In Boele hat SPD-Spitze nicht kritisch geprüft

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Es ist nicht das erste Mal, dass es einen plötzlichen Mitgliederzuwachs in einem Ortsverein der SPD Hagen gibt. So vergangenes Jahr im Ortsverein Boele-Kabel-Garenfeld. Damals, so sehen es Kritiker wie Jan Rautenstrauch, sei der SPD-Unterbezirksvorstand Manipulationsvorwürfen nicht nachgegangen. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: DW hatte seinerzeit über die Vorgänge im Hagener Norden berichtet (Boeler SPD-Vorstand tritt zurück):

In Genossenkreisen wird als Möglichkeit vermutet, dass es sich bei den Masseneintritten um einen Racheakt aus den Reihen des Hagener Parteivorstands handeln könnte bzw. den Versuch, auch in Boele für genehme Mehrheiten zu sorgen.

Bei der Aufstellung der Kandidatur zur Landtagswahl hatte es für den eigentlich gesetzten Wolfgang Jörg einen überraschenden Mitbewerber gegeben. Und der kam aus dem Ortsverein Boele-Kabel-Garenfeld.

Siehe auch die Anmerkung zu einem verlinkten WPWR-Artikel:

Vorstand der SPD Boele tritt nahezu geschlossen zurück

Und ein Beitrag aus dem „Cicero“:

„Die wollten uns weghaben“

Dort hieß es u.a.:

Der neue Kopf des Ortsvereins Milazim Jusaj wollte sich gegenüber Cicero ebenfalls nicht zu den Vorwürfen positionieren. Er reagierte weder auf Anrufe noch E-Mails. Selbst der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, Timo Schisanowski, wollte sich nicht äußern. Die Hagener SPD-Abgeordneten für Landtag und Bundestag reagierten ebenfalls nicht. Es hat den Anschein, als brächte das Drunter und Drüber die Genossen in Hagen aus den verschiedensten Gründen zum Schweigen.

Auch jetzt bei den Wehringhauser Merkwürdigkeiten mauern alle Verantwortlichen. Diesmal gegenüber dem Informer-Magazin. Es herrscht Angst vor unabhängigen Medien. Lieber stützt man das hiesige Presse-Monopol der Funke-Gruppe (WPWR, Radio Hagen, Stadtanzeiger).

Eine Antwort to “In Boele hat SPD-Spitze nicht kritisch geprüft”

  1. Hansimäuschen Says:

    Es gibt ja fast nichts langweiligeres als dieses Ortsvereins-Gedöns, für die Mitglieder vielleicht nichts wichtigeres. Was aber auch auffällt, ist, daß es – jedenfalls nach meinem Eindruck – weit überwiegend um alle nur erdenklichen Einzelheiten der SPD geht. Ist das bei anderen Parteien – insbes.den vernunftbegabten Allianz-Parteien, also faktisch sogar vier – eigentlich so anders oder ist man dort mit “ unterm Teppich halten “ einfach nur geschickter ? Oder noch langweiliger ?
    Oder habe ich vielleicht einen Knick in der Optik ?

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