Hagen: HEB-Chef Bleicher wechselt zum Kreis Warendorf

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Dr. Herbert Bleicher, Geschäftsführer des Hagener Entsorgungsbetriebes, wechselt zum Kreis Warendorf. Er wird dort ein Dezernat übernehmen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die interessanteste Frage beantwortet der Artikel leider nicht: Was bewegt Bleicher dazu, mit dem Wechsel ins Wahlbeamtentum künftig auf die Hälfte seiner Einkünfte (2017 mehr als 217.000 Euro) zu verzichten? Die Begründung „künftig wieder näher an seine Familie zu rücken, die im Kreis Warendorf lebt“, wie es in dem Beitrag heißt, dürfte sich wohl eher als frommes Märchen erweisen. Durchaus denkbar, dass Bleicher ein Angebot erhalten hat, das er nicht ablehnen konnte: Zu gehen, bevor er gegangen wird.

Diese Möglichkeit würde zu dem passen, was in der Kulisse kolportiert wird. Demnach sollen sowohl auf Hagener als auch auf Dortmunder Seite (die dortige Entsorgungsgesellschaft ist an der Hagener beteiligt) nicht unerhebliche Zweifel an der Eignung des HEB-Geschäftsführers bestanden haben. Zuletzt hatte HEB den Auftrag zur Abfuhr der Gelben Säcke an die im Ennepe-Ruhr-Kreis beheimatete AHE abgeben müssen. Die wiederum gehört zu 50 Prozent zur Rethmann-Gruppe (Remondis), die über ihre Beteiligung am Energielieferanten Enervie indirekt auch am HEB beteiligt ist (siehe: Schleichende Remondisierung).

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