Stellenabbau bei der Funke-Mediengruppe

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Stellungnahme der NRW-Betriebsräte

Nach Bekanntwerden der neuen Streichpläne bei der Funke-Mediengruppe haben die Betriebsräte der Funke-Tageszeitungen in NRW eine Stellungnahme veröffentlicht. Sie gehen allein in NRW von einem Stellenabbau von knapp 300 Stellen aus.

Dazu gehören nach Informationen der Arbeitnehmervertreter allein 120 Kolleginnen und Kollegen aus dem Anzeigenbereich, 40 Drucker (der Druckstandort Essen wird geschlossen), die Hälfte der bislang 46 Volontäre, zehn Mediengestalter, zwei Onliner sowie knapp 40 Redakteure. 14 davon sollen es bei der WAZ sein, 14,5 bei der WP sowie eine bislang noch nicht konkret benannte Zahl bei der NRZ. Auch bei den Sekretariaten aller NRW-Titel soll gespart werden. Noch ist unklar, wie viele Kolleginnen und Kollegen es hier treffen wird.

Geschlossen werden sollen auch 21 der 26 Geschäftsstellen in NRW, was aus Sicht der Betriebsräte einen riesigen Imageschaden in der Leserschaft anrichten und zudem in den Redaktionen zu erheblicher Mehrarbeit führen wird.

2 Antworten to “Stellenabbau bei der Funke-Mediengruppe”

  1. Allan Qutermain Says:

    Paradox ist, die Funke Gruppe kauft jeden Zeitungstitel auf, denen sie Habhaft werden kann.
    Aber auch Anzeigenblätter sind vor einen Erwerb nicht sicher.
    Für das muß die Schatulle noch gut gefüllt sein?

    In Bathey wurden und werden Glanzblätter gedrückt.
    Nur ein Versandhaus aus Hamburg stellt gerade seine Kataloge ein.

    Wer weiss denn auch, dass die mit der größten Auflage erschienende
    Frauenzeitschrift, aus dem Hause Funke stammt.
    Oder für den Kauf der Hör Zu von Springer, Mal eben über
    600 Millionen Euro locker gemacht wurden.

    Was noch fehlt in deren Portfolio, ist ein Fernsehsender.
    Bertelsmann hat die RTL Gruppe, Springer ihr Welt TV,
    nur Funke hat bis jetzt die Regionalradios vor zu weisen.
    Auch mit rückläufiger Hörerschaft.

    Und beim Kaffeekränzchen der 3 Pressedamen mit BKM,
    muss man untereinander Erfolge vorweisen.

    • hansimäuschen Says:

      Vielleicht liegt es bei Radio/Fernsehen daran, daß man bei letzterem auch – wenn man schon schlecht abends in den Spiegel ( nein, nicht der ) schauen kann – sein eigenes Antlitz in Form eines Betonkopps erblicken und fürbaß ( ! ) erschrecken könnte.

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