Wochenkurier: Die Klippe naht

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Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wochenkurier Verlagsgesellschaft mbH hat das Hagener Amtsgericht am Montag (8.4.2019) die Anordnung der Eigenverwaltung aufgehoben. Zuständig ist jetzt allein der Insolvenzverwalter, zu dem das Gericht den Hagener Rechtsanwalt Thorsten Klepper bestellte.

Forderungen sind ab sofort beim Insolvenzverwalter anzumelden. Hierunter dürften vor allem Druckereirechnungen aus dem Druckzentrum Bathey fallen, das den Wochenkurier produziert und zum Herrschaftsbereich der Funke-Mediengruppe (u.a. WPWR und Radio Hagen) gehört.

Personen, die Verpflichtungen gegenüber der Schuldnerin haben, werden aufgefordert, nicht mehr an die Schuldnerin zu leisten, sondern an den Insolvenzverwalter. Das wird wohl in erster Linie die Anzeigenkunden betreffen.

Nach der letzten veröffentlichten Bilanz der Wochenkurier Verlagsgesellschaft zum 31.12.2017 belief sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf 251.605,31 Euro. Die Klippe naht.

Eine Antwort to “Wochenkurier: Die Klippe naht”

  1. richterin09 Says:

    die qualität eines „chefredakteurs“ eckhoff, der nie eine solche ausbildung genossen hat, ließ sehr zu wünschen übrig. als nachrichtenorgan konnte man dieses blättchen sowieso nicht bezeichnen. für die mitarbeiter tut es mir natürlich sehr leid. für einen blender wie eckhoff nicht.

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