Grüne sehen sich in Hagen nicht vom Bundes-Trend profitieren

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Die Grünen erleben auf Bundes- und Länderebene aktuell ein Allzeit-Hoch. In Hagen sehen sich die Grünen dadurch nicht nach oben schießen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Wo soll’s denn auch herkommen, wenn man sich freiwillig in die babylonische Gefangenschaft der Allianz des Grauens begeben hat? „In einer Fundamentalopposition in Hagen hätten wir so gut wie keine Gestaltungsmöglichkeiten. Das sieht in der Allianz ganz anders aus“, wird Fraktionschefin Pfefferer in dem Artikel zitiert. Wie naiv. Durch ihr Mitwirken in der Allianz haben die Grünen ihr Wahlversprechen gebrochen, nur den OB-Kandidaten Schulz gemeinsam mit CDU und FDP zu unterstützen – nicht aber nach der Wahl auch eine Koalition mit den beiden anderen bürgerlichen Parteien einzugehen. Die angeblichen „Gestaltungsmöglichkeiten“, die Pfefferer dort sieht, haben nur zu einer weitgehenden Profillosigkeit ihrer Partei geführt, die erst einmal die Frage beantworten müsste, warum man sie noch wählen sollte. Was Hagen bitter nötig hätte, wäre eine schlagkräftige und kampagnenfähige Opposition. Die sucht man allerdings vergebens.

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4 Antworten to “Grüne sehen sich in Hagen nicht vom Bundes-Trend profitieren”

  1. Christoph Rösner Says:

    was soll man auch anderes anmerken, bei der Steilvorlage. Dazu kann auch ein Grüner gerade nicht mehr viel sagen. Außer: an der Schlagkräftigkeit arbeiten wir, und die Kampagne ist in der Mache …

  2. hansimäuschen Says:

    Wieso eigentlich Fundamental-Opposition, und sind die Allianz-Parteien etwa Regierungsparteien ( wer ist dann die Regierung ? ) ?
    Geht´s nicht ein bißchen Kirche im Dorf – mäßiger ?
    Vielleicht würde es ja reichen, bei Ratsentscheidungen offener zu sein und nicht n Automatik fast alles, was von CDU – und womöglich noch FDP – kommt ( die Aktivität von Hagen aktiv beschränkt sich offenbar – auch ? – auf aktiven Opportunismus ) , abzunicken. Braucht man zwingend festzementierte Koalitionen auf kommunaler Ebene ? Vielleicht aber sehe ich das ja zu naiv.. .
    Ach so, ja, ist Fr. Pfefferer womöglich eine Ikone ?

  3. Barbara Hanning Says:

    Schlagkräftige und kampagnenfähige Opposition? Das kann man nur, wenn man Demokratie nicht als ständigen Wechsel von Macht und Machtlosigkeit sieht, sondern Opposition als ihr wirkmächtigstes Element versteht. Wählen kann man in ganz vielen Ländern dieser Erde, aber erst eine starke Opposition ist der Garant für tatsächliche Demokratie.
    Kampagnen dann loszutreten, wenn die nächste Wahl am Horizont erscheint – meine Güte, was ist denn dazwischen?
    Wer in Zeiten großer Veränderungen und politischer Verwerfungen nach Kontinuität schreit, die eigene Haltung und Verortung aber beliebig ist, kann als politischer Faktor keine Kraft, Eigenständigkeit und Erkennbarkeit entwickeln. Die Grünen in Hagen haben mit meinem Fraktionsausschluss und dem Ausschluss weiterer linker Grünen bewiesen, welche politische Ausrichtung zu erwarten war und heute auch zu besichtigen ist: Statt um politische Inhalte, Veränderungen und Haltungen zu ringen ist die Intrige das nachhaltigste und durchschlagendste Projekt dieser Ratsperiode.
    Barbara Hanning
    Fraktionslose grüne Ratsfrau

  4. keine Meinung, keine Haltung, nur Intrige | Grüne Linke Hagen Says:

    […] von Barbara Hanning, grüne Ratsfrau ohne Fraktion, in Doppelwacholder am 8. November […]

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