Stadt Hagen dreht kräftig an der Gebührenschraube

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Die Hagener Bürger müssen sich ab Juli auf eine saftige Gebührenerhöhung bei allen Serviceleistungen rund um das städtische Personenstandswesen – also Geburts-, Sterbe-, Heirats- und Lebenspartnerschaftsregister – einstellen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Alle Serviceleistungen? Nein, bei den Standartleistungen bleibt alles beim Alten. Das findet sich aber erst weiter unten im Text: „Weiterhin gebührenfrei bleiben natürlich klassische Standardleistungen wie die Ausstellung von Urkunden für soziale Zwecke, die Erstbeurkundung einer Geburt, eines Todesfalls oder einer Vaterschaftsanerkennung oder auch die Eheschließung innerhalb der üblichen Öffnungszeiten des Standesamtes.“

Nur wer gerne Extras geboten haben möchte, muss auch extra zahlen. Dazu zählen „Ambiente-Trauungen“ oder „nachträgliche Beurkundungen“. Um dem Ganzen etwas mehr Volumen zu verpassen, sind auch Leistungen aufgeführt, bei denen die Gebühren überhaupt nicht angehoben werden. Da findet sich in Klammern der Vermerk „+/- 0 %“ – kann man leicht übersehen.

Weiter wird – im Kleingedruckten – darauf hingewiesen, dass die Gebühren seit 2008 nicht mehr erhöht worden sind und sich auf dem Niveau vergleichbarer Städte bewegen.

Was man beispielsweise von den Hagener Müllgebühren nicht gerade behaupten kann. Die sind die zweithöchsten aller kreisfreien Städte des Ruhrgebiets und des Bergischen Landes. Ein Faktum, das von der WPWR zu keinem Zeitpunkt mit einer Kritik bedacht wurde.

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