Alda ante portas

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Ex-FDP-Chef hat Chance auf Landtag

Wegen der Twitter-Affäre ist Hagens FDP-Chef Ulrich Alda zurückgetreten. Doch er könnte am Ende noch im NRW-Landtag landen. (…)

Derweil versichern die Hagener FDP-Spitzen, dass sie von den Twitter-Ausfällen vor den Presse-Veröffentlichungen nichts gewusst hätten. (…) Unter Aldas Followern sind eine Reihe FDP’ler, die aber versichern, die Beiträge über Monate nicht registriert zu haben. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wer’s glaubt wird selig.

Eine Antwort to “Alda ante portas”

  1. funcke lässt grüßen Says:

    So langsam bekomme ich den Eindruck, dass die „Alda-Twitter-Affäre“ zur Affäre des heimischen Einheitsblatts der Westfalenpost wird.
    Ich möchte meinen Eindruck wie folgt erklären:
    In seinem Kommentar schreibt Herr Koch Folgendes:

    …“Die FDP hat schnell gehandelt. Kaum waren die umstrittenen Twitter-Beiträge von Parteichef Ulrich Alda („Moslems mobben unsere Kinder“ oder „Das links/GRÜNE Chaoten-Pack will die Macht übernehmen und uns alle ausliefern“) durch unsere Zeitung auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden, da gab es auch schon die Rücktrittsforderung des Kreisvorstands. Alda hat den dann auch an Heiligabend vollzogen…“

    Meiner Meinung nach hat die FDP Hagen nicht schnell gehandelt, sondern nur auf öffentlichen Druck reagiert. Uli Alda twittert schon seit Jahren, auch öffentlich. Weiter kann man schnell herausfinden, dass z.B. die FDP Bundestagsabgeordnete Helling-Plahr und der stellvertretende Vorsitzende der Hagener FDP Lars Peter Hegenberg einen Twitter Account besitzen. Und sie sollen alle nichts mitbekommen haben?

    Der Kommentator Herr Koch hat folgende Erklärung:

    Derweil versichern die Hagener FDP-Spitzen, dass sie von den Twitter-Ausfällen vor den Presse-Veröffentlichungen nichts gewusst hätten. Nun twittert Ulrich Aldas tatsächlich ziemlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Er hat aktuell 164 Follower, die seine Nachrichten also ausgespielt bekommen – in der vergangenen Woche sind knapp zehn neue hinzu gekommen. Zum Vergleich: Der Twitter-Account der Stadt Hagen hat 2229. Unter Aldas Followern sind eine Reihe FDP’ler, die aber versichern, die Beiträge über Monate nicht registriert zu haben. Nun muss der Redakteur hier eingestehen: Auch uns als Redaktion ist das entgangen – allerdings hatten wir auch nicht die Alda-Beiträge bei dem Kurznachrichtendienst abonniert.

    Da fehlen mir fast die Worte. Hier gibt Herr Koch offen zu, dass die gesamte Westfalenpost Redaktion nicht auf der Höhe der Zeit ist. Und, weil das so ist, kann auch kein anderer wie die z.B. die FDP Hagen die Tweets von Herrn Alda gelesen haben. Und mit den Follwern unterstreicht er auch noch mal seine Unwissenheit. Es kommt drauf an, ob seine Tweets öffentlich sind oder nicht.

    Fragen bleiben:

    Warum begleitet die Westfalenpost diese Affäre nicht kritisch? Wen möchte die Westfalenpost schützen? Gestaltet die Westfalenpost aktiv Politik statt kritisch zu berichten?

    Man bekommt den Eindruck, die Redaktion macht sich die Welt passend. Kennt man ja vom Spiegel.
    Leider wird das wohl kein Einzelfall sein…

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