Emotionale Debatte um Baumpflege-Satzung in Hagen

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Die Diskussion um den ­städtischen Entwurf einer Baumpflege-Satzung sorgt auch bei den Fachpolitikern für heftige Diskussionen. Im Vordergrund stehen dabei der zu erwartende bürokratische Aufwand, die Kosten und eine Ungleichbehandlung von normalen Bürgern sowie der Stadt und ihrer Töchter selbst. (…)

„Was die Schaffung einer neuen Stelle angeht, gibt es Dissens“, so Hans-Georg Panzer, Vorsitzender des Umweltausschusses und Grünen-Ratsherr, „es kann nicht sein, dass die Baumpflege-Satzung denselben Personalaufwand wie einst die abgeschaffte Baumschutz-Satzung hat, obwohl sie gar nicht so sehr in die Tiefe geht.“ So bräuchte es aus Grünen-Sicht kein Baumkataster für die Stadt Hagen, dass ja auch gepflegt werden müsse. Auch eine „dingliche Sicherung“ von Bäumen im Grundbuch, die möglicherweise wiederum Gebühren für die Bürger auslöse, sei überflüssig. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: Es wird immer klarer, dass ein Schutz von Bäumen überhaupt nicht erwünscht ist. Während die von FDP und CDU vorgeschobenen Gründe nicht anders zu erwarten waren (angeblich würden dann Bürger „angezählt“ und „gegängelt“) und die SPD versucht, mit dem Ausspielen von vermeintlichen Gegensätzen zwischen sozialen Belangen und Ökologie aufgrund ihrer desolaten Lage in Hagen wieder nach vorne zu kommen, haben die Grünen inzwischen auch als ehemals ökologische Kraft im Rathaus endgültig abgewirtschaftet.

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