Kein Rederecht für TWB-Arbeiter bei Mai-Kundgebung in Hagen

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Die gekündigten Arbeiter des Automobilzulieferers TWB dürfen am 1. Mai im Volkspark nicht ans Mikrofon. Die Arbeiter sind wütend. (…)

Stefan Marx, Geschäftsführer der DGB-Region Mark-Ruhr, hat sich bislang noch gar nicht öffentlich zum Schicksal der TWB-Arbeiter geäußert. Er hat den TWB-Kollegen geantwortet, dass der 1. Mai der Tag der Gewerkschaften sei, die mit ihren Ausschüssen bestimmen würden, wer reden dürfe und wer nicht. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Stefan Marx hat es nach seinem Amtsantritt im Dezember 2016 innerhalb kürzester Zeit geschafft, den Hagener DGB aus der öffentlichen Wahrnehmung zu entfernen. Was sein Vorgänger Jochen Marquardt in jahrelanger Kleinarbeit aufgebaut hatte, nämlich auch eine gewerkschaftliche Stimme in der Stadt vernehmbar zu machen, hat Marx einfach mit der Abrissbirne beseitigt.

So passt es auch perfekt ins Bild, dass er sich bisher noch nicht einmal zu einer ureigenen Angelegenheit gewerkschaftlicher Arbeit, in diesem Fall einer Massenentlassung, geäußert hat. Seine ganze Hybris entfaltet der Funktionär, wenn er den Tag der Arbeit dreist in Beschlag nimmt und zum „Tag der Gewerkschaften“ umfunktioniert.  Leute wie Marx nützen weder den Gewerkschaften noch den Beschäftigten, die sie – nach eigenen Angaben wenigstens – vertreten wollen. Der Mann muss einfach nur noch weg.

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