Acht neue Kitas in Hagen: Doch Quote stimmt trotzdem nicht

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Die Stadt nimmt zehn Millionen Euro in die Hand. Doch die geforderten Versorgungsquoten wird sie weiter nicht erreichen. (…)

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Das Blättchen kann es sich nicht verkneifen, im Zusammenhang von immer noch zu wenigen Betreuungsplätzen auf die „in dieser Bevölkerungsschicht hohe Zahlen von Schulabstinenzlern“ hinzu weisen. Gemeint mit „Bevölkerungsschicht“ sind Zuwanderer und Flüchtlinge. „Schulabstinenzler“ haben zwar nichts mit (fehlenden) Kita-Plätzen zu tun, es ist aber der Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung xenophober AfD-Wähler und anderer Schlichtbürger.

Nicht erwähnt wird von den Sympathisanten der schwarz-gelben Landesregierung dagegen ein Plan des NRW-Schulministeriums, zukünftig das Schuleingangsalter auf den 30.6. des Jahres festzulegen. Nach Angaben der Verwaltung würde dies bedeuten, dass zukünftig alle Kinder, die nach dem 30.06. sechs Jahre alt werden, in den Kindertageseinrichtungen verbleiben. Das wäre ein Viertel des Jahrgangs der Sechsjährigen, die mehr als bisher in den Kitas verbleiben, was bei der aktuellen Jahrgangsstärke einen zusätzlichen Bedarf von 490 Betreuungsplätzen jährlich bedeuten würde.

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