Archive for Februar 2019

Diesel-Verbot in Hagen wird immer unwahrscheinlicher

15. Februar 2019

Ein Diesel-Fahrverbot in Hagen wird unwahrscheinlich. Nach einem Gesetzentwurf aus Berlin wäre die Maßnahme nicht verhältnismäßig. (…)

„In den Verfahren, die gegen andere Kommunen gelaufen sind, ging es allerdings nie direkt um Fahrverbote“, erklärt Huyeng, „Inhalt auch der Klage gegen die Stadt Hagen ist lediglich die Einhaltung der Grenzwerte.“ (…)

Quelle: wp.de

Zwei neue Initiativen für Offenen Ganztag in Hagen

15. Februar 2019

Nach dem Haupt- hat jetzt auch der Schulausschuss den Druck auf die Stadtverwaltung in Sachen Offener Ganztag (OGS) an den Grundschulen erhöht. Die Schulpolitiker verabschiedeten gleich zwei Anträge, die das Angebot an OGS-Plätzen in Hagen sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht steigern sollen. (…)

Quelle: wp.de

Die kurze Geschichte der Menschheit

15. Februar 2019

Eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki

Am 20. Februar 2019 um 19.30 Uhr findet im Theater Hagen (Großes Haus) ein Gastspiel des Rheinischen Landestheaters Neuss mit der Präsentation „Die kurze Geschichte der Menschheit“ – eine Weltuntergangsrevue von Sebastian Zarzutzki – statt (Szenenfoto: Björn Hickmann).

Gemessen an der Zeitspanne, in dem es auf unserem Planeten Leben gibt, ist das rätselhafte Auftreten der menschlichen Spezies nicht länger als ein Wimpernschlag. Doch in dieser kurzen Zeit hat der Mensch durch seine Fähigkeit der Sprache und des abstrakten Denkens Erstaunliches und zugleich Beängstigendes geschaffen: Von der Keule bis zur Atombombe, von der Naturreligion bis zum Weltwirtschaftssystem.

Dass wir unseren Planeten unwiderruflich in Besitz genommen haben, ist nicht zu leugnen – und diese Entwicklung geht noch weiter: Die Ressourcen werden knapper und künstlich intelligente Systeme übernehmen immer größere Bereiche in unserem Alltag. Wie die Geschichte wohl weiter gehen wird?

Inspiriert vom Bestseller „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ des israelischen Historikers Yuval Noah Harari bringt Sebastian Zarzutzki eine raffinierte Collage aus eindrucksvollen Bildern, Live-Musik und verblüffenden Thesen und Fakten auf die Bühne – eine Revue, die nicht weniger als hunderttausend Jahre Menschheitsgeschichte an einem Abend erzählt.

Die Arbeiten des Autors, Regisseurs, Musikers, Komponisten und Arrangeurs Zarzutzki zeichnen sich durch eine hohe Musikalität, geistreiche Texte und unterhaltsame Überraschungsmomente aus, welche es mit Sicherheit auch in „Die kurze Geschichte der Menschheit“ zu erleben gibt …

In der Inszenierung von Sebastian Zarzutzki und in der Ausstattung von Jule Dohrn-van Rossum spielen Kathrin Berg, Johanna Freyia Iacono-Sembritzki, Richard Lingscheidt, Rainer Scharenberg sowie die Musiker Jürgen Dahmen und Stefan Gesell.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Volker Ruff wird neuer Chef der Hagener Wirtschaftsförderung

14. Februar 2019

Der Nachfolger von Michael Ellinghaus, Geschäftsführer der Hagen-Agentur, ist gefunden: Volker Ruff (48) ist Wirtschaftsförderer im Kreis Soest. (…)

Jetzt muss – nach entsprechendem Votum des Rates – am 27. Februar lediglich noch die Gesellschafterversammlung der Hagen-Agentur (Carl Bechem GmbH, Einzelhandelsverband Südwestfalen, HFS Hagener Feinblech Service GmbH, Kreishandwerkerschaft Hagen, Mark-E, Märkische Bank, SIHK, Sparkasse Hagen/Herdecke, Stadt Hagen, Unternehmerverein Hagen, Wehberg & Partner GbR, Wisnet) dieser Personalie zustimmen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Stadt Hagen ist an der Hagen-Agentur gerade einmal zur Hälfte beteiligt (genau mit 50,08 Prozent), trägt aber bis zu einer Obergrenze von 1,5 Millionen Euro allein die gesamten Verluste – im Gesellschaftervertrag kaschiert als „Betriebskostenzuschuss“. Die restlichen oben aufgeführten Gesellschafter gehen keinerlei Risiko ein, dürfen aber mitentscheiden und fordern kräftig ihre Partikularinteressen ein (z.B. großflächige Gewerbegebiete auch auf dafür nicht geeigneten Flächen).

Hagen sichert sich die letzten Gewerbeflächen-Zipfel

14. Februar 2019

Auf Haßley (9,3 Hektar) sowie an der Grundschötteler Straße (19,4 Hektar) möchte die Stadt Hagen im Regionalplan Ruhr weitere großflächige Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereiche verankern.

Darauf hat sich nach einer mehr als zweistündigen Diskussion am Dienstagabend der Stadtentwicklungsausschuss gegen die Stimmen von Grünen und Linken verständigt und somit die abschließende Entscheidung des Rates in der kommenden Woche inhaltlich vorweggenommen. (…)

Quelle: wp.de

TWB in Hagen – IG-Metall reagiert auf Mitarbeiter-Vorwürfe

14. Februar 2019

Die Gewerkschaft IG Metall nimmt Stellung zu den Vorkommnissen bei TWB, wo 290 Mitarbeiter die Kündigung erhalten haben. (…)

Quelle: wp.de

Variationen der Klassik

14. Februar 2019

Klassik + Jazz im ESM mit Huijing Han

17.02.2019, 11:30 Uhr, Emil-Schumacher-Museum Hagen

Huijing Han (Foto: ESM) spielt ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Bachs bekannter „Toccata und Fuge“ in d-Moll über Chopins Walzer und elf nicht ganz seriöse Variationen über „O Du lieber Augustin“ des Komponisten Kurt Hausschild, deren Uraufführung sie im September in Berlin gab, bis hin zu den jazzigeren Klängen von Gershwin reicht.

Die in Hagen besonders durch ihre eigene Klavierreihe bekannte Pianistin wurde im Dezember 2018 zum „Steinway Artist“ ernannt und gehört damit zu einem exquisiten Kreis renommierter Künstler wie Martha Argerich, Vladimir Horowitz, Arthur Rubinstein, Jacky Terrasson und vielen weiteren Größen. Nun kommt sie für ein Konzert zurück nach Hagen.

Eintritt: € 15,-, Karten sind erhältlich in der Buchhandlung am Rathaus, Tel. 02331 – 32689

„Grund und Boden sind kein Versorgungsgut!“

13. Februar 2019

GRÜNE teilen Böhfeld-Stellungnahme der Bezirksregierung

Die Hagener GRÜNEN sehen sich durch die ablehnende Stellungnahme des Regierungspräsidenten zur Gewerbeentwicklung auf dem Böhfeld in vollem Umfang bestätigt. „Wir teilen die Absage an diese Verzweiflungsplanung ausdrücklich und nehmen die Ausführungen aus Arnsberg in unsere eigene Stellungnahme zum Regionalplanentwurf mit auf“, sagt Ratsherr und Umweltpolitiker Hans-Georg Panzer.

Die Repliken von SIHK und Wirtschaftsförderung (sprich: Hagen-Agentur) offenbaren aus seiner Sicht, wie oberflächlich dieses Thema von diesen Akteuren angegangen wird:

Panzer: „Herr Geruschkat stellt für die SIHK unter anderem fest, im Zuge der aktuellen Regionalplan-Diskussion sei deutlich geworden, dass in Hagen rund 128 Hektar (ha) Gewerbe- und Industrieflächen ‚fehlten‘ und davon 71,5 ha ‚nicht einmal erfasst‘ seien. Welch eine Vereinfachung!

Bei den 128 ha handelt es sich in Wirklichkeit um den aktuell vom RVR prognostizierten Gewerbeflächenbedarf und zwar bis zum Jahr 2034. Es gibt also keine aktuelle Nachfrage nach ‚fehlenden‘ 128 ha, sondern diese Größenordnung wird vom RVR fiktiv für die nächsten 16 Jahre prognostiziert. Und die vom RVR ‚nicht erfassten‘ 71,5 ha lassen sich in Hagen durch den RVR schlicht nicht verorten, das heißt: Es gibt sie nicht!

Herr Ellinghaus toppt die Aussagen des Herrn Geruschkat sogar: Ein Verzicht auf das Böhfeld gefährde die ‚Versorgung der heimischen Wirtschaft mit geeigneten Flächen‘.

Beide Herren sollten begreifen: Grund und Boden ist kein Versorgungsgut, sondern eine nicht beliebig vermehrbare Ressource. Grundstücke kommen nicht vom Fließband, man kann sie auch nicht im Internet bestellen und sich zusenden lassen.

Wir müssen endlich erkennen: Hagen mit seinen engen Tallagen und dem sehr großen Waldanteil hat objektiv keine größeren Flächenreserven. Ob in Herbeck, auf Haßley oder dem Böhfeld, immer wird für derartige Flächen wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche vernichtet. Genauso sieht es auch bei den Flächen aus, die die Verwaltung meint, nun in übergroßer Hektik noch in das Verfahren einspeisen zu müssen.

Allen Beteiligten sollte klar werden, dass in Hagen nicht imaginäre Gewerbeflächen fehlen, sondern dass sie schlicht nicht vorhanden sind, wenn wir unsre Stadt auch in Zukunft lebenswert und wichtige Freiräume auch für spätere Generationen erhalten wollen.“

Grüne diskutieren zur Initiative ‚Stichwahl bleibt!‘

13. Februar 2019

Gegen das Vorhaben der Landesregierung, die Stichwahl der Ober-Bürgermeister*innen und Landräte abzuschaffen, regt sich Widerstand der Opposition und des Vereins Mehr Demokratie e.V.

Die Grünen Hagen laden zu diesem Thema am Donnerstag, den 14.2. ab 18.45 Uhr zu einer Diskussion mit dem Grünen Landtagsabgeordneten Mehrdad Mostofizadeh in die Goldbergstraße 17 ein.

Wie schon während ihrer letzten Regierungsperiode will die CDU-FDP-Regierung in NRW die Stichwahl für Ober-Bürgermeister*innen und Landräte abschaffen. Kritiker sehen das als durchsichtiges und demokratiefeindliches Manöver.

Denn mit Abschaffung der Stichwahl können gerade bei einem größeren Kandidatenfeld Kandidat*innen im ersten Wahlgang mit geringen Stimmenanteilen eine Mehrheit erlangen und damit die Wahl gewinnen. Mit dem auch von den Grünen  unterstützten Aufruf „Stichwahl bleibt!“ ruft der Verein Mehr Demokratie dazu auf, gemeinsam gegen die Abschaffung der Stichwahl vorzugehen.

TWB-Mitarbeiter in Hagen weiter vor unsicherer Zukunft

13. Februar 2019

Am Montag (11.02.2019) haben sie wieder protestiert. Mitten in der Hagener Innenstadt: die Arbeiter von Prevent TWB. 280 von ihnen haben kürzlich die Kündigung bekommen. (…)

Quelle: WDR

Anmerkung: Im Beitrag des WDR ist auch ein Video enthalten, verfügbar bis 12.02.2020.

Hagener Kinos im Wandel der Zeit

13. Februar 2019

Zum nächsten Gesprächsabend mit Uli Weishaupt und dem Thema „Hagener Kinos im Wandel der Zeit“ lädt die Volkshochschule Hagen (VHS) am Freitag, 15. Februar, um 17 Uhr in das Erzählcafé „Altes Backhaus“, Lange Straße 30, ein. Nach dem erfolgreichen Start der Veranstaltung im September 2012 gibt es damit bereits zum achten Mal einen Rückblick auf die Geschichte des Hagener Kinos.

Zur Einstimmung zeigt Uli Weishaupt Innen- und Außenaufnahmen der großen Filmtheater „LICHTBURG“, „CAPITOL“, „VIKTORIA“ und „GLORIA“ in den 1950- und 1960er Jahren. Dazu werden Anekdoten von Zeitzeugen erzählt. Anschließend können die Gäste einen Fragebogen über persönliche Erinnerungen zum Kino ausfüllen sowie in alten UFA-Plakaten, Filmprogrammen und Daumenkinos blättern.

Abschließend folgt noch ein stummer Schwarzweißfilm über Hagen und Umgebung in der Nachkriegszeit. Dieses historisch wertvolle Dokument wurde 2013 während der Schließung der Stadtbildstelle wiederentdeckt.

Der Eintritt beträgt zwei Euro. Aufgrund der begrenzten Anzahl von Plätzen bittet das Serviceteam der VHS um frühzeitige Anmeldung unter Kursnummer 1202. Informationen hierzu erhalten Interessierte auf der Seite vhs-hagen.de/anmeldung oder unter Telefon 02331/207-3622.

Max-Reger-Musikschüler belegen bei „Jugend musiziert“ dreimal den ersten Platz

13. Februar 2019

Dreimal ging der erste Platz beim diesjährigen Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ an Schülerinnen und Schüler der Max-Reger-Musikschule: Zwei erste Plätze gingen an Roman Tschebotarjow (24 Punkte) und Jakob Grüner (23 Punkte) aus der Akkordeon-Klasse von Daiga Röhl. Beide nehmen somit am Landeswettbewerb teil.

Einen weiteren ersten Platz belegte Clara Schöttler mit der Querflöte aus der Klasse von Susanne Hussendörfer in der Wertungsgruppe Klavier und ein Holzblasinstrument, Altersgruppe VI, mit 25 Punkten und nimmt somit ebenfalls am Landeswettbewerb teil.

Außerdem belegten Rieka Holm, Nina Wisniewski und Lotta Andrich aus der Klasse von Roland Voit in der Wertungsgruppe Harfen-Ensemble, Altersgruppe IB, mit 20 Punkten den zweiten Platz.

Neue Strategie: Polizei macht Druck auf Hagener Eltern-Taxis

13. Februar 2019

Verkehrsdirektor Michael Hoffmann gibt eine schmerzhafte Strategie aus: mehr Strafzettel gegen Eltern-Taxis. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo das Hirn fehlt, hilft eben nur ein kräftiger Griff in den Geldbeutel.

SPD fordert Bürgermitsprache beim „Block 1“-Projekt

12. Februar 2019

Der Hagener Rat entscheidet in der kommenden Woche, ob für das „Block 1“-Projekt ein Bebauungsplan her muss. Die SPD setzt auf Bürgerbeteiligung. (…)

Quelle: wp.de

Werbung: Zugeklebte Hagener Busse kommen auf den Prüfstand

12. Februar 2019

Die großflächigen Werbefolien auf den Bussen der Hagener Straßenbahn AG, die zum Teil flächendeckend die Fenster der Fahrzeuge verdecken, kommen auf den Prüfstand. Der Umwelt- und Mobilitätsausschuss hat auf Antrag der Hagen-Aktiv-Fraktion einen Vorstoß unternommen, den beklebten Scheiben ein Ende zu machen.

Gegen die Stimmen von CDU und FDP wurde das städtische Verkehrsunternehmen beauftragt, einmal die finanziellen Auswirkungen einer Reklame-Reduzierung darzustellen, damit die Politik zwischen Sichtkomfort und möglichen Einnahmeverlusten abwägen kann. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: War vor einigen Jahren schon einmal Thema. Damals versprach die Straßenbahn, zukünftig die Scheiben nicht mehr zu bekleben. Geändert hat sich bekanntlich nichts.

Zum letzten Mal: „Kiss me, Kate“

12. Februar 2019

Musical von Cole Porter im Theater Hagen

Vlnr: Emily Newton, Kenneth Mattice, Nathalie Parsa, Tillmann Schnieders. Foto: Klaus Lefebvre.

Die letzte Gelegenheit, den Publikumsrenner „Kiss me, Kate“ (Musical von Cole Porter) zu erleben besteht am 16. Februar 2019 (19.30 Uhr, Theater Hagen, Großes Haus).

Die musikalische Komödie wirft einen amüsanten Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs. Nicht nur auf der Bühne in der aufzuführenden Shakespeare-Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ geht es turbulent zu, auch hinter den Kulissen der Theatertruppe rund um Regisseur und Schauspieler Fred Graham kochen die Emotionen hoch.

Auf der Bühne sind sie ein Paar, wenn auch ein sehr streitbares, privat haben sich Fred und Lilli getrennt. Was natürlich nicht heißt, dass sie einander nicht eifersüchtig belauern, wohin das Herz des anderen sich wendet…

Die Melodien von Cole Porter sind längst zu Evergreens geworden und sprühen nicht nur von musikalischen Einfällen, sondern auch von raffiniertem Wortwitz.

In der mitreißenden und überaus unterhaltsamen Inszenierung und Choreographie von Roland Hüve und Andrea Danae Kingston sowie in der fantasievollen Ausstattung von Siegfried E. Mayer und unter der schwungvollen musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel singen, spielen und tanzen: Kenneth Mattice, Emily Newton, Tillmann Schnieders, Nathalie Parsa, Dirk Achille, Verena Grammel, Alexander Brugnara, Jonathan Agar, Rainer Zaun, Richard van Gemert, Bernd Stahlschmidt-Drescher, Elizabeth Pilon, Janis Masino, Thomas Peters, Emanuele Pazienza, Joyce Diedrich, Sabrina Prochaska, Ballett des Theaters Hagen, Philharmonisches Orchester Hagen.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331-207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331-207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Böhfeld in Hagen steht nicht zum Verkauf für Gewerbe bereit

11. Februar 2019

Dass die 30 Hektar Wiesen am Böhfeld für Gewerbeflächen zur Verfügung stehen, erscheint äußerst fraglich. Die Besitzer möchten nicht verkaufen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Planungen werden vorangetrieben, ohne dass klar ist, ob die Eigentümer überhaupt, und wenn ja, unter welchen Bedingungen verkaufen wollen. Das betrifft nicht nur das Böhfeld.

Haßley: Verkaufsabsicht unbekannt
Röhrenspring: Verkaufsabsicht unbekannt
Gut Herbeck: Mit hohen Preisvorstellungen verkaufsbereit

Dazu siehe auch:

Flächenpolitik als regionales Projekt

SPD-Ratsherr Dietmar Thieser plädiert bereits seit Jahren dafür, die Ausweisung von attraktiven Gewerbeflächen künftig gemeinsam mit dem EN- und dem MK-Kreis im Rahmen einer gemeinsamen Wirtschaftsförderung mit nur einem Geschäftsführer als regionale Aufgabe voranzutreiben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Ausnahmsweise mal eine, nein sogar zwei vernünftige Ideen Thiesers. Denn auf diese Art und Weise ließe sich nicht nur eine realitätsbezogene Flächenpolitik realisieren, sondern gleichzeitig auch das Problem Hagen-Agentur/Ellinghaus lösen.

Politik in Hagen fordert beim OGS-Ausbau schnelle Resultate

11. Februar 2019

Der OGS-Ausbau in Hagen geht zu schleppend voran, die Wartelisten werden immer länger. Jetzt drückt die Politik aufs Tempo. (…)

„Es wäre unverantwortlich, weitere Neubauten abzuwarten“, drängt die Allianz Schuldezernentin Margarita Kaufmann zur Eile und schwenkt damit weitgehend auf den OGS-Kurs der SPD ein. Die Genossen mahnen bereits seit Monaten schwere Versäumnisse der Hagener Verwaltung an und fordern einen klaren Stufenplan. (…)

Zuletzt hatte der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel in einem Brand-Brief an Oberbürgermeister Erik O. Schulz die OGS-Bemühungen in Hagen deutlich kritisiert: „Um eine ausreichende Anzahl an OGS-Plätzen an den Hagener Grundschulen zu schaffen und sie qualitativ zu gestalten, sollte die Stadt Hagen die vom Land für den Ausbau der OGS-Plätze bereitgestellten Finanzmittel und die angebotene inhaltliche Unterstützung unserer Schulabteilung nutzen“, wies der Chef der Kommunalaufsicht auf Versäumnisse der Vergangenheit hin. (…)

Quelle: wp.de

Osthaus machte Bauhaus-Gründer Gropius groß

11. Februar 2019

Es sind die Unternehmer, welche um die Jahrhundertwende die Fürsten ablösen. Fabriken werden zu neuen Schlössern. Doch wie baut man sie? Um diese Frage gibt es erbitterte Konflikte. Der Streit wird zu einem Motor der Industriekultur.

Der Weg dafür wird in Hagen bereitet. Ohne Hagen kein Bauhaus. Auf diese Formel lassen sich die Forschungsergebnisse von Dr. Birgit Schulte und Prof. Dr. Reinhold Happel bringen. Die Kustodin des Osthaus-Museums und der Kunsthistoriker haben erstmals die Korrespondenz zwischen dem Hagener Kunst-Mäzen Karl Ernst Osthaus und dem Bauhaus-Gründer Walter Gropius ausgewertet. (…)

Quelle: wp.de

Stadt Hagen kauft Bunker – Proberäume für Bands geplant

11. Februar 2019

Die Stadt will über eine Tochtergesellschaft den Hochbunker an der Bachstraße in Wehringhausen kaufen. Dort sollen Proberäume für Bands entstehen – und auch Tonstudios könnten sich hier ansiedeln. Dank der dicken Mauern sind Beschwerden von Anwohnern kaum zu befürchten. Managen könnte das Ganze der Verein „Kulturzentrum Pelmke e.V.“ Der hat auch reges Interesse daran, prüft aber derzeit noch, ob sich das Konzept umsetzen lässt. (…)

Quelle: wp.de

Stellenabbau bei der Funke-Mediengruppe

10. Februar 2019

Stellungnahme der NRW-Betriebsräte

Nach Bekanntwerden der neuen Streichpläne bei der Funke-Mediengruppe haben die Betriebsräte der Funke-Tageszeitungen in NRW eine Stellungnahme veröffentlicht. Sie gehen allein in NRW von einem Stellenabbau von knapp 300 Stellen aus.

Dazu gehören nach Informationen der Arbeitnehmervertreter allein 120 Kolleginnen und Kollegen aus dem Anzeigenbereich, 40 Drucker (der Druckstandort Essen wird geschlossen), die Hälfte der bislang 46 Volontäre, zehn Mediengestalter, zwei Onliner sowie knapp 40 Redakteure. 14 davon sollen es bei der WAZ sein, 14,5 bei der WP sowie eine bislang noch nicht konkret benannte Zahl bei der NRZ. Auch bei den Sekretariaten aller NRW-Titel soll gespart werden. Noch ist unklar, wie viele Kolleginnen und Kollegen es hier treffen wird.

Geschlossen werden sollen auch 21 der 26 Geschäftsstellen in NRW, was aus Sicht der Betriebsräte einen riesigen Imageschaden in der Leserschaft anrichten und zudem in den Redaktionen zu erheblicher Mehrarbeit führen wird.

Zahl der Singvögel geht in Hagen dramatisch zurück

10. Februar 2019

Auch in Hagen befinden sich die Singvögel auf dem Rückzug. Das ergab die Nabu-Zählung, an der sich so viele Hagener wie nie beteiligten. (…)

Neben dem Verlust an Lebensraum in Feld und Flur durch immer intensivere Landwirtschaft fällt den Vögeln das Überleben auch in den Städten immer schwerer. Sallermann verweist auf den Trend zu vegetationslosen Schotter- und Vorgärten, die „biologisch tot“ seien: „Die Sterilität in unseren Städten nimmt deutlich zu.“ (…)

Quelle: wp.de

Siehe dazu nochmal:

FDP-Populisten: Freie Bahn für Schotter“gärten“

Zum letzten Mal: „Move On“

10. Februar 2019

Aus der Choreographie „Movinos“ von Alfonso Palencia. Foto: Klaus Lefebvre.

Eine letzte Gelegenheit gibt es, den facettenreichen, dreiteiligen Ballettabend unter dem Titel „Move On“, unterstützt von der Sparda-Bank West und den Ballettfreunden Hagen, zu besuchen: 14. Februar 2019, 19.30 Uhr, Theater Hagen (Großes Haus).

Die Compagnie zeigt noch einmal die Choreographie „Uneven“ von Cayetano Soto – ein Werk, welches sich v.a. mit Themen wie Unausgeglichenheit und Instabilität beschäftigt. Sodann kann man das v.a. mitreißende, von großer Energie geprägte und in rasanter Form präsentierte Stück „Ephemeron“ von Itzik Galili erleben, gefolgt von der Choreographie ¡Movinos!“ von Alfonso Palencia. Darin geht es um ‚Identität‘, ‚Selbstfindung‘, Sexualität‘, ‚Liebe‘, ‚Missbrauch‘‚ Toleranz‘ und den Umgang und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des menschlichen Zusammenlebens.

Diese Präsentationen werden begleitet mit Musik vom Band von David Lang, Haytham Safia und Max Richter.

Es tanzt das Ballett Hagen: Brandon Alexander, Bobby Briscoe, Ana Isabel Casquilho, Gennaro Chianese, Alexandre Démont, Ciro Iorio, Da Ae Kim, Serena Landriel, Gonçalo Martins da Silva, Noemi Emanuela Martone, Amber Neumann, Dani Paeper, Sara Peña, Kotori Sasago.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel: 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Wirtschaftsfachleute aus Hagen kritisieren Bezirksregierung

9. Februar 2019

SIHK und Hagen-Agentur üben herbe Kritik an der Bezirksregierung Arnsberg. Die Behörde hatte erklärt, das Böhfeld sei für Industrie ungeeignet. (…)

Quelle: wp.de

TWB in Hagen – Sabotage-Vorwurf gegen eigene Mitarbeiter

9. Februar 2019

Nun äußert sich erstmals die Geschäftsführung des angeschlagenen Automobil-Zulieferers TWB. Sie sei enttäuscht vom Verhalten der Mitarbeiter. (…)

Quelle: wp.de

Einstimmig für Keune als neuen Baudezernenten in Hagen

9. Februar 2019

Der Haupt und Finanzausschuss hat sich am Donnerstagabend einstimmig dafür ausgesprochen, die Stelle des Technischen Beigeordneten mit Henning Keune (55), derzeit noch Leiter des Amtes für Stadtentwicklung in Villingen-Schwenningen, zu besetzen. (…)

Quelle: wp.de

Französische Musik im Fokus

9. Februar 2019

Sechstes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen

Das 6. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 12. Februar 2019 (20.00 Uhr, Stadthalle Hagen) befasst sich mit der musikgeschichtlich hochspannenden Zeit des Umbruchs vom 19. ins 20. Jahrhundert. Generalmusikdirektor Joseph Trafton stellt hier insbesondere die französische Musik in den Fokus, die eine enorme Fülle an Klangfarben beherbergt.

Maurice Ravels weltberühmter „Bolero“ zeichnet sich durch seinen unverkennbaren Trommel-Rhythmus und seine prägnante Melodie aus, die ganze 18 Mal wiederholt wird – immer in einem neuen musikalischen Gewand. Weniger bekannt, deshalb nicht weniger hörenswert, ist Ravels Klavierkonzert in G-Dur, das starke Einflüsse aus dem Jazz erkennen lässt. Der herausragende französische Pianist Roger Muraro (Foto: Bernard Martinez.) wird diese musikalische Stilmischung interpretieren.

Umrahmt wird die Musik Ravels von zwei besonders klangfarbenreichen Werken: Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ gilt als ein Hauptwerk des Impressionismus und wurde als Ausgangspunkt für die Entwicklungen hin zur musikalischen Moderne gewertet. Literarische Grundlage ist Stéphane Mallarmés Gedicht „L’après-midi d’un faune“, das die sinnlichen Träumereien einer Naturgottheit beschreibt, die aus einem nachmittäglichen Schlaf erwacht.

Zum Abschluss des mit großzügiger Unterstützung der Rathaus-Apotheke, Internationale Apotheke Dr. Fehske e.K. stattfindenden Konzerts erklingt Igor Strawinskys Suite aus der Ballettmusik „Der Feuervogel“. In diesem, auf zwei russischen Volksmärchen basierenden Ballett wird die Geschichte des jungen Prinzen Iwan und einem Vogel mit magischen Kräften erzählt. Strawinsky erstellte daraus mehrere konzertante Orchestersuiten, von denen an diesem Abend die Fassung von 1945 aufgeführt wird.

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Erneut Kahlschlag in der Presselandschaft

8. Februar 2019

DJV: Funke Mediengruppe handelt immer noch ohne Zukunftsstrategie

Die Position als führender Publisher von Regional- und Lokalmedien stärken und ausbauen – das möchte die Funke Mediengruppe mit ihrem Zukunftsprogramm FUNKE 2022 erreichen. So teilt es der ehemals als WAZ-Konzern bekannte Verlag mit. In Hagen zählen zum Funke-Imperium die Westfalenpost, die redaktionslose und im Lokalteil mit der WP textidentische Westfälische Rundschau, Radio Hagen und der Stadtanzeiger samt seinem Internet-Auftritt Lokalkompass.

„Mehr denn je brauchen wir guten, verlässlichen Regional- und Lokaljournalismus. Wir dürfen uns aber nichts vormachen, seine Zukunft ist extrem gefährdet“, sagt Ove Saffe, für das Zeitungsgeschäft verantwortlicher Geschäftsführer.

Und wie schafft man „guten, verlässlichen Regional- und Lokaljournalismus“? Nach Funke-Logik indem Stellen abgebaut werden.

So müsse in Nordrhein-Westfalen die Ausgabe der Westfalenpost in Warstein eingestellt werden; sie sei trotz großer Anstrengungen seit Jahren schon nicht mehr wirtschaftlich zu führen.

Aufgrund der strukturell rückläufigen Tageszeitungsauflagen seien die beiden NRW-Druckereien in Essen und Hagen jeweils nur noch etwa zur Hälfte ausgelastet. Deswegen ist geplant, die Druckaktivitäten an dem größeren Standort Hagen zusammenzuführen.

„Dahinter steckt blinde Profitgier. Um ihre Renditeziele zu erreichen, werden reihenweise Menschen auf die Straße gesetzt. Der Schein des Aufbruchs in Wertschätzung der Mitarbeiter durch die Geschäftsführung  in der neuen Firmenzentrale in Essen trügt.“ Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes NRW (DJV-NRW) Frank Stach hat die Geschäftsführung der Funke Mediengruppe mit scharfen Worten für die Abbaupläne kritisiert.

Das von der Funke Mediengruppe vorgelegte Sparprogramm sieht nach gut informierten Kreisen vor, in NRW erneut 10 Prozent der Stellen an den drei Funke Titeln in NRW einzusparen.

„Damit setzt der Konzern die alte, verhängnisvolle Politik des Personalabbaus fort, die bereits hunderte Arbeitsplätze gekostet hat“, betont DJV-NRW Geschäftsführer Volkmar Kah. Die Konzentration auf Sparmaßnahmen als Geschäftsmodell konterkariert Funkes Anspruch, sich im digitalen Zukunftsmarkt einen guten Platz zu sichern. „Der kontinuierliche Abbau der Belegschaft und der Aufbau neuer, personalintensiver Online- Projekte schließen sich gegenseitig aus.“

„Wir erkennen, dass das Print-Geschäftsfeld weniger profitabel geworden ist“, so Kah. Die Funke Manager handeln jedoch ohne Konzept. Weiterer Personalabbau sei keine Lösung. Funke müsse jetzt schnell die angekündigte Neuausrichtung auf digitale Medien umsetzen. „Dieses Ziel kann nur mit einer ausreichenden Zahl an hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreicht werden. Der Stellenplan der Funke Mediengruppe ist aber schon jetzt auf Kante genäht, die Redaktionen sind am Limit.“

Kah fordert die Gesellschafter und Geschäftsführer der Funke Mediengruppe auf, ihrer sozialen Verpflichtung gerecht zu werden und dafür Sorge zu tragen, dass der angekündigte Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgt.

Die Funke Mediengruppe hatte bereits 2008 ca. 300 von 900 redaktionellen Stellen in NRW abgebaut, 2013 wurden alle 120 Stellen der Westfälischen Rundschau gestrichen. Die Westfälische Rundschau rangiert seitdem in der Kategorie „Zombie-Blätter“, d.h. eine Zeitung ohne eigene Redaktion. Während die Mediengruppe am Personal spart, kauft sie fleißig weitere Zeitungen und Zeitschriften ein, alleine 2013 für insgesamt 920 Millionen Euro. Weitere Käufe sind aktuell angekündigt.

Kurioses am Rande: Das Hagener Anzeigenblatt Wochenkurier kommentierte die Ankündigungen der Funke-Gruppe mit dem Satz: „Vor dem Hintergrund dieser Funke-Maßnahmen ist es umso wichtiger, dass vor Ort konzernunabhängige Blätter erhalten bleiben.“ Damit meint der Wochenkurier offenbar sich selbst. Pech nur, dass aller Wahrscheinlichkeit nach sein letztes Stündlein geschlagen hat.

Am Montag hatte das Amtsgericht Hagen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Wochenkurier Verlagsgesellschaft mbH bekannt gegeben – um genau 12:56 Uhr, wie das Gericht akribisch vermerkte. Im Gläubigerausschuss sitzt u.a. die Druckzentrum Hagen GmbH. Dahinter verbirgt sich die Hagener Druckerei der Funke-Mediengruppe.

Politik hält an kritisierten Gewerbeflächen in Hagen fest

8. Februar 2019

Trotz der Protestes aus den Bezirksvertretungen: Der Umweltausschuss spricht sich für die neuen Gewerbeflächen in Haspe und Haßley aus. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Der Kopf muss durch die Wand; aber auch dieser Schuss könnte nach hinten losgehen. Die Gründe, die die Bezirksregierung für ihre Ablehnung einer Gewerbefläche am Böhfeld anführt, treffen auch auf Haspe und Haßley zu. Arnsberg hatte u.a. auf die zahlreichen Industriebrachen in Hagen hingewiesen: Hier gäbe es „genügend Potenzial, Gewerbeflächen umzusetzen“.

Bunt, schrill, witzig und schräg

8. Februar 2019

Zurück auf der Hagener Bühne: „The Rocky Horror Show“

Henrik Wager als Frank’n‘ Furter. Copyright: Foto Kühle.

Endlich wieder im Spielplan – ab dem 10. Februar 2019 (Wiederaufnahme, 18.00 Uhr, Großes Haus) wird im Theater Hagen wieder das Kultmusical „Richard O’Brien’s THE ROCKY HORROR SHOW“ gezeigt und ist bis Ende Juni 2019 an vier weiteren Aufführungsterminen zu erleben.

The Rocky Horror Show“ – Richard O’Briens Hommage an Horror- und Science- Fiction-Filme der 50er und 60er Jahre – ist bunt, schrill, witzig und vor allem: schräg. Wohl gerade deshalb schaffte es das Rock-Musical schnell von der kleinen Bühne des Royal Court Theatre Upstairs in London nach seiner Uraufführung 1973 auf immer größere Bühnen, über den großen Teich bis zum Broadway und nach Los Angeles und bereits 1975 auf die Kinoleinwand. „The Rocky Horror Show“ eroberte nicht zuletzt durch Hits wie „Sweet Transvestit“, „Time Warp“ und „Touch-a, Touch-a, Touch-a, Touch Me“ die Welt – und nun erneut das Publikum im Hagener Theater.

In der Inszenierung von Holger Hauer, der Ausstattung von Sandra Fox, der Choreographie von Ricardo Fernando und unter der musikalischen Leitung von Steffen Müller-Gabriel agieren auf der Bühne: Jan Schuba, Tanja Schun, Henrik Wager, Tillmann Schnieders, Marilyn Bennett, Ellen Kärcher, Hannes Staffler, Richard van Gemert und Robert Schartel sowie der Chor, das Ballett und die Statisterie des Theaters Hagen. Es spielt die Rocky-Band mit Andres Reukauf (Keyboards), Christian Kiefer (Guitar), Andreas Laux (Saxophone), Rudolf Behrend (Bass) und Volker Reichling (Drums).

Weitere Vorstellungen: 13.4.; 4.5.; 8.6.; 29.6.2019, jeweils 19.30 Uhr

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

Jugendstreichorchester sucht neue Mitglieder

8. Februar 2019

Das Jugendstreichorchester der Max-Reger-Musikschule sucht neue Mitglieder zwischen zehn und 15 Jahren, die seit etwa zwei Jahren Unterricht haben und Freude am gemeinsamen Musizieren mitbringen. Die Probe findet jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in der Konzertaula der Liselotte-Funcke-Schule, Elbersstiege 10, statt.

Die Stückauswahl des Orchesters umfasst viele musikalische Stilrichtungen von Barock bis Rock. Ein neues Programm, was aktuell startet, soll vor den Sommerferien aufgeführt werden. Interessenten können sich unter Telefon 02331/207-3142 oder unter udo.hartlmaier@stadt-hagen.de anmelden.

„Kultur und Schule“: Jetzt bewerben

8. Februar 2019

Um den Schulalltag noch interessanter zu gestalten, erhalten die Hagener Schulen für die Förderung von kulturellen Projekten wieder Mittel aus dem Förderprogramm „Kultur und Schule“ des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Bis Sonntag, 31. März, können sich interessierte Schulen für die Fördergelder für das Schuljahr 2019/2020 beim Kulturbüro der Stadt Hagen bewerben.

Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und ermöglichen Kindern sowie Jugendlichen eine spannende Beschäftigung mit Kunst und Kultur unabhängig von ihrer Herkunft sowie ihrem sozialen Status. Dabei besuchen Künstler die Schulen und führen mit diesen gemeinsam außergewöhnliche Projekte durch. Die Projektpartner unterstützen die Schüler, selbst künstlerisch aktiv zu werden und weitere Kulturangebote wahrzunehmen.

Die Projekte können aus den verschiedensten Sparten der Kunst stammen. Möglich sind dabei Angebote von bildender Kunst über Musik, Tanz, Theater, Literatur und Film bis hin zu neuen Medien. Damit die Schüler mit unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsformen in Kontakt kommen, können wiederkehrende Projekte mit denselben Künstlern nicht berücksichtigt werden.

Die Förderung erfolgt als fester Zuschuss in Höhe von 2.440 Euro je Projekt. Dies gilt auch für Projekte des offenen Ganztags. Der Eigenanteil, den die Schulen durch Fördervereine oder Sponsoring erbringen müssen, beträgt 610 Euro. Mit den Geldern führen die Künstler dann ein ganzes Schuljahr die Projekte durch. Jede Schulform kann teilnehmen und sich bewerben. Eine Jury wählt anschließend die Projekte aus, die gefördert werden.

Für weitere Fragen steht Elena Grell vom Kulturbüro der Stadt Hagen unter Telefon 02331/207-3509 zur Verfügung. Wer sich näher über das Förderprogramm informieren möchte, findet im Internet unter www.mkw.nrw zusätzliche Auskünfte.

„Gewerbegebiet ist nicht umsetzbar“

7. Februar 2019

Bezirksregierung lehnt Böhfeldplanung ab

In einer Stellungnahme für den Regionalverband Ruhr (RVR) wendet sich die Bezirksregierung in Arnsberg gegen eine von der Stadt Hagen betriebene Umwandlung des heute als landwirtschaftliche Fläche genutzten Böhfeldes in ein Gewerbegebiet.

Die WPWR zitiert aus der Stellungnahme: „Die Stadt Hagen entwickelt ein Freizeit- und Erholungskonzept Harkortsee/Hengsteysee mit diversen Maßnahmen zur Optimierung der Freizeit und Erholungsfunktion für die Bevölkerung an den beiden Seen. (…) Ein angrenzendes Gewerbegebiet steht dieser Planung entgegen und ist deshalb hier nicht angebracht.“

Und noch etwas schreiben die Arnsberger den hiesigen Flächenentwicklern ins Stammbuch: „Weiterhin schöpft die Stadt Hagen mit einem Bestand von mehr als 800 Altlastenverdachtsflächen, die teils brach liegen und entwickelt werden könnten, die Möglichkeit des Flächenrecyclings nicht aus. Hier gibt es genügend Potenzial, Gewerbeflächen umzusetzen ohne dafür landwirtschaftliche Flächen in Anspruch zu nehmen.“

Resümee: „Das Gewerbegebiet ist nicht umsetzbar und die Fläche aus dem Plan herauszunehmen.“

Prevent TWB: Gutachter soll wirtschaftliche Situation prüfen

7. Februar 2019

Die Situation beim Autozulieferer Prevent TWB in Hagen spitzt sich zu. Der Betriebsrat wird dem ausgehandelten Sozialplan nicht zustimmen, da große Teile der Belegschaft die angebotene Transfergesellschaft ablehnen. Sie fordern stattdessen Abfindungen. Am Mittwoch (06.02.2019) hat sich die neutrale Einigungsstelle erneut getroffen, aber keine Entscheidung gefällt. Jetzt soll ein Gutachter die wirtschaftliche Situation des Unternehmens prüfen.

Der Vorsitzende der Einigungsstelle will wissen, ob es TWB finanziell wirklich so schlecht geht, dass kein Geld für Abfindungen da ist. Der Betriebrat glaubt, dass das Unternehmen sich durch Tricks „arm“ rechne. In vier Wochen soll das nächste Krisentreffen stattfinden. (…)

Quelle: WDR

Alle 15 Minuten vom Höing ins Zentrum?

7. Februar 2019

SPD will Park-and-Ride einführen – OB und Kämmerer blocken bereits ab

Die SPD-Fraktion im Hagener Rathaus will möglichst schnell einen ersten Park-and-Ride-Verkehr in der Stadt einführen. Das sieht ein Antrag vor, der in der heutigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beraten wird.

Vorgesehen ist ein 15-Minuten-Takt montags bis samstags in der Zeit von 6:30 bis 21:00 Uhr zwischen den Parkplätzen an der Sportanlage Ischeland und dem Höing sowie dem Stadtzentrum. Erreicht werden soll damit eine Entlastung der Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr.

Die SPD beruft sich dabei auf den Luftreinhalteplan der Stadt, der solche Maßnahmen ausdrücklich vorsieht, um die Belastung durch Autoabgase zu reduzieren: „Die Stadt Hagen erweitert und optimiert das P+R Angebot und vermarktet diese durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.“

Doch die Verwaltungsspitze in Form von Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann blocken den Vorstoß bereits ab. Es ist die übliche Begründung: Die Kasse ist leer.

Die SPD weist dagegen darauf hin, dass der Luftreinhalteplan nicht eine freiwillige Leistung der Stadt sondern eine Pflichtaufgabe sei. Tatsächlich findet sich in dem (vom Regierungspräsidium genehmigten) Plan ein eindeutiger Satz. Laut Bundesimmissionsschutzgesetz seien „die zuständigen Behörden gesetzlich verpflichtet, die im Luftreinhalteplan festgelegten Maßnahmen durch Anordnungen und sonstige Entscheidungen (z. B. Genehmigungen, Untersagungen, Nebenbestimmungen) durchzusetzen.“

Die SPD warnt vor möglichen Folgen: „Angesichts des laufenden Verwaltungsstreitverfahrens der Umwelthilfe zur Erreichung von Fahrverboten in Hagen ist es dringend erforderlich, dass die Stadt Hagen nachweist, dass sie die im Luftreinhalteplan enthaltenen Maßnahmen auch umsetzt.“

Bauhaus – Modell und Mythos

7. Februar 2019

Kino Babylon im Kunstquartier Hagen

Do 07.02.2019, 18:30 Uhr, Eintritt: 6,50€/5€

Deutschland 2009, Regie: Niels Bolbrinker, Kerstin Stutterheim, Doku, 104 Min.

Bis heute gilt es als Urzelle der modernen Architektur und Designs – das Bauhaus. Doch „Bauhaus“ meint nicht nur das kubische weiße Haus mit flachem Dach, den Stahlrohrstuhl oder die Bauhaus-Lampe. Das Bauhaus war auch eine Ausbildungsstätte, die bis heute als Modell fungiert. Gelehrt haben dort weltbekannte Künstler wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Walter Gropius bis Mies van der Rohe.

Der Film zeichnet ein Bild von dieser einmaligen Institution der künstlerischen Moderne – vom revolutionären Ausbruch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Auflösung und der Emigration, der beruflichen Weiterreise oder auch der Verstrickung einiger Bauhäusler im Nationalsozialistischen Deutschland. Erinnert werden diese Etappen vor allem von einigen ehemaligen Bauhaus-Studenten, die Meister kommen über Archivmaterial zu Wort.

Guten Morgen, Griechenland!

7. Februar 2019

Eine griechisch-deutsche Kultur-Matinee für die ganze Familie

Die zweite Veranstaltung der neuen Matinee-Reihe unter dem Titel „Guten Morgen, Welt“ für die ganze Familie im Lutz findet am Sonntag, 10. Februar 2019 um 11 Uhr statt (Eintritt frei). Dieses Mal heißt es „Guten Morgen, Griechenland“.

In Hagen besitzen etwas über 3000 Menschen die griechische Staatsbürgerschaft. Zudem steht ja auch die Wiege des Theaters im antiken Griechenland. Höchste Zeit also, dass Zeus, Athene, Dionysos und ihre Nachfahren dem Lutz einen Besuch abstatten.

Menschen aller Generationen sind herzlich eingeladen, mit Theatermitgliedern und griechischen Vereinen aus Hagen einen anregenden Vormittag zu verbringen, gemeinsam Apokries zu feiern, Sirtaki zu tanzen, Omilla zu spielen und Dolmadakia zu essen, so viel das Herz und der Magen begehrt.

Diese Matinee wird unter der Leitung von Jannica Hümbert gestaltet mit Beiträgen der griechischen Tanzgruppe des Kultopia, der Griechischen Gemeinde Hagen, dem Griechischen Kulturverein (Leitung: Maria Provatidou) sowie von Lampis Papadopoulos, Irini Karawassili und Konstantinos Sotiriadis, mit kulinarischer Unterstützung von Virginia Dimtsia.

Viel Lärm um (fast) nichts

6. Februar 2019

Der Kampf um die Zuschnitte der Kommunalwahlkreise wirkt inszeniert

Der Hagener Stadtrat soll kleiner werden. Es werden wieder einmal Spareffekte ins Feld geführt. Eine etwas dubiose Begründung für Minderausgaben von vielleicht 40.000 Euro für Aufwandsentschädigungen bei einem Haushaltsvolumen von geplanten 743 Millionen Euro im Jahr 2019. Das sind lächerliche 0,00538358 Prozent.

Aber deshalb müssen für die kommenden Kommunalwahlen 2020 die Wahlkreise neu geschnitten werden. Ein Einfallstor für die Machtgruppen in der Stadt, zu ihren Gunsten Korrekturen vorzunehmen. So hatte sich das wohl die CDU gedacht, und die SPD schoss sofort zurück. Leider liegen beide falsch und es drängt sich der Eindruck auf, hier würden wieder einmal Scheingefechte geführt, um von den eigentlichen Problemen der Stadt abzulenken.

Die Verwaltung hatte eigentlich einen guten Job gemacht und bei der Neueinteilung der Wahlbezirke darauf geachtet, eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Einwohner hinzubekommen. Deren durchschnittliche Anzahl liegt pro Wahlkreis bei 7.507 Personen. Die tatsächlichen Verhältnisse in den einzelnen Wahlkreisen sollte also möglichst wenig davon abweichen.

Das erkannte auch die CDU an, als sie kurz vor Toresschluss bei der letzten Sitzung des Wahlausschusses einen Änderungsantrag vorlegte: „Die Antragsteller erkennen im grundlegenden Vorgehen der Verwaltung den richtigen Ansatz. Sie hat sich beim Neuzuschnitt in erster Linie von mathematischen – also unbestechlichen – Grundsätzen leiten lassen. Die Antragsteller würdigen diese politische „Tendenzlosigkeit“ ausdrücklich.“

Trotzdem drückten die Christdemokraten mit Unterstützung ihrer Partner in der Allianz des Grauens Änderungen durch, die nach Ansicht ihrer Kontrahenten von der SPD dazu dienen, „um sich in den einzelnen Wahlkreisen für 2020 Vorteile zu verschaffen“, so der Boeler Sozialdemokrat Milazim Jusaj.

Auch sein Boelerheider Genosse Andreas Schumann, stellvertretender Bezirksbürgermeister im Hagener Norden, zeigte sich verwundert: „Das ist anhand der alten Wahlergebnisse ein Versuch der CDU, sich eine bessere Ausgangslage für die Kommunalwahl 2020 zu sichern.“

Aber ist das wirklich so?

Ein Blick in die „alten Wahlergebnisse“ bestätigt die Aussagen der SPD nicht und wirft gleichzeitig die Frage auf, was denn die CDU mit ihrem überfallartigen Antrag eigentlich bezwecken wollte.

Vielleicht finden sich unter den Mitgliedern der Christdemokraten tatsächlich Experten, die schon heute beim Blick in die Glaskugel das Wählerverhalten im Jahre 2020 zu erkennen vermögen. Vielleicht glauben das zumindest einige. Alle rational Orientierten können nur auf die Wahlergebnisse der Vergangenheit zurückgreifen. Und die zeigen: Sowohl CDU als auch SPD geben sich wohl Illusionen hin.

Im Wahlbezirk Boelerheide erreichte die CDU bei den Kommunalwahlen 2014 42,0 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen, die SPD 30,4 Prozent. Hätte es damals schon die Neueinteilung der Wahlkreise gegeben, wäre die CDU auf 40,1, die SPD auf 32,8 Prozent gekommen. Eine leichte Verschiebung, aber immer noch ein klarer Vorsprung für die CDU. Der jetzt von der Allianz durchgedrückte Wahlkreiszuschnitt stellt fast die alten Verhältnisse wieder her. Demnach hätte die CDU wieder 42,0 Prozent erzielt, die SPD einen kleinen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 30,5 Prozent.

Auffälliger ist in Boelerheide allerdings der Vergleich der Wahlen von 2009 und 2014. Danach gelang der SPD ein Zuwachs von 5,4 Prozentpunkten, während die CDU bei einem Zugewinn von nur 0,2 Prozent praktisch nichts gutmachen konnte. Und das ohne Veränderung des Wahlkreiszuschnitts.

Ähnlich sieht es in Vorhalle aus. Dort konnte die SPD 2014 im Vergleich zu 2009 7,1 Prozent zulegen, während die CDU nur einen Zuwachs vom 0,3 Prozent verbuchen konnte. Nach dem Verwaltungsvorschlag wären es 1,1 Prozent weniger gewesen, während die SPD danach 1,3 Prozent hinzugewonnen hätte. Auch hier hätte die von der CDU und ihren Partnern durchgesetzte Änderung der Wahlkreisgrenzen nur wenig geändert; die SPD läge weiterhin mit 42,3 Prozent gegenüber der CDU mit 31,9 Prozent mit weitem Abstand in Führung.

Der Ansatz der Verwaltung, nach Einwohnerzahl möglichst ähnlich große Wahlkreise zu konstruieren, wird von der CDU durch ein identitäres Modell ersetzt, das in die Nähe des in den USA gängigen „Gerrymandering“ gerät – der Separierung unterschiedlicher Gruppen im selben Bezirk.

So sollen nach Ansicht der Hagener Christdemokraten insbesondere homogene Wahlkreise entstehen, die einen räumlichen Zusammenhang aufweisen. Einfach gesprochen: Städtische Areale sollten nicht mit ländlichen Arealen willkürlich verschnitten werden. In den USA werden auf diese Art und Weise beispielsweise schwarze und weiße Wohnbezirke nicht „verschnitten“.

Aber hier läuft die Hagener CDU ins Leere. Ausgerechnet in ihrem Zentralbezirk Boele/Hengstey. Dort erreichen die Freunde der Allianz unter ihrer Führungsmacht den Gipfel der Absurdität. So wird nach deren Vorstellungen jetzt ein Dorf wie Hengstey mit dem von Hochhäusern dominierten Brockhausen zu einem Wahlkreis zusammengelegt. Weit auseinanderliegende Bezirke, die nichts gemeinsam haben. Von wegen „homogene Wahlkreise“ mit „räumlichem Zusammenhang“.

In dem traditionell schwarzen Hotspot hatte die CDU im Vergleich der Kommunalwahlen 2009 zu 2014 3,3 Prozent der Wählerstimmen eingebüßt, während die SPD ihren Anteil um 6,1 Prozent auf (immerhin) 25,9 Prozent ausbauen konnte. Das könnte sich jetzt fortsetzen.

Denn hätte es damals schon den neuen Wahlkreiszuschnitt nach der Vorstellung der Verwaltung gegeben, hätte die CDU nur um 2,2 Prozentpunkte schlechter abgeschnitten, die SPD um 0,7 Prozentpunkte besser. Nach dem „Verbesserungsvorschlag“ der CDU hätte ihre Partei allerdings sogar 3,6 Prozent eingebüßt, während die SPD um 2,2 Prozent zugelegt hätte.

Es sind schon wahre Strategen, die bei der CDU die Marschrichtung angeben. Und die SPD fällt darauf rein.

Mehr Platz für Linienbusse

6. Februar 2019

Hagen-Aktiv will Ausweitung von Halteverbotszonen an Bushaltestellen

Die Fraktion Hagen-Aktiv will heute im Umwelt- und Mobilitätsausschuss beantragen, die Verwaltung möge prüfen, wie an Haltestellen der Hagener Straßenbahn AG, an denen Gelenkbusse eingesetzt werden, die geltenden Halteverbotszonen so ausgeweitet werden können, dass ein vollständiges Heranfahren an die Bordsteinkante möglich ist.

Die seit Jahrzehnten gültige Halteverbotszone (15 m vor und hinter einem Haltestellenschild) reiche für Gelenkbusse nicht mehr aus. Seit längerer Zeit könne deshalb an zahlreichen Haltestellen ein für viele Fahrgäste unhaltbarer Zustand festgestellt werden. Besonders betroffen seien dabei Menschen mit Bewegungseinschränkungen, Personen mit Kinderwagen, mit Rollatoren und mit Rollstühlen.

Nur durch komplettes Heranfahren der Busse an die Gehwegkante sei es diesen Personengruppen möglich, gefahrlos ein- und auszusteigen.

„TWB-Mitarbeiter in Hagen fühlen sich nicht respektiert“

6. Februar 2019

Der Münchener Arbeitsrechtler Hans Joachim Pfitzner beklagt eine entwürdigende Behandlung der TWB-Belegschaft. Er hofft auf einen Sozialplan. (…)

Quelle: wp.de


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