Gewerbeflächenpolitik: Frische Natur statt Brachen

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Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer legt bei der Nachnutzung von Brachflächen ein ganz besonderes Selbstverständnis an den Tag. (…)

„Die Bedarfe der Wirtschaft kommen zu kurz“, stellte gestern völlig erwartbar die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer fest. Ein Statement, dass vermutlich auch gekommen wäre, wenn man in Hagen die Rodung des Stadtwaldes zugunsten eines Industrieparks beschlossen hätte. (…)

Nicht mehr genutzte Gewerbeflächen mit all ihren kostspieligen Problemen werden einfach vergesellschaftet und stattdessen frisches Verbrauchsmaterial im Grünen eingefordert. Eine Gesinnung aus der Mottenkiste des Montanzeitalters. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die SIHK hat gelernt, dass ihre Protagonisten nur mit den Fingern schnippen müssen, und sogleich stehen große Teile von Politik und Verwaltungsspitze stramm.

So beispielsweise beim Auftakttreffen zur Gründung einer Mobilitätspartnerschaft am 4. Dezember des vergangenen Jahres. Dort waren neben Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Dezernent Thomas Huyeng gleich acht weitere Amtsleiter und Geschäftsführer städtischer Gesellschaften, darunter der unvermeidliche Michael Ellinghaus von der Hagen-Agentur, zur Konsultation in der SIHK-Zentrale erschienen.

Die Industrie- und Gewerbelobby in Form von SIHK, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer sowie Märkischem Arbeitgeberverband war mit fünf Vertretern präsent. Umwelt- und Fahrgastverbände waren, mit Ausnahme von zwei Mitgliedern des ADFC, nicht vertreten, ebensowenig Mietervereine, die die Interessen der Anwohner hochbelasteter Straßen hätten wahrnehmen können.

Die Ergebnisse waren denn auch genau so dürftig, wie sie wohl ausfallen sollten: Es werden erst einmal drei (!) Arbeitskreise gegründet. Und, nicht zu vergessen – ein Faltblatt soll auch erstellt werden.

Eine Antwort to “Gewerbeflächenpolitik: Frische Natur statt Brachen”

  1. Allan Qutermain Says:

    Frage,
    was ist mit dem WP Redakteur Martin Weiske los?
    Kreide gegessen?

    Das kennt man an sonst nicht von ihm.

    Das kostet wieder Anzeigen im Stadtanzeiger und in der Einheitszeitung?

    Bestimmt muss er zur Chefredaktion in Essen oder Berlin antanzen.
    Oder direkt zur Verlegerin.

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