Hagen im Zeichen der Revolution 1918/19

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Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus

16.01.2019, 18:30 Uhr – 21:00 Uhr
Auditorium Emil Schumacher Museum Hagen

Hagen war im Halbjahr von November 1918 bis April 1919 einer der Brennpunkte in Westfalen beim revolutionären Übergang von der Monarchie zur Republik. Hier hatten die Unabhängigen Sozialisten (USPD) ihre westfälische Hochburg und hier bauten die Linksliberalen der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) ihren wichtigsten Stützpunkt im südlichen Westfalen aus.

Die Vertreter dieser beiden Parteien waren die prägenden kommunalpolitischen Kräfte der Übergangszeit, die weit über Hagen hinaus wirkten: Konrad Ludwig und Josef Ernst bei der USPD und Oberbürgermeister Willi Cuno und Li Fischer-Eckert bei der DDP.

Der Vortrag zeichnet die Entwicklung in Hagen von der Machtübernahme durch den Arbeiter- und Soldatenrat im November 1918 bis zu den Wahlen im Januar und März 1919 und der Besetzung der Stadt durch Freikops im April/Mai 1919 nach. Die sogenannte „Schlacht von Eilpe und Delstern“ am 10. Januar 1919 wirkte im Rückblick wie eine Ouvertüre zum Kapp-Putsch und Ruhrkampf 1920, bei dem Hagen und Umgebung wieder im Mittelpunkt standen.

Der Referent ist Historiker und war von 2004 bis 2013 Präsident des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen.

Die Vortragsreihe „Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft 1918 bis 1933“ greift im Rahmen des Bauhaus-Jahres 2019 Themen aus der Revolutionszeit und der Weimarer Republik auf. Im Vordergrund stehen politische, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aspekte, die aus Sicht der aktuellen kultur-, kunst- und geschichtswissenschaftlichen Forschung beleuchtet werden.

Die Veranstaltungen werden gefördert durch den Museums- und Archivverein Geschichtsfreunde Hagen e.V. und den Karl-Ernst-Osthaus-Bund e.V.

Eintritt 3 Euro (Abendkasse)

Eine Antwort to “Hagen im Zeichen der Revolution 1918/19”

  1. drhwenk Says:

    der ENGEL DER GESCHICHTE (das ist, WÄRE die LEITUNG DER VERRNUNFT IN der REGIERRUNG (gewesen – dir klammer bei Hegel „scharf geschaltet“), angelus novus von Kle & Benjamin, schaut zurück.

    der missbrauch der TODESROHUNG in ganz ganz riesigem masstab STICHT ins auge!
    ers gewinnt eben der brutalste, das professionel militär und nicht die vernunft (wie bei Hegel) – was in der arbeitseteilung MILITÄR ALS „POLITIK ALS BERUF“ (max webe einflussreivch aus der zeit) (poltikkriegsgroßmeistereschach als „fachioditie“intellgenz und nicht maximerung des volksawohls als regierungsvernunft.)
    „der krieg ist der vater aller dinge“…

    de kaltre kregg undsierg r BRUTALEREN,anti-vrenünfzgen darin,
    erklätr dan aucjh , wsariumdr ultrabrzuale, ultraverlogene HItler sich h mit seinem kamikaze miltarismis „durchsetzen“ konnte.

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