Alda dementiert Selbstmordabsicht

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Zurückgetretener FDP-Chef will nicht in den Tod springen

Mit dieser Headline wollen wir mal die Machart der Bild-Schlagzeilen paraphrasieren, die der jüngst zurückgetretene Hagener FDP-Vorsitzende Ulrich Alda auf seinem Twitter-Account so gerne zitiert.

In der Neujahrsnacht setzte Alda einen Tweet ab, der auf den mutmaßlichen Selbstmord seines Parteifreundes Jürgen Möllemann Bezug nahm. Um 2:03 Uhr tippte er: „Dem Vernehmen nach sollen wohl einige FDP- Leute bei mir auf so eine Möllemann – Reaktion gehofft haben. Leute , den Gefallen werde ich Euch pressehörigen nicht tun!“ So im Original ohne orthographische Korrekturen.

Der frühere FDP-Funktionär Jürgen Möllemann – er war u.a. unter Bundeskanzler Helmut Kohl Wirtschaftsminister und Vizekanzler – starb 2003 bei einem Fallschirmsprung. Es wurde Suizid-Absicht vermutet, jedoch nicht nachgewiesen.

Bei Alda würde sich sowieso, wenn überhaupt, eher ein „Jagdunfall“ anbieten. Der FDP-Mann ist stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft Hagen. Vorsitzender des Flintenvereins ist der Zahnarzt Lars Peter Hegenberg. Der läuft sich gerade für die Nachfolge Aldas als Vorsitzender des Hagener FDP-Kreisverbands warm.

Alda war 11 Jahre Vorsitzender des Kreisverbands und niemand in dem Liberalenverein will etwas von den Tiraden des Chefs mitbekommen haben. Das ist kaum nachzuvollziehen. Wer schon öffentlich seine Ergüsse zum Besten gibt, dürfte intern kaum mit seinen Positionen hinter dem Berg gehalten haben. Auch haben etliche seiner Parteifreunde Aldas Tweets mitgelesen. Und sie offenbar gutgeheißen.

 

7 Antworten to “Alda dementiert Selbstmordabsicht”

  1. Allan Qutermain Says:

    Alda kann sich ja auf das Fakeblatt Spiegel berufen.
    Da sind bis jetzt 56 Märchenartikel von diesen mit zig Preisen überhäuften Journalisten aufgetaucht.

    Alleine von einen Pressepokal hat er 4 Stück hinter einander bekommen.
    Sogar der Hajo Friedrich Preis überreicht von Ulrich Wickert,
    wurde ihm verliehen.

    Und alle wie sie da sind, haben den Mist, den er verzapft hat,
    wie die Zeit, Welt, TS, Tagesschau,HEUTE, Funke Medien Gruppe, Hamburger MoPo, Springer, etc. übernommen.

    Nebenbei hat er nicht nur für den Spiegel geschrieben, sondern auch in der Zeit und der Welt durfte er seine Märchengeschichten schreiben.

    Und alle sind darauf rein gefallen, das Karl May oder Kujau wieder auf erstanden ist.

    Aufgefallen ist das einen Kameramann, der mit ihm in der Türkei war. Die er als Syrienmärchen mit Kriegswaisen, verkaufte.

    An dieser Geschichte stimmte auch gar nichts.
    Die Örtlichkeiten, die angeblichen Waisen, die in Wirklichkeit Geschwister sind, die angeblichen Kriegsflüchtlinge, die Türken die als Syrienflüchtlinge verkauft wurden, mit Wohnung und Arbeit in der Türkei, usw.

    Dafür hat er sogar Spendengelder in Höhe von 9.000 Euro kassiert.
    Die laut seinen Anwalt irgendwann, zurück überwiesen werden.

    Auch die ganzen schönen Pokale, Urkunden und Ehrungen sollen wieder zu ihrer ursprünglichen Heimat, zurück geschickt werden.

    Auch so eine schöne Geschichte ist,
    es soll eine Amerikanerin geben, die als Hobby in ihrer Freizeit, Hinrichtungen bei wohnt.
    Auch da stimmt der Name nicht zu der Person, Örtlichkeiten wurden erfunden, Hinrichtungen, die gar nicht stattfanden, wurden dazu gedichtet, usw.
    Aber auch in den USA liest man wohl den Spiegel.
    Eine Ortschaft, Namentlich von ihm ernannt, ist darüber nicht amüsiert.
    Der Botschafter der USA in Deutschland, hat diesen Märchenonkel jetzt angezeigt.

    Aber jetzt kommt das Dolle, wie man munkelt, soll dieser Redakteur Unterschlupf bei der Blöd-Zeitung gefunden haben.

    Und jetzt kommen wir wieder zu Ulrich Alda,

    wie man der Einheitszeitung entnehmen konnte,
    wartet auf diesen Twitterschreiber jetzt ein sicherer vorderen Listenplatz seiner Partei, zu einer Wahl.

    Und wenn seine Partei in das Parlament einzieht,
    zieht Ulrich Alda mit ein.

    Dolle das ganze.

    • Mark Says:

      Das ist Blödsinn. Alda hat bei der vergangenen Landtagswahl einen guten Platz ergattert und könntte durch drei Abgänge in den Landtag Nachrücken.

      Wenn Sie diesen Artikel nicht verstanden haben, warum kommentieren Sie diesen?
      Wie gut ist Ihre Wahrnehmung sonst so?

  2. Allan Qutermain Says:

    Lesen bildet.
    Wenn Sie meinen Kommentar lesen würden, von mir aus auch mehrmals,

    ich habe nur das Wiedergegeben, was in der Einheitszeitung steht.

    Aber dafür braucht man ein ABO oder gewisse Tricks um den Bericht zu lesen.
    Die Adresse der Redaktion wegen einer Gegendarstellung kann ich gerne liefern.

    Ganz nebenbei interessiert mich Herr Alda was er getwittert oder über Frazebock an Ergüsse von sich gegeben hat, nicht die Bohne.

    Auch seine Partei und deren unsozialen Ansichten gehen mir am Selbigen vorbei.

    Ich schreib nur als Stichwort: Mövenpick Steuer.
    Sie gelten zwar nicht als Urheber von Hartz4, aber wenn es um Mindestlohn, Soziales, Arbeitnehmerrechte geht,
    ist diese Pünktchen Pünktchen Partei im Negativen, vorne weg.

    Was diese Partei für Hagen tut oder getan hat,
    empfehle ich Mal BV und Ratsitzungen zu besuchen.
    Auch im Internet sind die Protokolle der Sitzungen zu lesen.

    Ein klitzekleiner Vorteil für mich ist, ich kann auch die Protokolle der nicht öffentlichen Sitzungen lesen.
    Aber Sie werden NIE erleben, dass ich daraus Rezitiere.
    Nicht einmal meine Frau erfährt, was da so abläuft.
    Dafür habe ich meine Fingerchen gehoben, dass das nicht passiert.

    Und ich sitze lieber hinter der Theke als vor der Theke,
    in dem Gebäude an der längsten Straße von Hagen.😎

    Ich bin mir nur noch Unschlüssig, ob Aldas Truppe,
    vor oder nach den Unlinken in Hagen kommen?

    • Mark Says:

      Man muss nicht jeden Scheiß kommentieren. Oft wird deutlich, welche Fähigkeiten man nicht besitzt.

      Ich habe (noch) ein Abo der WP aber ihre Interpretation des Artikels ist zweifelsohne die lustigste. Wenn auch so nicht abgedruckt…

  3. funcke lässt grüßen Says:

    So langsam bekomme ich den Eindruck, dass die „Alda-Twitter-Affäre“ zur Affäre des heimischen Einheitsblatts der Westfalenpost wird.
    Ich möchte meinen Eindruck wie folgt erklären:
    In seinem Kommentar schreibt Herr Koch Folgendes:

    …“Die FDP hat schnell gehandelt. Kaum waren die umstrittenen Twitter-Beiträge von Parteichef Ulrich Alda („Moslems mobben unsere Kinder“ oder „Das links/GRÜNE Chaoten-Pack will die Macht übernehmen und uns alle ausliefern“) durch unsere Zeitung auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden, da gab es auch schon die Rücktrittsforderung des Kreisvorstands. Alda hat den dann auch an Heiligabend vollzogen…“

    Meiner Meinung nach hat die FDP Hagen nicht schnell gehandelt, sondern nur auf öffentlichen Druck reagiert. Uli Alda twittert schon seit Jahren, auch öffentlich. Weiter kann man schnell herausfinden, dass z.B. die FDP Bundestagsabgeordnete Helling-Plahr und der stellvertretende Vorsitzende der Hagener FDP Lars Peter Hegenberg einen Twitter Account besitzen. Und sie sollen alle nichts mitbekommen haben?

    Der Kommentator Herr Koch hat folgende Erklärung:

    Derweil versichern die Hagener FDP-Spitzen, dass sie von den Twitter-Ausfällen vor den Presse-Veröffentlichungen nichts gewusst hätten. Nun twittert Ulrich Aldas tatsächlich ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Er hat aktuell 164 Follower, die seine Nachrichten also ausgespielt bekommen – in der vergangenen Woche sind knapp zehn neue hinzu gekommen. Zum Vergleich: Der Twitter-Account der Stadt Hagen hat 2229. Unter Aldas Followern sind eine Reihe FDP’ler, die aber versichern, die Beiträge über Monate nicht registriert zu haben. Nun muss der Redakteur hier eingestehen: Auch uns als Redaktion ist das entgangen – allerdings hatten wir auch nicht die Alda-Beiträge bei dem Kurznachrichtendienst abonniert.

    Da fehlen mir fast die Worte. Hier gibt Herr Koch offen zu, dass die gesamte Westfalenpost Redaktion nicht auf der Höhe der Zeit ist. Und, weil das so ist, kann auch kein anderer wie die z.B. die FDP Hagen die Tweets von Herrn Alda gelesen haben. Und mit den Follwern unterstreicht er auch noch mal seine Unwissenheit. Es kommt drauf an, ob seine Tweets öffentlich sind oder nicht.

    Fragen bleiben:

    Warum begleitet die Westfalenpost diese Affäre nicht kritisch? Wen möchte die Westfalenpost schützen? Gestaltet die Westfalenpost aktiv Politik statt kritisch zu berichten?

    Man bekommt den Eindruck, die Redaktion macht sich die Welt passend. Kennt man ja vom Spiegel.
    Leider wird das wohl kein Einzelfall sein…

    • hansimäuschen Says:

      Frage : welchen Parteien sind Wirtschaftsunternehmen mit ihren Anzeigenkunden i. d. R. zugeneigt ? Wenn nicht mehr..

    • Allan Qutermain Says:

      Bester Kommentar, besonders zu dem Einheitsblatt.

      Ich für meinen Teil beende den Kommentar dazu hier beim dw.

      So Interessant ist die FDP in Hagen und was Herr Alda macht oder nicht, nun doch nicht.

      Das die Funke Gruppe zu den Märchenerzähler gehört,
      dürfte auch den dümmsten Leser jetzt klar sein.

      „Cheffin verlangt, wir liefern!“

      Die Blödzeitung rühmt sich ja heute noch, dass sie einen
      Bundespräsidenten geschasst hat.

      So ihr daheim im Regenloch,
      ich fahr zur Zeit mit Spikes auf den Gummis.

      Wenn man nicht gerade dem ALK frönt und Kette schmoekert,
      ist das hier auch nicht teurer wie in Germonie.

      Nebenbei. an jeder Milchkanne ist hier Mobilfunkverbindung.
      Sogar bei den Lappen mit ihren Rudis ist keine Internetverbindung ein Fremdwort. Bei über Tausend Rentieren und Elche in so einer Herde, findet der Verkauf im Internet statt.

      Die Woche kamen Heimatgefühle bei mir auf.
      Ich habe Kühlsattel mit KFZ Kennzeichen aus HA gesehen.

      Hoch im Norden, da wird es Warm um das Herzchen.💟

      Nächste Woche geht es mit einen Post-🚢 noch weiter nach Norden.

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