Altlasten für „Grüne“ kein Umweltproblem

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Altlasten auf ehemaligen Industrieflächen stellen für die Hagener „Grünen“ anscheinend kein Problem für die Umwelt mehr dar. Nur so lässt sich die Äußerung des „grünen“ Vorsitzenden des Umweltausschusses vom 19. Juni 2018 deuten, wie sie im Sitzungsprotokoll festgehalten wurde.

Danach wollte Ratsmitglied Frank Schmidt (Fraktion Bürger für Hohenlimburg/Piraten) wissen, „warum der Erwerb des Geländes der Dolomitwerke nur im Stadtentwicklungsausschuss behandelt wird. Das Thema gehöre seiner Meinung nach auch in den Umweltausschuss.“

Das sah Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Umweltausschusses und Mitglied der „Grünen“ ganz anders wie das Protokoll vermeldet: „Bei dem Erwerb einer belasteten Fläche spielt natürlich die Altlastenbelastung eine große Rolle, aber dies sei nicht aus Umweltgesichtspunkten zu sehen sondern aus Gesichtspunkten, wie die Fläche für die vorgesehene Nutzung vorbereitet werden kann. Dies sei keine politische Entscheidung.“

Die Altlastenbelastung ist also nicht „aus Umweltgesichtspunkten zu sehen“ und „keine politische Entscheidung“. Eine interessante Position für einen angeblich „Grünen“ und Ex-DKPler, der seine aktuelle Bestimmung offenbar als Wirtschaftslobbyist gefunden hat.

Zu Panzer siehe auch:

Gewendete Grüne gegen „Fahrverbote“
Verkehrs- und umweltpolitische Bankrotterklärung der Hagener Ökoliberalen

Eine Antwort to “Altlasten für „Grüne“ kein Umweltproblem”

  1. Miristschlecht Says:

    „Nach uns die Sintflut!“

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