Auch Hagener Firma zieht Arbeitsbühne aus Hambacher Forst ab

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Das Hagener Unternehmen Peter Cramer hat eine ihrer Arbeitsbühnen aus dem Hambacher Forst abgezogen. Die war dort von der Polizei bei der umstrittenen Räumung des Camps von Braunkohlekraftwerks-Gegnern eingesetzt worden – ohne das Wissen des Hagener Unternehmens.

Zuvor hatte schon der Düsseldorfer Arbeitsbühnen-Vermieter Gerken seine Gerätschaften, die von der Polizei genutzt wurden, aus dem Hambacher Forst abziehen lassen. (…)

Quelle: wp.de

Dazu:

Bundesbürger gegen Rodung

Wenn es nach dem Willen der Bundesbürger geht, ist die Sache klar: RWE würde den Hambacher Forst nicht weiter roden, bis die Kohlekommission ihre Arbeit beendet hat, und Deutschland würde außerdem bis spätestens 2030 aus der Kohle aussteigen.

Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Kampagnennetzwerks Avaaz, die Klimareporter° in Auszügen vorliegt.

Demnach wollen drei Viertel der Deutschen, dass es während der laufenden Gespräche zum Kohleausstieg keine Rodungen im Hambacher Wald gibt. Dabei befürworten 51 Prozent den Rodungsstopp sogar “sehr”. 25 Prozent stimmten “eher” zu. 22 Prozent sprachen sich hingegen für weitere Rodungen aus.

Noch deutlicher sind die Zahlen bei der Frage nach einem raschen Kohleausstieg. Knapp drei Viertel der Befragten sprechen sich dafür aus. Dabei sind 46 Prozent für einen Ausstieg “bis spätestens 2025” und 27 Prozent “bis spätestens 2030”.

Für einen Ausstieg “später als 2040” sprechen sich nur zwei Prozent aus. Dass Deutschland gar nicht aus der Kohle aussteigen soll, meinen lediglich zwölf Prozent.

Emnid fragte auch danach, wie die Unterstützer der derzeitigen Regierungsparteien CDU und SPD zum Kohleausstieg stehen. Interessanterweise ist bei ihnen die Unterstützung für einen zügigen Ausstieg noch größer als in der Gesamtbevölkerung: Jeweils gut 80 Prozent sprechen sich für ein Ende der Kohleverstromung bis spätestens 2030 aus.

“Die Regierung hingegen scheint den Hambacher Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen”, kommentierte Christoph Schott von Avaaz die Umfrageergebnisse. “Es geht nicht um ein kleines Waldstück bei Köln, sondern um die Zukunft der deutschen Klimapolitik.”

Quelle: klimareporter

2 Antworten to “Auch Hagener Firma zieht Arbeitsbühne aus Hambacher Forst ab”

  1. Allan Qutermain Says:

    Eingetütet hat das Ganze die damalige Landesregierung von SPD und GRÜNE. Das vergessen einige.
    Ausbaden darf das ganze die jetzige Landesregierung von CDU und FDP.

    Seit ein paar Jahren gehört der Hambacher Forst der FA. RWE.

    Jetzt Phantasiere ich Mal ein wenig.

    Was würde ein Hausbesitzer wohl Unternehmen,
    wenn sein Haus besetzt würde?

    Wahrscheinlich auch die Polizei rufen.

    Cramer und Gehrken scheinen es wohl nicht mehr nötig zu haben,
    ihre Arbeitsbühnen zu vermieten. Das war doch Mal Zweck dieser Unternehmen, oder irre ich mich.
    Dann muss RWE eben auf seine eigenen Arbeitsbühnen
    zurück greifen.

    Halt! RWE hat eigene Arbeitsbühnen.
    Die Landes Polizei hat keine.

    Oder kann es sein, das man Bange ist, das die Antifa Mal bei denen zu Besuch kommt? Was naheliegender ist.

    Zum Jahrestag des G20 Gipfel in Hamburg wurden auch wieder PKW von Privatbürger abgefackelt.

    Natürlich Nachts, wenn Weit und Breit die Polizei nicht zu sehen war.

    Was ich von diesen Idioten und Schmutzlappen halte,
    verbietet mir meine Erziehung.

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