Verkehrswende à la Hagen

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In Zukunft sollen E-Autos die Stadt verstopfen

E-Autoposer an der Ladesäule: Die HAGENPEG/Elbershallen-Geschäftsführer Michael Dahm und Christian Isenbeck, Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz sowie Mark-E Vorstandssprecher Erik Höhne (Foto: Karen Herrmann/Mark-E)

Am Freitag, 5. April 2019, wurde eine weitere E-Ladesäule an den Elbershallen in Hagen von Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz, den Elbershallen-Geschäftsführern Christian Isenbeck und Michael Dahm (HAGENPEG) sowie Mark-E Vorstandssprecher Erik Höhne offiziell in Betrieb genommen. HAGENPEG hatte Mark-E mit der Errichtung der E-Ladesäule beauftragt.

„Als Elbershallen war es uns wichtig, nicht nur den mehr als 400 Mitarbeitern, sondern auch unserem unmittelbaren Wohnumfeld die Möglichkeit zu bieten, ihre Elektroautos aufzuladen beziehungsweise sie zu animieren, über den Kauf eines E Autos nachzudenken“, so Christian Isenbeck, ehemaliger „Citymanager“ des 2009 im Konkurs versunkenen Stadtmarketingvereins, der bei den Elbershallen sein Gnadenbrot verzehren darf.

Auch Oberbürgermeister Erik O. Schulz freut sich über den weiteren Ladesäulen-Zuwachs: „Die Stadt Hagen leitet die Mobilitätswende ein – wir handeln nachhaltig und sind überzeugt, dass wir in Hagen so mehr Lebensqualität für alle schaffen. Die Ladesäule an den Elbershallen ist dabei ein weiterer Baustein.“

Große Worte für eine Stadt, die es noch nicht einmal schafft, eine schlichte Fahrbahnummarkierung zur Einrichtung von Busspuren, wie in der Körnerstraße geplant, in einem angemessenen Zeitraum umzusetzen. Technische Hindernisse sind auch mit viel Phantasie nicht auszumachen – es fehlt einfach der Wille.

Über einen ähnlich gelagerten „Baustein“ nach dem Muster des Hagener Oberbürgermeisters zur angeblichen „Mobilitätswende“, allerdings in höheren Regionen angesiedelt, berichtet auch Deutschlands bedeutendste Nachrichtenagentur dpo:

Airbus stellt erstes E-Flugzeug vor, das per Oberleitung betrieben wird

Toulouse (dpo) – Jetzt wird Fliegen endlich klimafreundlich! Der Flugzeughersteller Airbus hat heute mit dem Airbus A350E ein elektrisch betriebenes Verkehrsflugzeug vorgestellt, das über eine Oberleitung mit Strom versorgt wird. Damit sollen erstmals im großen Stil emissionsfreie Passagierflüge möglich sein. Auch Fluglärm gehört damit der Vergangenheit an.

„Der Flugverkehr gehört zu den größten Klimakillern weltweit. Deshalb ist ein Umstieg auf Elektroantrieb ein Gebot der Vernunft“, erklärt Airbus-Chef Guillaume Faury. „Leider braucht ein Flugzeug so viel Energie, dass das mit Akkus unmöglich zu bewältigen ist.“

Daher habe man nach einer anderen Lösung suchen müssen. Fündig wurde der Flugzeughersteller schließlich im Schienenverkehr. „Züge fahren bereits seit Jahrzehnten durch Strom aus der Oberleitung. Autoscooter auch. Bei Lkw ist es in Planung. Wir mussten dieses Prinzip also nur auf den Flugverkehr übertragen.“

Eine erste Teststrecke zwischen Paris und Toulouse ist bereits vollständig in beiden Richtungen elektrifiziert. Insgesamt 200 Testflüge von Flugzeugen mit Oberleitungstechnologie fanden seitdem statt. Die Serienreife ist erreicht.

Für Piloten macht der Flug mit E-Flugzeugen keinen großen Unterschied, wie Testpilotin Marie LeFont berichtet: „Man muss eigentlich nur aufpassen, dass man den Kontakt zur Oberleitung nicht verliert – in mehr als 10.000 Metern Reiseflughöhe kann das sonst fatal sein. Alles andere ist wie immer.“

Zudem käme es gelegentlich zu Flugverspätungen wegen Oberleitungsschäden – etwa wenn ein Baum bei einem Sturm umgestürzt ist.

Zahlreiche Staaten äußerten bereits Interesse an der Innovation. Bis spätestens 2030 könnte Experten zufolge der gesamte Luftraum über Europa elektrifiziert sein.

Quelle: Der Postillon

5 Antworten to “Verkehrswende à la Hagen”

  1. Jürgen Dute Says:

    Da freuen wir Hagener uns alle, dass Herr Isenbeck wieder so uns Bild gerückt wird. Es tut gut zu Wissen, das Hagen auch den Menschen eine Chance gibt, die bei der Stadt viel Geld verdient haben um eine Insolvenz hinzulegen. Das schafft nicht jeder. Hagen macht es möglich. Im Übrigen ist eine Zapfsäule mehr als lächerlich. Den Monopolisten MARK-E wird es trotzdem freuen, den das Geld bleibt im Haus. Die Solaranlagen städtischer Unternehmen lassen grüßen. Große Zählertafeln, null Effekt. Hauptsache nach außenhin passt es.

  2. drhwenk Says:

    der Postillion ist ein „nonsense“-internet-quelle – leid de weniget „erhellenden“ sorte.

    • ws Says:

      Leider nicht die Ironie im Beitrag erkannt.

      • Jürgen Dute Says:

        Natürlich ist mir der Postillion ein Begriff. Das Foto dürfte wohl echt sein. Die Ironie des Textes hervorragend. Daher bin ich nicht auf den Inhalt eingegangen. Der würde dennoch zu Hagen passen :).

      • ws Says:

        Bezog sich auf drhwenk.

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