René Röspel: Solidarität mit REAL-Beschäftigten

by

Die Zukunft der mehr als 30.000 Beschäftigten der Einzelhandelskette REAL steht auf dem Spiel. Das betrifft auch die Filialen in Haspe und Bathey.

Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion hat deshalb den Beschluss „Solidarität mit den Real-Beschäftigten, Stärkung von Tarifverträgen“ verabschiedet. „Wir unterstützen die Beschäftigten in den Real-Märkten und stellen uns entschlossen gegen jede Form der Aushöhlung von Tarifverträgen oder Lohndumping“ erklärt der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel dazu.

Seit sich die Metro AG aus der Tarifbindung mit ver.di zurückgezogen hat, sind die Bruttolöhne von neu eingestellten Beschäftigten im Tochterunternehmen Real um 40% niedriger – bei gleichzeitiger Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden.

„Diese Ungleichbehandlung der Beschäftigten führt schon heute zu einer erheblichen Verschlechterung des Arbeitsklimas. Die Beschäftigten fürchten, dass es eine dauerhafte Absenkung der Löhne geben wird und der geplante Verkauf der Real-Märkte die Situation der Beschäftigten noch weiter verschärft“, befürchtet René Röspel.

Die NRW-Landesgruppe fordert in ihrem Beschluss die Möglichkeit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen zu verbessern und zum Beispiel im Bereich Handel auszuweiten. Außerdem fordern die Abgeordneten mehr Engagement der öffentlichen Hand zur Stärkung der Tariftreue und eine Besserstellung von tarifgebundenen Unternehmen.

„Die SPD möchte gute Arbeitsbedingungen sicherstellen. Bei Real zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass wir eine Erhöhung der Tarifbindung brauchen. Deshalb erwarten wir auch von einem Käufer der Real-Einzelhandelskette, dass der ver.di-Tarifvertrag für alle Beschäftigten dauerhaft angewandt wird.“, macht René Röspel deutlich.

2 Antworten to “René Röspel: Solidarität mit REAL-Beschäftigten”

  1. Allan Qutermain Says:

    Was will die Gewerkschaft und auch Herr Röspel unternehmen,

    wenn die Mehrheit der dortigen Mitarbeiter gar nicht bei REAL beschäftigt ist?

    Die Kassiererinnen kommen zum größten Teil von einer Zeitarbeitsfirma.

    Die Metzger und Fleischfachverkäuferinnen kommen von einer Dienstleistungsfirma.

    Von der gleichen Firma kommen die RegaleinräumerInnen.

    Die Putzfrauen kommen sowieso von einer Reinigungsfirma.

    Alle Firmen suchen noch MitarbeiterInnen.

    Nachzulesen am Schwarzen Brett bei REAL.

    Das da nichts ist mit Gleiche Arbeit, Gleicher Lohn, dürfte klar sein.

    Alles zum Wohle von der METRO und ihren Aktionäre.

  2. hansimäuschen Says:

    Wenn der Betriensfrieden durch nicht gleiche Arbeit und Lohn gestört wird, gehört es verboten. Selbst ein Arbeitgeber, dem das – und der Mensch im Betrieb sowieso – egal ist, denkt längerfristig zu kurz.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: