ellipse (EG), Universitätsstr. 11, 58097 Hagen, sind alle Interessierten eingeladen, der Eintritt ist frei, Anmeldungen sind nicht notwendig.

Umweltpsychologie erforscht einerseits, wie unterschiedliche Umwelten auf Menschen wirken. Andererseits beeinflussen Menschen Umweltbedingungen. Neben technischen Lösungen ist das Verhalten von Menschen in beruflichen und privaten Kontexten für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausschlaggebend. Der Vortrag beleuchtet anhand empirischer Studien, wie Gewohnheiten und Entscheidungen umweltgerechtes Verhalten bedingen und wie Gelegenheiten zum Ändern von Gewohnheiten identifiziert und genutzt werden können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit“ der FernUniversität statt.


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