CDU lehnt eigene Kandidatin für Spitzenamt ab

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Sie soll Vize-Chefin der renommierten Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) werden: Cemile Giousouf (40, CDU), von 2013 bis 2017 erste muslimische CDU-Abgeordnete im Deutschen Bundestag und davor jahrelang Referentin im Integrationsministerium NRW.

Doch Teile der CDU-Fraktion im Bundestag, im Landtag von NRW und sogar im Präsidium der Partei laufen Sturm gegen die Personalie, über die in den nächsten Wochen Bundesinnenminister Horst Seehofer (69, CDU) sogar persönlich entscheiden wird.

Der Grund: Cemile Giousouf gilt laut Einschätzung aus Unionskreisen als Sympathisantin der „Grauen Wölfe“. Ihr wird eine unkritische Nähe zu Islamisten in Deutschland nachgesagt und ihr wird eine unangemessene Nähe zum umstrittenen Erdogan-Regime in Ankara vorgeworfen. (…)

Quelle: Bild.de

Dazu:

Hagener CDU-Politikerin kontert Extremismus-Vorwürfe

Die CDU-Politikerin weist diese Vorwürfe im Gespräch mit der WP entschieden zurück: „Meine kritische Haltung zu Islamismus oder dem türkischen Nationalismus war unmissverständlich in den vergangenen Jahren.“

Unter anderem habe sie für die vom türkischen Präsidenten Recip Erdogan bekämpfte Armenien-Resolution des Bundestages gestimmt und danach unter Polizeischutz leben müssen. Als Integrationsbeauftragte der CDU-Fraktion sei sie Ansprechpartnerin für verschiedene Religionsgemeinschaften gewesen und habe dabei immer klar Stellung gegen islamistische Positionen bezogen. (…)

Quelle: wp.de

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