CDU Wehringhausen und die EU

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von Ruth Sauerwein

Die CDU Ortsunion Wehringhausen/Kuhlerkamp fordert von Bundesarbeitsminister Heil, dass er umgehend das EU-Recht auf Freizügigkeit „nachbessert“. Konkret heißt das wohl, dass die Zuwanderung aus Südosteuropa gestoppt werden soll. Nach der Festung Europa jetzt die Festung Deutschland? Reisefreiheit nur noch für die Menschen, die uns genehm sind? Lassen sich die Probleme, die zweifellos bestehen, so einfach lösen?

Es dürfte Minister Heil kaum möglich sein, das EU-Recht umzukrempeln. Und auch der Staatsministerin für Integration dürfte das nicht so rasch gelingen. Also müssen andere Lösungen her. Sicher ist es sinnvoll, Politiker aus Berlin einzuladen, damit sie das konkrete Leben kennenlernen. Wenn es zu einer solchen Begegnung kommt, wäre es sinnvoll, die Menschen in Wehringhausen dazu einzuladen, die haupt- und ehrenamtlich für ein gedeihliches Zusammenleben im Stadtteil arbeiten. Und der hohen Politik klarzumachen, dass Städte wie Hagen besondere Unterstützung brauchen – mehr Geld für Sozialarbeit, Arbeitsbeschaffungs-maßnahmen, Sprachkurse auch für EU-Zuwanderer, Hilfe bei der Integration.

Hagen und Wehringhausen können Unterstützung dieser Art dringend brauchen.

3 Antworten to “CDU Wehringhausen und die EU”

  1. Hansimäuschen Says:

    Klar können Hagen und Wehringhausen Unterstützung dieser Art gebrauchen. Das können andere vergleichbare Stadtteile und Städte auch. Ich bezweifle nur, daß es deshalb der Besuche von Ministern bedarf, hiermit eine Aufwertung der haupt- und ehrenamtlichen Arbeit verbunden ist oder ob diese vielmehr nicht für sich spricht ( und auch in Berlin sicherlich bekannt sein dürfte).
    Viele Städte in Deutschland / NRW haben ähnliche Probleme, warum sollte gerade Hagen ( und die CDU Kuhlerkamp /:) ) ganz besonders interessant sein.
    Aus meiner Sicht dient so etwas eher der Befriedigung von Eitelkeiten und Wichtigtuerei, dokumentiert durch Presseartikel und insbes. Bilder. Da steht man dann in Reih und Glied, legt vielleicht den Kopf etwas schräg, Mundwinkel bis an die Ohren, Zähne gebleckt. Das gab es auch früher, ist heute nur inflationär, wo es teilw. von kurios bis grotesk wirkt. Früher sagte man kurz “ Blendax „, daher konnte man sogar zweimal schmunzeln.
    Einige “ hohe “ ( d.h., einer nicht ) Herren Hagen´s waren bereits mehrfach in Berlin, unsere lieben Bundestagsabgeordneten sind gelegentlich auch dort und zudem bleiben Telefon und das gedruckte Wort.
    Reicht das nicht ? Wenn nicht, dann bitte ein Minister nach dem anderen, Minister-, zum. aber Regierungspräsident, und wahrscheinlich muß dann irgendwann auch die Bundeskanzlerin dran glauben, auch wenn man nochmal schmunzeln muß.

  2. Jürgen Dute Says:

    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Bravo

  3. Allan Qutermain Says:

    Die Freizügigkeit für EU-Inlaender braucht nicht „nachgebessert“ werden. Es reichen schon jetzt die bestehenden Gesetze vollständig aus.
    Wenn sie denn auch von seitens der Politik und öffentliche Verwaltung vollzogen würde.

    Es steht auch Niergendwo geschrieben, dass EU-Inlaender in unsere Sozialsysteme einwandern dürfen.

    Leider beträgt das Kindergeld das diese EU-Buerger hier bei uns kassieren, ein mehrfaches ihres Lohns in ihren Heimatland.
    Dazu kommen noch Scheinselbständigkeiten und diese ominösen
    450 Eurojobs.
    Da sollte man ansetzen.

    Oder wie lange hat die öffentliche Verwaltung und die Politik, dass mit den Vermieten von Schrottimmobilien einfach ausgesessen?

    Hier in Hagen wird vor Vieles einfach kapituliert.
    Verschiedene Anlässe gibt es genug.

    Mir gefällt das auch nicht, dass das wieder auf die Schiene
    „Ehrenamtlich“ geheilt werden soll.

    Auch verlässt man sich in Hagen, von Seiten der Politik, Verwaltung
    und jetzt Achtung, kommen die Wohlfahrtsverbände im Spiel,
    dass die Ehrenamtlichen diese Aufgaben übernehmen, „sollen.“

    Ehrenamt soll Spass machen und nicht wie vielfach,
    neben dem Hauptberuf, noch jede Woche die gleiche Anzahl von Wochenstunden ehrenamtlich Herunterkloppen.

    Und jetzt nicht behaupten, in Hagen würde so etwas nicht passieren.

    Kleines Negativbeispiel, was Mitarbeiter von Wohlfahrtsverbände im Arbeitsvertrag stehen haben.

    In Hagen und nicht in Timbuktu oder Tackatuckaland.

    Im Arbeitsvertrag steht dann,
    das der Hauptliche Mitarbeiter zu seiner 40 Std. Woche,
    die laut Tarif bis zu 60 Std. Woche betragen darf,
    noch einmal die gleiche Anzahl von Stunden,
    ehrenamtlich ableisten darf.

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