Bessere Vertaktung – Mehr NachtExpresse

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Die wichtigsten Neuerungen zum Fahrplanwechsel am 9. Juni

Es ist ein erster kleiner Schritt zu einem besseren Nahverkehrsangebot in Hagen: Wie es lange Jahre üblich war, wird eine der zentralen Trassen wieder vertaktet. Und an Werktagen gibt es mehr Abendverbindungen.

Auf dem Abschnitt Innenstadt – Haspe über die L700 (direkte Route) werden die Linien 510, 511 und 542 in beiden Richtungen zu den Hauptverkehrszeiten montags bis samstags tagsüber gemeinsam einen 10-Minuten-Takt bilden. Da die Linie 542 weiterhin alle 15 Minuten fährt, wird die Wagenfolge teilweise sogar auf einen 5-Minuten-Takt verdichtet. Die Linie 511 wird in Haspe nicht mehr über die Preußerstraße, sondern über die Berliner Straße geführt.

Zur Verbesserung des Abendangebots werden einige NachtExpresslinien von montags bis samstags um zusätzliche Fahrten ergänzt und somit zwischen 21:00 Uhr und 22:30 Uhr auf vielen Abschnitten auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Insbesondere der Bereich Hohenlimburg/Hasselbach/Elsey profitiert von diesen Änderungen und erhält künftig auch abends eine schnelle Anbindung über die Autobahn.

Des Weiteren wird dem Wunsch vieler Kunden nachgekommen, die derzeit an der Haltestelle „Stadtmitte“ verknüpften NE-Linien als eine durchgängige Linie zu bezeichnen. Dadurch bleiben zwar die meisten Linienwege unverändert, jedoch bekommen einige NachtExpresse eine neue Linienbezeichnung.

Detailierte Informationen mit Links zu den neuen Fahrplantabellen und einer Übersichtskarte der NE-Linien auf der Homepage der Hagener Straßenbahn AG.

Eine Antwort to “Bessere Vertaktung – Mehr NachtExpresse”

  1. Michael Schröder Says:

    Dass es einen guten Takt auf der L700 (frühere B7 Strecke zwischen Haspe und Hagen) gibt, ist zu begrüßen, aber der Preis ist zu hoch. Wie man erst auf den Seiten der HA Straßenbahn erfährt, entfallen ersatzlos die Haltestellen Ernst-Meister-Platz und Preußerstraße, die bisher von der 511 angefahren wurden.

    Die Bewohner der Preußerstraße, von denen sich viele im Seniorenalter befinden, haben jetzt einen weiten und beschwerlichen Weg zu den Haltestellen an der Berliner Straße. Da es zwischen der Berliner Straße und der Preußerstraße einen Höhenunterschied gibt, ist an der Verbindung Rolandstraße eine Treppe bzw. eine steile Rampe.
    Auch in Richtung Haspe-Zentrum führt der kürzeste Weg über die Treppen am Ernst-Meister-Platz. Mit einem Rollator ist das nicht ohne erhebliche Umwege zu schaffen.

    Den Arbeitnehmern, die mit dem ÖPNV zu den Firmen an der Preußer- und Karlstraße kommen, werden ebenso ihre Haltestellen weggenommen. Dafür bekommen weiterhin die Autofahrer zig kostenlose, öffentliche Parkflächen entlang der Preußerstraße. Da müssen sich die Firmen nicht mehr um eigenen, privaten Parkraum bemühen. Autofahrer können weiterhin vor der Tür großzügig parken, dagegen sollen die Busnutzer jetzt weite und beschwerliche Wege auf sich nehmen. So funktioniert Verkehrswende á la Hagen.

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