Mobilität und Wohnen sind auch im Hagener Süden Thema

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Wie schon in den Stadtbezirken Mitte, Hohenlimburg und HA-Nord fordern auch die Bürger im Bezirk Eilpe/Dahl einen besseren ÖPNV

Kein Hagener Bezirk weist so unterschiedliche Strukturen und Herausforderungen auf, wie das dörflich-städtische Eilpe und das landschaftliche Volmetal. Knapp 50 Eilper, Dahler und Volmetaler kamen am Dienstag (26. Juni) im Rahmen der ISEK- Stadtbezirkswerkstatt im Gemeindehaus der Herz-Jesu-Kirche zusammen, um ihre Ideen und Wünsche für die zukünftige Entwicklung ihres direkten Lebensumfeldes zu erarbeiten.

Die besonderen Strukturen im Hagener Süden wurden auch in vielen Diskussionen in den insgesamt fünf Arbeitsgruppen deutlich und zeigten sich während der Präsentation der Ergebnisse. Nichtsdestotrotz blickten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer in dieselbe Richtung und entwickelten ähnliche Visionen für ihren Stadtbezirk.

Mehrfach wurde die Bedeutung des zentralen Bleichplatzes hervorgehoben. 2035 nimmt er aus Perspektive der Bürgerinnen und Bürger die Funktion eines lebendigen Treffpunktes und Begegnungsraumes für Jung und Alt ein. Die Volme ist dort erleb- und sichtbar, die angrenzenden Gebäude sind in ein Gesamtkonzept eingebunden und das Parken findet an weniger prominenter Stelle statt.

Für jedes Alter und jedes Einkommen wünschen sich die Hagenerinnen und Hagenerin im Süden in Zukunft eine große Bandbreite an Wohnangeboten. Von klassischen Wohnungen für Großfamilien bis zu alternativen Wohnformen wie Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften wird einiges geboten.

Die Volmetalbahn soll wieder mehrfach in der Stunde an den Haltepunkten im Bezirk halten. Neben Personen werden nun auch Güter auf den Gleiskörpern transportiert. Auch die Verknüpfung der Verkehrsknotenpunkte mit zusätzlichen Angeboten wie Car- und Bike-Sharing wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Auch ein zusammenhängendes, gut ausgebautes Radwegenetz entlang der Volme wird gewünscht.

Neben dem Wohnen, dem Wohnumfeld und der Mobilität wird das Freilichtmuseum als Hagener „Aushängeschild“ hervorgehoben. Das Freilichtmuseum hat eine besondere Bedeutung für den Bezirk und sollte noch stärker vermarktet und in die Öffentlichkeit gerückt werden. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des motorisierten Besucherverkehrs durch den Ausbau des ÖPNV und der Erreichbarkeit mit dem Fahrrad abgemildert. Im Sinne der Vernetzung erarbeitete eine Arbeitsgruppe die Vision einer Seilbahn, die das Freilichtmuseum und den Baumwipfelpfad miteinander verbindet.

In der nächsten Woche steht das Finale der Stadtbezirkswerkstätten im Bezirk Haspe an. Am Dienstag, 3. Juli, um 19 Uhr sind alle Hasperinnen und Hasper in das Vereinshaus St. Bonifatius, Berliner Straße 110a, eingeladen, um gemeinsam Ideen und Zukunftsvisionen für ihren Stadtteil zu erarbeiten.

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