Zurückgetretener Jäger-Chef: „Genieße es, im Wald zu sein“

by

Lars Peter Hegenberg (55) ist nach zehn Jahren vom Amt des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Hagen zurückgetreten. Er hat den Posten des Vorsitzenden der Hagener FDP übernommen. Im Gespräch der Woche redet er über Waidgerechtigkeit, die Rückkehr der Wölfe und die Liebe zur Natur. (…)

Ein anderes, viel diskutiertes Thema ist das Artensterben in Deutschland…

Das bereitet mir große Sorgen. In dieser Hinsicht bin ich ganz klar ein Grüner. Ich habe einen wilden Garten, in dem es von Insekten wimmelt. Schotter- und Steingärten lehne ich ab. Was Bienen brauchen, finden sie doch in der Natur nicht mehr.

Auch das Klima droht zu kippen. Wie stehen Sie zur Fridays-for-future Bewegung, die ja auch in Hagen wirkt?

Ich stehe voll hinter den Schülern, meine Tochter demonstriert dort übrigens mit. Wir wollen uns nichts vormachen, in den Ferien wäre die Teilnehmerzahl geringer, aber das ändert nichts daran, dass dort junge Leute mit viel Idealismus unterwegs sind.

Quelle: wp.de (Bezahlschranke)

Anmerkung: Befrager Hubertus Heuel (Akronym: -hh-) und Antworter Hegenberg gehören zweifellos zu den hellsten Kerzen auf den diversen Hagener Torten, die das Verfallsdatum schon lange überschritten haben.

Hegenberg glänzt mit besonderer Verlogenheit. Die Hagener Untergliederung seiner Splittergruppe hat sich vehement für die weitere Anlage von Schotterpisten in Vorgärten stark gemacht und dabei die parteieigene Pervertierung des Freiheitsbegriffs in Stellung gebracht (siehe: FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“). Einsprüche des Jägermeisters dagegen sind nicht bekannt.

Hegenberg steht „voll hinter den Schülern“ von „Fridays for Future“? Kaum zu glauben, dass bereits ein 55-jähriger schon ein solches Stadium der Demenz erklommen hat. Es ist gerade einmal dreieinhalb Monate her, da teilte der so forsch auftretende Jägersmann folgende Twitter-Meldung:

Nach Hegenberg’scher Logik gerät die arme Tochter ganz nach dem Papa: Von der „totalen Orientierungslosigkeit“ befallen.

Eine Antwort to “Zurückgetretener Jäger-Chef: „Genieße es, im Wald zu sein“”

  1. hansimäuschen Says:

    Die Liebe zur Natur äußert sich insbesondere darin, Tiere abzuknallen. Aber das ist ja nur deshalb so, weil es – angeblich -sein und man dafür dankbar sein muß.
    Das muß man dann wahrscheinlich auch der FDP, da ja gerade sie für verantwortete/-liche Freiheit eintritt, obwohl mit ihr eigentlich nichts los ist, weshalb sich auch weitere Beschäftigung nicht lohnt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: