Weniger als die Hälfte der Kinder in Hagen im Ganztag

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Viel wird über die Ganztagsbetreuung in Hagen diskutiert. Dabei ist im vergangenen Schuljahr noch nicht einmal die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler in Grundschule und Sekundarstufe I über den normalen Unterricht hinaus betreut worden. Das geht aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Die Auflistung der Zahlen ergibt natürlich nur dann einen Sinn, wenn diese in Relation gesetzt werden. Das soll an dieser Stelle nachgeholt werden:

49,9 Prozent der 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe und der Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schulen in NRW nahmen im Schuljahr 2017/18 ein Ganztagsangebot an ihren Schulen in Anspruch. In Hagen laut Statistischem Landesamt nur 41,8 Prozent.

An Realschulen und Gymnasien in NRW wurden mit 23,7 bzw. 26,6 Prozent die wenigsten Kinder ganztags betreut. In Hagen nur 3,3 bzw. 14,3 Prozent.

An Grundschulen nahmen im abgelaufenen Schuljahr NRW-weit 45,2 Prozent der Schüler ein Ganztagsangebot wahr. In Hagen waren es nur 30,5 Prozent.

Einzig an Hauptschulen liegt die Quote höher als im NRW-Durchschnitt. Während in Hagen 63,7 Prozent der Schüler ganztags betreut wurden, waren es landesweit nur 59,8 Prozent.

Eine Antwort to “Weniger als die Hälfte der Kinder in Hagen im Ganztag”

  1. Allan Qutermain Says:

    In Köln hat man den dringenden Bedarf an erst einmal zusätzlichen
    7 Gesamtschulen beziffert. Damit man so einigermaßen den Willen der Schüler und Eltern nach Gesamtschulen im Griff bekommt,

    werden Schulen jetzt Hälftig um gewidmet.

    So gehen 3 Jahrgänge der OGS in der Schule,
    die anderen Jahrgänge der OGS in der anderen Schule.

    In Hagen undenkbar.

    Hier exestiert nur die Schulform, worauf sich CDU, SPD und Grüne,
    damals unter „Hanni und Nanni“ geeinigt haben.

    Von Politikbeschluss, über Planung, Bau und eventuellen Wiederstände dauert es Jahre, bis eine Gesamtschule in Betrieb geht.

    Aber auch Privatschulen werden in Hagen gepampert, das es schon weh tut.
    Das da immer mehr Eltern bezahlen dürfen, scheint der Politik auch nicht groß zu interessieren. Damit die Kidis diese Schulen besuchen, gehen Mutti und Vati gerne beide arbeiten.

    Und ohne 7 Tage England oder 7 Tage St. Anton wird heute keine Klassenfahrt veranstaltet.
    Ich habe von Klassenfahrten erfahren, die sich über 1.000 Euro bewegen.
    Ebenso, dass ganze Schulen sich in 4 und 5 Sterne Hotels einquartieren.

    Waldmannshausen oder Meinerzhagen wie früher, undenkbar.
    Aber auch Einkehrtage in Klöster in Köln und Hemer, hat uns nicht geschadet.

    Schade, beim Gymnasium in Garenfeld hat die Lobbyarbeit nicht geklappt.
    Die müssen aber auch einen schlechten Buchhalter gehabt haben.

    Die Nachfrage nach OGS Plätze müssen auch in Hagen riesengroß sein. Aber das Angebot und die Nachfrage wiederspricht sich.
    Ebenso, das Hagen das Angebot an OGS Plätze,
    für die umliegenden Gemeinden bereit hält.
    Dann wird gerne damit argumentiert, das Hagener Schüler auch die Breckerfelder Realschule besuchen könnten.

    Wie man heute lesen konnte, fehlen alleine in Deutschland über
    280.000 Kitaplätze für U3 Jährige.

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