Hagener Schätze des Jugendstils

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Führung im Hohenhof und am Stirnband

Sonntag, 17.03.2019 von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr

1906 begründete Karl Ernst Osthaus die Künstlerkolonie Hohenhagen mit dem Ziel, ein „Freiluftmuseum moderner Baukultur“ zu schaffen. Dazu lud er ausgewählte Künstler und Architekten nach Hagen ein, um individuelle Gebäudeentwürfe in die Tat umzusetzen.

Osthaus ließ von dem belgischen Künstler Henry van de Velde sein Wohnhaus, den Hohenhof, erbauen, der heute architekturgeschichtlich zu den bedeutendsten Gebäuden Europas kurz nach der Jahrhundertwende zählt und eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk ist.

Die Villa Cuno, erbaut nach einem Entwurf von Peter Behrens, ist bestimmt durch eine klassizistisch-strenge Fassadengestaltung: Kreis-, Quadrat- und Dreieckelemente betonen die Geometrisierung des Gebäudes.

Der holländische Architekt J.L.M. Lauweriks schuf basierend auf theosophischem Gedankengut ein Maßsystem, womit er den Vorläufer der Normierung im modernen Hausbau entwickelte.

Aufgrund dieses erstrangigen Bautenensembles gilt Hagen unter anderem heute als eine Wiege der modernen Architektur um 1900.

Anmeldung unter 0 23 31/207 2740. Treffpunkt ist der Hohenhof, Stirnband 10, 58093 Hagen. Eintritt: plus Führungsgebühr 12 Euro

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