Hagen: SPD wird Rassismus vorgeworfen

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Migranten als Mitglieder abgelehnt

Die SPD in Hagen hat ein Problem: Ihr wird Rassismus vorgeworfen, von den eigenen Mitgliedern und jenen, die gerne der sozialdemokratischen Partei beitreten wollen. Zahlreiche von ihnen wurden nunmehr ohne Begründung abgewiesen; weit mehr als 50 Personen sind betroffen. Die meisten haben einen deutschen Pass, sind in Hagen geboren oder leben seit über 20 Jahren in Deutschland – tragen jedoch ausländisch, ja fremd klingende Namen.

Ali Kerim Yavuz ist sauer, stinksauer. Seit 2013 ist der Gas- und Wasserinstallateur SPD-Mitglied – doch das, was ihm aktuell in der Partei entgegenschlägt, hat der 41-jährige Hagener noch nicht erlebt. (…)

„Ali ist ein Vorzeige-Ausländer“, beschreibt ihn Mark Krippner, selbst SPD-Mitglied, viele Jahre Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Hagener Stadtrat und aktuell Vorsitzender im Ortsverein Hohenlimburg. (…)

Krippner weiter: „Irgendwie ist es doch Ironie pur, wenn die Sache nicht so traurig wäre: Diejenigen, die im Ortsverein Wehringhausen beitreten wollen, sind Wehringhauser. Sie leben dort, einige arbeiten zudem im Stadtteil, kennen das Umfeld, die Probleme, die Möglichkeiten. Und jetzt sagen diejenigen im Vorstand, die nicht Wehringhauser sind: Du kommst hier nicht rein. Ja wo leben wir denn?“ (…)

„Der Vorgang lässt vermuten, dass es in der SPD Hagen ein Rassismusproblem gibt. Bitte nehmen Sie dazu Stellung“, lautet eine Frage der Redaktion – die SPD schweigt. „Ist es richtig, dass der Ortsvereinsvorstand einem Großteil ohne Begründung die Aufnahme verweigert. Bitte nehmen Sie dazu Stellung“, heißt es in einer anderen Frage – die SPD schweigt. Elf Fragen, keine Antwort – weder aus Hagen, noch von der Landespartei aus Düsseldorf. (…)

Quelle: Informer

Anmerkung: In einer früheren Version war auch der Focus als Quelle genannt worden. Der Focus hat den Beitrag aber nur vom Informer-Magazin übernommen. Dieses Medium erscheint täglich online. Informationen zum Informer-Magazin siehe hier, Informationen zum Autor des Beitrags Pascal Hesse siehe hier.

5 Antworten to “Hagen: SPD wird Rassismus vorgeworfen”

  1. Allan Qutermain Says:

    Im Focus sind bis jetzt 82 Kommentare dazu geschrieben worden.

    Der Focus hat diesen Artikel auch ohne redaktuelle Prüfung vom Informer 1 zu 1 übernommen.

    Erinnert mich an die Blätter der Hagener Einheitszeitung.
    Auch dort wird vieles ohne Prüfung hinein geschrieben.

    Aber zurück zu den Kommentaren beim Focus.
    Einige davon müssen Incider sein.

    So unter anderen, das zukünftige Mitglieder aus einem Clan-Verband kommen.

    In Ali’s „abgerockte“ Immobilien wohnen.
    So steht es wortwörtlich im Focus.

    Die Anträge nicht ganz koscher sind, bei gleichen Schriftbild, etc.

    Auch das 50 Anträge von einer Person angeschleppt wurden, hat ein Geschmäckele.

    Und jetzt kommt Ali mit der Rassismuskeule aus der Hüfte geschossen.

    Wenn der Vorstand Nein sagt und das nicht begründen will,
    dann ist das so.

    Ob es Ali passt oder nicht.

    Sogar der Dauerstudent ist ihn keine große Hilfe.
    Der schweigt auch wie ein Grab.

    Ich habe hier im Doppelwacholder schon einmal geschrieben,
    das mit anschleppen von Scheinmitglieder,
    darauf muss die SPD ein Patent haben.

    Erinnert mich an ein SPD Mitglied der Fraktionsgeschäftsführer einer anderen Partei wurde.

    Der wollte auch mit Mithilfe von 2 Spezis den Laden übernehmen.

    Nur ist das ganze etwas aus dem Ruder gelaufen,
    einer der Spezis ist jetzt Fraktionsgeschäftsführer.

    Damit alles in der Familie bleibt, ist die Göttergattin jetzt
    Fraktionsvorsitzende.

    Und viele Geschwister, deren Arbeitskollegen,
    Hausbewohner, etc. wurden auch versorgt.

    Was den OV Vorsitzenden aus Hohenlimburg angeht,
    ich will hier keine ollen Kamellen aufwärmen,

    da war doch was mit dem in der Vergangenheit?

    Ich würde an seiner Stelle nicht so die Klappe aufreißen,
    sonst holt ihn die Vergangenheit noch ein.

    • Michael Kramer Says:

      @allen, warum sollte ihm die Vergangenheit einholen? das hat wohl jeder mitbekommen, dass es eine schäbige Intrige war.
      zum eigentlichen Thema:
      Rudel hat weder in wehringhausen noch in Hagen was zu Stande bekommen. sie wollen Fakten, ok. wieviele knappen Abstimmungen hat er als Fraktionsvorsitzender gewonnen? ausser eine, dort haben sich CDU Politiker verdrückt,sonst KEINE!
      Wie stand der OV wehringhausen zum Theme Deerth? oder aktuell zum Thema Umzug Fortuna? es sind wehringhauser Kinder die nun nach Haspe müssen.
      reicht ihnen das?
      und zum spd Vorsitzenden in Hagen gibt es nur zwei Fragen:
      hat er nun endlich einen Abschluss?
      wohnt er immer noch im Kinderzimmer?
      ich finde es nur logisch, dass es Menschen gibt die die beiden ablösen wollen. das ist keine unterwanderung, dass nennt man Demokratie. herr rudel soll mal sagen, wieviel Familienmitglieder spd Mitglieder sind. und wie viele Arbeitskollegen von ihm Mitglieder sind. wenn Claus so vorgeht ist das ok, macht Ali das sind es Clan Strukturen?

  2. Allan Qutermain Says:

    @Michael Krämer,

    ob die SPD Wehringhausen mit ihren Vorstand aus Schnarchnasen besteht, das lasse ich Mal hier offen stehen.

    Ebenso das man den Vorstand der SPD Wehringhausen als Rassisten bezeichnet, auch.
    Ich finde dieses Wort fürchterlich. Ein Totschlagargument.

    Man muss vorerst damit leben, dass die SPD sich nicht um die Masseneintritte äußern will.
    Ebenso über das gleiche Schriftbild, gleiche Adresse, fast gleiche Unterschrift, usw.

    Nebenbei sind einige der Antragsteller darunter,
    die Politisch Unbefleckt sind.

    Ich habe nur das wiedergegeben, was einige Kommentatoren im Focus geschrieben haben.

    Es sind nebenbei noch einige Mehr dazu gekommen.

    Noch etwas, so schön ist die Wehringhausen SPD für mich nicht.

    Ich habe schon genug damit zu tun, mich um die Hasper und Hagener Verhältnisse auf den Laufenden zu halten.

    Man wird sehen, was bis jetzt nur geflüstert wird.
    Oder auch nicht.

    Auch könnte man in Wehringhausen den Film Nr. 3 mit
    Antony Hopkins und Judith Foster in den Hauptrollen drehen.

    Anstatt das „Schweigen der Lämmer“ das

    Schweigen der Hagener SPD.

    • Michael Kramer Says:

      @Allan Qutermain:
      ich habe in meinem Beitrag nichts von Rassismus gesagt. das sehe ich genauso wie sie. aber glauben Sie tatsächlich das alle Mitglieder einer Partei politisch befleckt sein müssen? früher war wohnungsmangel (ja, auch in hagen) wollte man eine schöne Wohnung haben musste man was machen, richtig in die SPD eintreten weil die Politik damals die Wohnungen nach nasenprinzip verteilt hat.
      ich möchte aufzeigen, dass wahrscheinlich die wenigsten wegen dem Grundsatzprogramm eingetreten sind.
      das der dauerstudent wohl keinen Abschluss hat ist leicht zu erkennen. im einheitsblatt lässt er sich unter anderem damit zitieren… wir prüfen, ob es Betrug ist…das sagt Wikipedia zum Betrug:
      Er zählt zu den Vermögensdelikten und ist in § 263 StGB geregelt. Die Strafnorm bezweckt den Schutz des Vermögens.
      Wichtig ist hier das Vermögen. Nein, der Mitgliedsbeitrag ist nicht das Vermögen weil der Geschädigte (wenn es in unserem beispiel einen überhaupt gibt)kann sich diesen sofort zurück buchen.
      Das lernt ein Jurastudent im zweiten Semester.
      Lieber Herr Schisanwoski, wie viel Semester haben sie studiert und haben sie erfolgreich ihr erstes Staatsexamen abgelegt?
      2 Sachen stimmen mich sehr nachdenklich,
      1. das einheitsblatt druckt wohl alles ohne kritische Prüfung ab wenn der Redaktion die Richtung passt.
      2.keiner in der SPD stoppt diesen Vorsitzenden
      zu.2 im focus hat Herr Yavuz gesagt, er hätte vorher versucht mit allen zu sprechen….

  3. Allan Qutermain Says:

    es müsste Unbefleckt heissen.

    Aber zurück zum Geschmäckle,

    mir ist bekannt das 2 OB der Genossen zugegriffen haben,

    der eine kaufte ein Grundstück auf Emst von der HWG,
    das war gerade im Angebot für 1 Deutsche Mark der Quadratmeter,

    dem anderen war sein Siedlungshäuschen auf den Boehfeld zu muffig, es ist nie herausgekommen, was diese Bude auf Emst gekostet hat.

    Aber keine Panik, eine Etage darunter geht auch noch vieles.

    Anzubieten hätte ich ein Architektenhaus von einen Dezernenten, das wie Sauerbier auf allen möglichen Immobilienseiten angeboten wird.

    Oder wie war das noch einmal mit den Fach-Beamten, die man ohne Arbeit, in der Besenkammer eines Keller verfrachtet hatte.
    So ala zum Bleistiftanspitzen. Aber dafür auch ohne Namenschild an der Tür.

    Zu den Heimatredakteure fällt mir nur spontan folgendes ein,
    es gab Mal einen Redakteur in einen Nachbarkreis.

    Der hatte ab 50 Jahre Rücken.
    Nachdem er Frühverrentet wurde, wurd er über Nacht auf das Poestchen eines Kreisvorsitzenden gehoben.
    Wenn mich nicht alles täuscht, ist er das noch heute.

    Aber zurück zum schönen Wehringhausen.
    Es hat schon etwas, mit einen Stapel Mitgliedsanträge angewendelt zu kommen. Ebenso das die gleiche Person, die Mitgliedsbeiträge der Neumitglieder,

    in BAR entrichten will. Usw., Usf., Ect..

    Erinnert mich an eine andere Partei in Hagen.
    Oder an einen Prozess vor dem hiesigen Gericht.

    500.000 Euro Jahresumsatz und davon 90 Prozent Bargeschaefte.
    Beschäftigt, weil das gute Menschen sind, nur Rumänen und Bulgaren auf 450 Euro Basis.

    Für die Rückzahlung der Vorsteuer, MwSt., Umsatzsteuer, vom Fiskus, gab es natürlich Konten.

    Bis der Fiskus merkte, dass das alles eine Luftnummer war,
    sind nur 3 bis 4 Jahre ins Land gegangen.

    Zum Schaden der Krankenversicherung, Pflegeversicherung
    und der Allgemeinheit.

    Das gleiche wurde aber schon einmal so durchgezogen.
    Nur mit Vetter vom Vetter an der Spitze.

    Über die Haftstrafen lachen die uns aus.
    So viel Geld was gebunkert wurde, kann man mit ehrlicher Arbeit nicht verdienen.

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