Konzept soll Freizeitareal in Hagen vor Trinkern retten

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Verwaltung und Politik wollen das Freizeitareal „Bohne“ nicht der Drogen- und Trinker-Szene preisgeben. Jetzt soll ein neues Gesamtkonzept her. (…)

Zustände, die der Rat, der einst selbst das millionenteure Nebeneinander von Freizeitareal und Szene-Treff beschlossen hat, nicht länger tolerieren will. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: „Selbst beschlossen“. Allerdings nicht vom Rat, wie der Artikel behauptet, sondern von der zuständigen Bezirksvertretung Mitte, die einen vom damaligen Bezirksvorsteher Lohmann (SPD) gemeinsam mit seinem heutigen Nachfolger Quardt (CDU) gemäß Gemeindeordnung gefassten Dringlichkeitsbeschluss im Nachhinein absegnete.

Und es war auch keine „millionenteure“ Planung, wie die WPWR suggeriert; die Kosten waren mit 556.800 Euro angesetzt. Laut Sitzungsprotokoll wurde damals zwischen Lohmann und Quardt nur diskutiert, ob der Unterstand für Methadonpatienten und andere Suchtkranke „nicht zu dicht“ an Spielflächen installiert werde.

Zugestimmt hat seinerzeit auch die Rechtsaußentruppe AfD, deren Vormann sich jetzt ganz im Duktus seiner Partei über die Drogen- und Alkoholabhängigen empört: „Das sind Menschen, die von den Kindern als Monster wahrgenommen werden.“ Erwachsene nehmen AfD-Politiker so wahr.

2 Antworten to “Konzept soll Freizeitareal in Hagen vor Trinkern retten”

  1. drhwenk Says:

    sehr gute anmerkung von „doppelwacholder“ höchstpersönlich.

    nur warum wrden meine kommentar hardware ZENSIERT?

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