Hagen hält die Stellung – ganz hinten

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Wieder ein miserables Ergebnis beim Radklimatest des ADFC

Hagen bleibt eine der unfreundlichsten Städte für Radfahrer. Wie schon 2016 reichte es beim Radklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) nur für Platz 40 von 41 Städten in der Kategorie 100.000 bis 200.000 Einwohner.

170.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich 2018 bundesweit an der Umfrage beteiligt – das sind 40 Prozent mehr als 2016. In Hagen waren es 327 Teilnehmer, die ihre Bewertung abgaben und der Stadt die Schulnote 4,7 verpassten.

Als Hauptkritikpunkte wurden genannt, Radfahren bedeute in Hagen Stress und man werde als Radfahrer nicht ernst genommen. Es werde kaum etwas für den Radverkehr getan, dafür aber großzügig geduldet, wenn Autofahrer auf Radwegen parkten. 78 Prozent (Schulnoten 5 und 6) gaben an, sich als Radfahrer gefährdet zu fühlen und 71 Prozent bemängelten, man werde auf der Fahrbahn bedrängt und behindert.

Positiv fiel nur ins Gewicht, dass es in Hagen so wenige Fahrraddiebstähle gäbe. Aber das ist wirklich kein Wunder in einer Stadt, in der das Radfahren so unattraktiv gemacht wird.

Das Datenblatt zu Hagen (pdf)

Siehe auch:

Schlechte Noten für Hagen beim Fahrradklimatest

Quelle: WDR (Video)

 

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