Trotz Abrissdebatte: Hagener Finanzamtssäulen werden saniert

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So richtig schön findet sie kaum jemand, sogar ihr Abriss wurde schon gefordert. Doch jetzt werden die Stützen des Finanzamts am Ring saniert. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Autor Hubertus Heuel gibt den Experten: „Die Immobilie gilt als Hemmschuh für die Stadt- und Verkehrsentwicklung in Hagen.“  Obwohl er genau weiß, dass nicht das Finanzamt die Dreckschleuder ist: „Die Abgase, die die Autos auf dem Märkischen Ring ausstoßen, verpesten das Stadtklima.“ Nach dem Verursacherprinzip muss also nicht das Finanzamt weg, das aus gutem Grund unter Denkmalschutz steht, sondern der Verkehr muss eingedämmt werden.

Die „Diskussion“, die Heuel ins Feld führt, ist bislang eine von der WPWR propagandistisch aufbereitete Kampagne, hinter der der Lobbyverband SIHK und deren Hilfstruppen FDP und CDU stehen. Die Pfeiler mit den zugegebenermaßen potthässlichen gelben Pissoirkacheln sind das Ergebnis des Durchbruchs des Märkischen Rings in den 1960er Jahren an dieser Stelle. Da für einen Gehweg kein Platz mehr war, wurde schon damals dem Autoverkehr Vorrang eingeräumt und ein Teil des Erdgeschosses aus dem Finanzamtsbau herausgebrochen.

Jetzt böte sich eine Sanierung in Einklang mit der Architektur des Backsteinexpressionismus‘ an. Etwas befremdlich wirkt in diesem Kontext die Position der Leiterin der Unteren Denkmalbehörde, Ina Hanemann, an, die sich für die Erhaltung des Kloambientes stark macht – wenn die Darstellung der WPWR so den Tatsachen entspricht. Bei dem Blatt muss man bekanntlich vorsichtig sein.

Eine Antwort to “Trotz Abrissdebatte: Hagener Finanzamtssäulen werden saniert”

  1. Allan Qutermain Says:

    Zur Info,
    der Eingang zum Finanzamt war Mal auf der anderen Seite.

    Am besten war noch der Paternoster.
    Schade, dass das Benutzen dieser Aufzugart verboten ist.

    Und das Büros zur Straße nicht benutzt werden dürfen.
    Den Leerstand zahlt das Land.

    Scheint Mode in Hagen zu sein?

    Im Rathaus II werden auch Büroräume zur Straße nicht benutzt.
    Nur hier bezahlt es der Hagener Steuerzahler.

    Im Endeffekt zahlt für alle beiden Liegenschaften der Bürger.

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