Kein Bebauungsplan für Block 1 in Hagen-Wehringhausen

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Enttäuschung bei den Bürgern, die sich für den Erhalt des so genannten Blocks 1 in Wehringhausen einsetzen: Im Stadtentwicklungsausschuss ist gestern Abend knapp ein Antrag der SPD gescheitert, auf einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für das Areal zwischen Lange-/Gustav-/Ewald und Minervastraße in Wehringhausen zu bestehen.

Stattdessen kann die Gemeinnützige Wohnstätten Genossenschaft (GWG) nun darauf setzen, dass ihr Vorhaben nach Paragraf 34 des Baugesetzbuches geprüft wird. Das bedeutet: Allein die Verwaltung und nicht mehr die Politik ist am Zuge. (…)

SPD, Grüne und AfD wollten den Bebauungsplan, CDU, Hagen Aktiv, FDP und Piraten/Bürger für Hohenlimburg sprachen sich dagegen aus. Am Ende stand es acht zu acht Stimmen. Ein Patt, der den Antrag der SPD scheitern ließ. Der Linken-Vertreter war nicht anwesend.

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es wäre also auch eine sachgerechte Lösung möglich gewesen, die aber an den UnLinken gescheitert ist. Diese in wirklich wichtigen Angelegenheiten der Stadt immer wieder versagende  Gurkentruppe braucht sich in Wehringhausen nicht mehr blicken zu lassen.

Zwar kann es sein, dass ihr Vertreter im Stadtentwicklungsausschuss, Wolfgang Hoffmann, in der zeitgleich stattfindenden Sitzung der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl als Mitglied auch dieses Gremiums anwesend war – als Ausrede kann das aber nicht herhalten. Während sich BV-Mitglieder nicht vertreten lassen können, ist das in Ausschüssen sehr wohl vorgesehen. Vertreter Hoffmanns im Stadtentwicklungsausschuss sind Elke Hentschel und Ralf Sondermeyer, keiner von beiden war erschienen.

Warum auch – der Euro rollt auch so. Allein für Personalkosten im Fraktionsbüro stehen den UnLinken laut Haushaltsplan für 2018 126.250 Euro zur Verfügung; Hauptnutznießer dieses warmen Regens ist Fraktionsgeschäftsführer Ingo Hentschel, der Gatte jener Elke Hentschel, die – wie auch das andere stellvertretende Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss – die Abwesenheit bevorzugte. Das Geld bleibt halt in der Familie.

P.S.: Die GWG führt immer noch die irreführende Bezeichnung „gemeinnützig“ im Namen – die Gemeinnützigkeit von Wohnungsunternehmen ist allerdings schon mit Ablauf des Jahres 1989 abgeschafft worden.

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