Rassismus-Vorwürfe in Hagener SPD nehmen nicht ab

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In den sozialen Netzwerken, in Gruppen der Linken innerhalb der SPD sind die Rassismusvorwürfe gegenüber den Hagener Sozialdemokraten das Thema. Neben denen, die nicht fassen können, was in Hagen geschehen sein soll, werden die Stimmen jener, die Aufklärung fordern, immer lauter. (…)

Die aktuellen Geschehnisse im Ortsverein Wehringhausen sind offenbar kein Einzelfall innerhalb der Hagener SPD. Zwar berichtet die Westfalenpost (WP) am 27. Juli 2018 online unter Berufung auf den Hagener SPD-Parteichef Timo Schisanowski über einen ähnlichen Fall aus dem Ortsverein Boele-Kable-Garenfeld aus dem vergangenen Jahr: „Damals seien die Mitglieder vom Ortsverein – anders als in Wehringhausen – angenommen worden. Der UB-Vorstand habe sich auch sehr wohl offiziell mit der Kritik beschäftigt und habe zudem in Boele vor Ort Fragen beantwortet.“

Allerdings widerspricht diese Darstellung dem der Redaktion vorliegenden Protokoll der Unterbezirks-Vorstandssitzung vom 26. Juni 2017. Darin heißt es wörtlich: „Claus Homm berichtet von einem Schreiben des OV Boele-Kabel-Garenfeld (…). Darin teilt der OV dem Servicecenter mit, dass er in seiner Vorstandsitzung (…) einstimmig beschlossen habe, die Neumitglieder Zein Al (…), Nenad (…), Ilyess (…) und Ahmadjekaj nicht aufzunehmen. Die Hintergründe zur Ablehnung würden zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert.“ Das Protokoll gibt ebenfalls Aufschluss darüber, dass die die Bewerber Einspruch gegen ihre Ablehnung eingereicht hätten.

Dem Vernehmen hätten die Bewerber allesamt nur den sogenannten monatlichen Sonderbeitrag in Höhe von 2,50 Euro zahlen wollen. Im Protokoll heißt es dazu weiter: „Nach Auffassung des Parteivorstands in Berlin sowie den Juristen der NRWSPD sei die Höhe des Mitgliedsbeitrags allein kein Grund, jemanden nicht in die Partei aufzunehmen. Daher stimmt der UB-Vorstand einstimmig bei zwei Enthaltungen er Aufnahme der vier o.g. Mitglieder zu.“

Es stellt sich folglich die Frage, warum der Hagener SPD-Parteichef Timo Schisanowski in der WP mit einer komplett gegenteiligen Aussage zitiert wird. Wurden die Bewerber zunächst im SPD- Ortsverein Boele-Kable-Garenfeld abgelehnt, weil sie einen Migrationshintergrund besitzen, ähnlich wie im Ortsverein Wehringhausen? (…)

Quelle: Informer

Eine Antwort to “Rassismus-Vorwürfe in Hagener SPD nehmen nicht ab”

  1. Allan Qutermain Says:

    ws, du musst auch schreiben, dass die Neumitglieder den OV Boele,-Kabel-Garenfeld übernommen haben.

    Federführend war der damalige Kassierer.
    Ob der auch dort Ideengeber war, davon steht nix in den Artikel.

    Der damalige OV Vorsitzende trat wegen einer Erkrankung zurück.

    Heute ist dort Vorsitzender, der den ganzen Stapel mit Mitgliederanträge angeschleppt hat.

    Selbstredend wird dort im Jahr 2018 der Mitgliedsbeitrag der ??Neumitglieder in Bar bezahlt.

    Nebenbei, ich habe das ganz vergessen,
    kommen die Deligierten aus dieser Ecke.

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