Das Bauhaus in Weimar – Die erste Hochschule des Erfindens

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Das künstlerische Umfeld für den jungen Studenten Heinrich Brocksieper aus Hagen

Vortrag von Dr. Michael Siebenbrodt

28.03.2019, 18:00 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Das Staatliche Bauhaus in Weimar wurde am 1. April 1919 von Walter Gropius gegründet. Anknüpfend an die erfolgreiche Kunstgewerbeschule Henry van de Veldes in Weimar und die fruchtbaren Kontakte zu Karl Ernst Osthaus in Hagen baute er mit europäischen Avantgardekünstlern wie Feininger, Itten, Kandinsky, Klee, Moholy-Nagy oder Schlemmer eine neuartige Hochschule für Gestaltung auf.

Sie basierte auf täglicher Arbeit an selbst definierten Projekten in den Werkstätten, auf kreativem Spielen und Mentaltraining sowie auf Gemeinschaftsarbeit/Teamwork bis hin zu einem pluralistischen Lehransatz statt der Vermittlung eines Bauhaus-Stils. Jeder begabte junge Mensch sollte am Bauhaus studieren können, ungeachtet von Geschlecht, Hautfarbe, Religion/Weltanschauung oder Geldbeutel der Eltern.

Diese Ideen griff Heinrich Brocksieper in seiner Kunst auf und vermittelte sie auch an Emil Schumacher in schwieriger Zeit.

Eintritt frei.

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