Wie lebt es sich im Alter?

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Stadtverwaltung befragt Senioren

Gibt es genug Angebote für Seniorinnen und Senioren in Hagen? Sind die Stadtviertel barrierefrei? Wie steht es um die sozialen Kontakte der älteren Bürgerinnen und Bürger? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu erhalten, verschickt die Stadtverwaltung Ende April und Anfang Mai Fragebögen an Hagenerinnen und Hagener, die 75 Jahre und älter sind.

Die Sozialplanerin der Stadt Hagen, Martina Gleiß, konzipierte in Kooperation mit einer studentischen Forschungsgruppe der Fachhochschule Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Boecker mittels Interviews, Gruppendiskussionen und teilnehmenden Beobachtungen im Stadtteil einen Fragebogen, der sich möglichst nah an den Belangen der Menschen orientiert.

Im Rahmen einer sogenannten Sozialraumanalyse sollen so einschlägige Daten erhoben werden. Fokus der Analyse ist die räumliche und soziale Barrierefreiheit in den ausgewählten Stadtvierteln. Die Sozialräume wurden vom Sozialausschuss der Stadt Hagen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ausgewählt. In fast jedem Sozialraum gibt es mehrere Quartiere oder Viertel. Die Wahl des Sozialausschusses fiel dabei auf folgende Viertel: Kuhlerkamp, Fley, Helfe, Westerbauer, Quambusch, Baukloh, Hasper Bachtal, Eilpe, Oberhagen, Delstern, Selbecke, Dahl, Priorei, Rummenohl und Oege.

„Um möglichst viele Menschen in dieser Altersgruppe zu erreichen, schicken wir die Fragebögen direkt zu den Teilnehmern nach Hause“, erklärt Martina Gleiß. „Die Fragebögen sollten bis Mitte Mai an die Stadt Hagen zurückgeschickt werden“. Der Fragebogen kann bequem zu Hause ausgefüllt und dann kostenfrei per Post an die Stadt gesandt oder an den Infotheken der Rathäuser sowie bei den Bürgerämtern abgegeben werden. Selbstverständlich läuft alles anonym und gemäß der Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung ab.

Den Teilnehmenden bietet sich eine einzigartige Möglichkeit, sich in die Politik einzubringen und eigene Wünsche und Belange mitzuteilen. Die Ergebnisse werden in einem Altenbericht zusammengefasst, dem Sozialausschuss vorgestellt und dort zur Diskussion gestellt. Mit jedem ausgefüllten Fragebogen ist es möglich, die Nöte und Bedürfnisse transparenter zu machen. „Jede Perspektive ist interessant“, betont Prof. Dr. Michael Boecker, der selbst seit Jahren in Hagen lebt, „Nur dadurch ist es möglich, etwas für das Leben der Älteren im Stadtteil zu unternehmen.“

Weitere Informationen sind im Konzept zur Umfrage im Internet unter http://www.hagen.de zu finden. Fragen zu der Seniorenumfrage beantwortet Martina Gleiß unter Telefon 02331/207-2895 oder E-Mail Martina.Gleiss@stadt-hagen.de.

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