Mehr Stickstoffdioxid in Hagen

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Die Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) ist an den allermeisten Messstandorten im Ruhrgebiet zurückgegangen. In Hagen ist die Belastung dagegen wieder gestiegen. Wurden am Graf-von-Galen-Ring 2017 noch 48 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft gemessen, erhöhte sich der Wert 2018 auf 50 Mikrogramm.

Damit dürfte sich – zumindest vorerst – die Hoffnung von Oberbürgermeister Erik O. Schulz zerschlagen haben, mit Hilfe einer von der Bundesregierung eingestielten Mogelpackung ein Einfahrverbot für alte Dieselfahrzeuge in belastete Bereiche zu umgehen.

Die geplante Regelung sieht vor, den Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid zwar beizubehalten aber bei Überschreitungen bis 50 Mikrogramm Fahrverbote als „unverhältnismäßig“ einzustufen.

An 17 Standorten im Ruhrgebiet sanken die vorläufigen Ergebnisse um ein bis vier Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft. An vier Messstationen, darunter Hagen, gab es eine Zunahme der Werte um ein bis zwei Mikrogramm. Ausgewertet wurden die Jahresmittelwerte der 59 Standorte in Nordrhein-Westfalen.

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