Hasper Politik bremst die Gewerbepläne an Stadtgrenze aus

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Der Vorstoß der Stadt Hagen, an der oberen Grundschötteler Straße 19,4 Hektar Gewerbeflächen entstehen zu lassen, wird in Haspe abgelehnt. (…)

Gegen die Stimmen von Grünen und Hagen Aktiv sprach sich das Bezirksgremium allerdings dafür aus, ein konkretes Areal entlang der Hauptverkehrsachse in Richtung Autobahn (A 1) für die Ansiedlung eines Erweiterungsbaus der Volmarsteiner Firma Abus (Sicherheitstechnik) zuzulassen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung 1: Schon die Verwaltung hatte die Fläche kritisch gesehen. So weist das Gelände ein Gefälle von 40 Höhenmetern auf, es wird mit einem hohen Aufwand für Erschließung und Entwässerung gerechnet, und das Areal gilt als Altlastenverdachtsfläche.

Weiterer Einwand: „Aufgrund der Flächengröße wird die Erholungs- und Biotopfunktion des gesamten Freiraumes zwischen A1 und Westerbauer erheblich beeinträchtigt und die Zersiedelung vorangetrieben.“ Die Bebauung sei deshalb „abzulehnen, solange kein zwingender Bedarf besteht“.

Trotz dieser eigenen Bedenken befürwortet die Verwaltung eine Gewerbe- und Industriefläche an dieser Stelle wegen „mangelnder, besser geeigneter Alternativflächen“ und, sicher nicht unwesentlich: Die Verkaufsbereitschaft des Eigentümers sei gegeben.

Anmerkung 2: Eine der äußerst seltenen Sitzungen der Bezirksvertretung Haspe, in der es auch Gegenstimmen gab. Im Regelfall wird dort selbst Postfaktisches, also höherer Blödsinn, mit vereinten Kräften abgenickt. Aber die nächsten Kommunalwahlen (wahrscheinlich im September 2020) sind nicht mehr endlos weit, da müssen die Akteure so langsam ihr Profil schärfen. Der seit Jahren gepflegte und bequeme Einheitsbrei ist vor dem Hintergrund der Mandatssicherung nicht mehr dienlich.

3 Antworten to “Hasper Politik bremst die Gewerbepläne an Stadtgrenze aus”

  1. Allan Qutermain Says:

    Für mich gilt das Mal wieder nach „Hagener Klüngel“.

    Der gleiche Besitzer von den Grundstücken sitzt im Rat und BV.

    Legt durch seine Söhne einen Konkurs hin, der „nur“ ca. 200 Arbeitsplätze gekostet hat. Plus die mickerige Vergleichsquote.

    Sind ja nur kleine Firmen und Handwerksbetriebe, die sich mit der Quote zu Frieden stellen sollen.

    Aber damit der eigene Hals sauber bleibt, wurde noch kurz vor der Insolvenz den beiden Söhnen, eine marode Firma überschrieben.

    Der gleiche B hat den HSV zu einem Tennisanlage über redet.
    Gebaut natürlich von ihm.
    Das ganze hat den HSV damals auch in die Insolvenz getrieben.
    Einziger Käufer war beim Versteigerungstermin, der Erbauer.

    Aber jetzt sitzt dieser Herr im Rat.
    Er muss wahrscheinlich auch wie sein Kollege, Samstag und Sonntag 24 Stunden, 7 Tage, seiner Arbeit nach gehen.

    Tipp von mir, wie wäre es, Mal die Fabrikruinen, die es reichlich in Hagen gibt, zu reaktivieren.

    Es müssen ja nicht nur Speditionen,
    Möbel- und Lagerhäuser dort ihre Bleibe finden.
    _____________________________________________________

    Wie die Teppichetage im Rathaus tickt, kann man auf der gleichen Seite in der wp nach lesen.

    Da baut man auf der Brandt-Brache ein neues Einkaufscenter.
    Dafür soll die Haltestelle, in 150 Meter Entfernung,
    Besitzstandsschutz haben.

  2. Allan Qutermain Says:

    Asche auf mein Haupt!

    Sie haben Recht, ich nehme das mit BV und Rat zurück.

    Aber bei den anderen meiner Aussagen bleibe ich.

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