Ein „Vordenker für Hagen“?

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CDU will Erik O. Schulz als Oberbürgermeister halten

Die Hagener CDU-Funktionäre haben in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig beschlossen, Erik O. Schulz bei einer erneuten Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters zu unterstützen.

Für den Kreisvorsitzenden Christoph Purps steht Schulz offenbar kurz vor der Heiligsprechung: „Mit Erik Schulz unterstützt die CDU nicht nur den amtierenden Oberbürgermeister, sondern auch einen erfahrenen Verwaltungsfachmann, einen Vordenker für Hagen und einen bürgernahen Volksvertreter. Wir haben mit Erik Schulz vieles für Hagen erreicht und wollen die erfolgreiche Arbeit mit ganzer Kraft fortsetzen.“

Worin sich die „erfolgreiche Arbeit“ manifestiert hat, was Schulz‘ vermeintliche „Bürgernähe“ auszeichnet und vor allem, was ihn zum „Vordenker“ macht – dazu liefert Purps keine Angaben. Wo soll er sie auch hernehmen?

Die Hagener CDU-Anführer wünschen sich außerdem ausdrücklich, die Arbeit der Allianz des Grauens, bestehend aus CDU, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und HagenAktiv auch über die Wahl 2020 hinaus fortzuführen.

„Die Allianz hat in Hagen vieles bewegt und neuen Schwung in die Stadt gebracht. Dieses Erfolgsmodell wollen wir fortsetzen und laden unsere Partner deshalb dazu ein, weiterhin gemeinsam mit uns Hagen zu gestalten “, so der Große Vorsitzende Purps.

Was da „vieles bewegt“ wurde und wo der „neue Schwung“ zu finden ist, den Purps als „Erfolgsmodell“ zu verkaufen versucht, bleibt unerwähnt und ist schleierhaft. Seine Ankündigung, „weiterhin Hagen zu gestalten“, kann deshalb auch nur als Drohung verstanden werden, die tatsächliche Bewegungslosigkeit und Verhinderungspolitik fortzusetzen.

Eine Antwort to “Ein „Vordenker für Hagen“?”

  1. hansimäuschen Says:

    Ist schon irgendwie witzig, wenn es nicht auch ernst wäre. Schulz
    “ Bürgernähe “ besteht darin, sich zu präsentieren, seinem/r Selbstdarstellungstrieb/Geltungssucht Raum zu verschaffen. Wenn man ihn erlebt, dann eifrig gestikulierend und permanent – unterbrochen durch sporadisches zuhören – auf Andere einredend, weshalb auch quaken immer vor handeln ( wenn, in erster Linie für sich selbst ) ging.
    SPD-Parteiaustritt, Wendemanöver, Parteilosigkeit ( lieber als Überparteilichkeit verkauft ), sein Auftreten in der Öffentlichkeit, seine Sommer-Tourneen waren und sind nach meiner Wahrnehmung – unter einem anderen Mäntelchen, aber durchschaubar – Selbstzweck.
    Vordenker ? /:), Vordenker der erneuten eigenen Kandidatur u. Allianz-Treue, ist das ( eigentlich ) gemeint ? Besser für dieses Amt wäre m. E. eine reifere, nicht gar so narzisstische Persönlichkeit.
    Jetzt seien wir doch mal schonlich gespannt, wie sich die anderen Vernunft-Allianz-Parteien – so nicht schon geschehen – verhalten. Das gilt insbes. für die Grünen…. .

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