Wochenkurier: Auch der Vertrieb gerät ins Schlingern

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Die Verteiler des in Insolvenz geratenen Hagener Anzeigenblatts Wochenkurier müssen damit rechnen, demnächst möglicherweise ihren Botenlohn nicht mehr zu bekommen. Für die in einem Insolvenzeröffnungsverfahren befindliche Wochenkurier Vertriebsgesellschaft mbH hat das Amtsgericht Hagen am Dienstag (9.4.2019) einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit dessen Zustimmung wirksam. Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten.

Sobald Austräger diesen Sachverhalt mitbekommen und in der Folge ihren Dienst einstellen, weil sie befürchten, am Ende leer auszugehen, dürfte sich die Krise des Blattes sehr schnell zuspitzen.

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