TWB-Beschäftigte bangen um ihre Jobs

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VW-Verträge vor Gericht

Der Hagener Autozulieferer TWB kämpft vor Gericht um eine längere Zusammenarbeit mit VW. Die Lieferverträge der Prevent-Gruppe, zu der auch TWB gehört, mit VW laufen Ende März 2019 aus, deshalb könnten 300 TWB-Beschäftigte ihre Jobs verlieren.

Prevent hatte versucht, Preiserhöhungen von bis zu 1.000 Prozent durchzusetzen, berichtete das Handelsblatt im Mai 2018. Die IG Metall in Saarbrücken, auch dort gibt es einen Prevent-Standort, warf dem Unternehmen damals vor, „Autozulieferbetriebe, die am Rande der Insolvenz stehen, billig zu kaufen, dann die Kunden, also die großen Autohersteller, zu erpressen und mit Klagen zu überziehen, in der Zwischenzeit die Gewinne abzuschöpfen und eine Hülle mit Beschäftigten ohne Eigenkapital und Überlebensfähigkeit zurückzulassen“.

Die TBW-Mitarbeiter als Opfer solcher Art von Unternehmenspolitik setzen ihre Hoffnung jetzt auf das Landgericht Düsseldorf. Das wird kommende Woche entscheiden, ob VW aufgrund jahrelanger Verträge verpflichtet werden kann, weiter mit TWB zusammenzuarbeiten. Als Mindestziel hoffen Betriebsrat und Gewerkschaft, dass das Gericht eine sogenannte Auslaufphase verordnet. Dann wäre der Vertrag zwar beendet, es gäbe aber noch mindestens ein Jahr Arbeit.

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