Eine überfällige Richtigstellung

by

von Christoph Rösner

Ja Leute! Ist es denn wirklich so schwer, genau hinzuschauen oder mal ein Impressum zu lesen?

`Was will er denn jetzt schon wieder? `

Ich sag´s Euch. Ich möchte einfürallemal aufräumen. Und zwar mit diesem Durcheinander, die Urheberschaft und die Arbeit des Doppelwacholders betreffend.

Hierzu der Kommentar von Jürgen Schäfer:

Jürgen Schäfer Says:
9. Juni 2018 um 18:50 | Antwort

Sehr geehrter Herr Rössner,

vielen Dank für Ihre aufmerksam-kritische Sichtung des Zeitungsartikels. Sie haben es auf den Punkt gebracht: Wir wollten die Bebelstraße positiv in die Schlagzeilen bringen, damit deutlich wird, dass es dort mit der KiTa eben auch munteres Leben gibt. Ein türkischer Investor saniert mittlerweile die leergezogenen Häuser, so dass in einem halben Jahr dort neue Mieter kommen werden.

So froh wir über den Wegzug der rumänischen Familien sind, so wenig sehen wir einen Anlass, dies zu feiern. Unser Motto – das die Eltern ausgewählt haben, lautete ja: „Auf geht’s“. Also Zukunft in den Blick nehmen, die Vergangenheit brauchen wir nicht mehr in den Blick zu nehmen.

Von daher noch mal Dank für Ihre Kommentare im DW.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Schäfer

Selbstverständlich habe ich Herrn Schäfer geantwortet:

Christoph Rösner Says:
11. Juni 2018 um 15:20 | Antwort

Lieber Herr Schäfer. Die „Ehre“ und Ihr Dank gehören nicht mir, sondern Winfried Symanzik. Er ist der Verfasser und aufmerksam-kritischer Sichter des Artikels. Im Übrigen ist WS – so das Kürzel unter dem Titel – der unentwegte, fleißige, aufmerksame und vor allem hauptverantwortliche für den Doppelwacholder. Ich trage nur ab und zu und in unregelmäßigen Intervallen zum Gelingen des DW bei. Trotzdem herzlichen Dank für den Dank. Ihr Christoph Rösner

Und : […] Hansimäuschen Says:
11. Juni 2018 um 20:14 | Antwort

„Ich habe zwar keinerlei Kenntnisse bezgl. Hintergründen, Begleitumständen etc. beim DW […] es aber so, wie es Herr Rösner erklärt, vermutet. Jedenfalls dürfte es sich um eine Sauarbeit handeln, die Respekt verdient.“

Richtig ist, dass die tägliche Pflege dieser Website https://doppelwacholder.wordpress.com tatsächlich eine ordentliche „Sauarbeit“ ist.

Richtig ist, dass laut Impressum gemäß § 10 Absatz 3 MDStV folgende Autoren inhaltlich verantwortlich zeichnen:

Jörg Oberwahrenbrock (jo), Winfried Symanzik (ws), Christoph Rösner (chroesner). Presserechtlich verantwortlich für Gastbeiträge ist der jeweils genannte Autor (Anschrift wie oben).

Warum nun diese detaillierte Auf- bzw Richtigstellung?

Weil es nötig ist! Weil ich nicht dauernd in der Wahrnehmung unserer Leserinnen und Leser, die täglich mehr werden, als Macher des DW gelten und als solcher angesprochen werden will. Ich werde gerne gelobt, ja, und ich respektiere Kritik, selbstverständlich, aber dauernd mit fremden Lorbeeren rumlaufen, nervt.

Ja, ich haue vielleicht drei oder vier Glossen – pro Jahr! – raus, mit denen ich gerne, gewollt und völlig absichtlich bestimmten Leuten in HA auf die Füße trete, mehr aber auch nicht.

Ja, und auch das ist richtig, meine Glossen verfehlen ihr Ziel in den seltensten Fällen, vielleicht weil sie so geschrieben sind, wie sie es sind, vielleicht auch, weil ich mit ihnen einen Nerv treffe bei jenen, die noch kritisch hinterfragen, was ihnen von der Einheitspresse oder der Politik täglich untergejubelt wird.

Aber ich bin nicht der DW! Die Ehre gebührt einem Mann, der wirklich tagtäglich recherchiert, liest, kritisch sichtet, schreibt und publiziert, und das alles ohne jegliche Aufwandsentschädigung. Winfried Symanzik.

Dieser Winfried Symanzik – Kürzel WS! – unter beinahe jedem Artikel zu finden! – verrichtet diese unverzichtbare Arbeit tatsächlich täglich ohne jede Bezahlung, wie im Übrigen auch die anderen Autoren.

Ja, wir sind so bescheuert!

Wir zelebrieren keine Redaktionssitzungen, bei denen wir Polizeimeldungen oder die Fotos entlaufender Hundchen sichten oder andere wichtige Themen des Tages ausbaldowern. Wir kommunizieren unregelmäßig, mehr ist auch gar nicht vonnöten, weil wir uns einig sind. Einig im Umgang mit dieser Stadt, ihrem (Rest)-Medium und den Zuständen, die diese Stadt zu dem Gebilde machen, an dem so viele Hagener und Hagenerinnen zurecht verzweifeln.

Und da der DW wirklich UNABHÄNGIG ist, erlauben wir uns die schmerzenden Spitzen, die satirischen Rempler und die sauber recherchierten Texte.

Das ist auch der Grund, warum der Doppelwacholder geliebt und respektiert und gleichzeitig gehasst wird. Geliebt und respektiert von jenen, für die wir ein kleines aber bedeutendes Sprachrohr geworden sind, gehasst bei jenen, die es verabscheuen, wenn ihre Machenschaften, ihre (politischen) Dummheiten und ihr Dilettantismus offengelegt werden. Aber gerade bei jenen hat sich der Doppelwacholder inzwischen zur Tageslektüre gemausert… wunderbar!

Einigen politischen Freunden wird es nicht entgangen sein, dass wir durchaus auch sie nicht verschonen, wenn´s Not tut …

Also: Ehre, wem Ehre gebührt. Und sie gebührt nun mal dem Gründer und Betreiber des Doppelwacholder, Winfried Symanzik, der irgendwo in Haspe zwischen roten Eseln und nie versiegenden Schnapsrinnsalen (oder-bächen) einen Großteil seines Tages damit verbringt, Euch und uns ein wenig mehr Licht ins Dunkel dieser Stadt zu bringen.

Wer liest, ist klar im Vorteil. Die Autorenschaft wird bei uns immer klar gekennzeichnet, und … WS und ich sind uns doch nicht immer einig.

Er hasst nämlich Fatzebuck, ich liebe Fatzebuck.

Dort mache ich im Kleinen und viel regelmäßiger das, was ich im Doppelwacholder unregelmäßiger und ausschweifender mache: mich einmischen, freche Kommentare absondern, Leuten auf die Füße treten – und das mit ganz viel Freude!

https://www.facebook.com/christoph.rosner.50

Ist das jetzt endlich geklärt!!?? Na, hoffe ich doch.

Ihr/Euer Christoph Rösner

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4 Antworten to “Eine überfällige Richtigstellung”

  1. Almdudler Says:

    Ihr werdet auch von Ex-Hagenern im Bayerischen Exil gerne gelesen:)

    Weiter so!

  2. Hansimäuschen Says:

    und “ Der Dritte Mann “ (nicht “ The Third Man „, nicht “ Harry Lime „, dennoch geheimnisumwittert) “ Says “ ( statt sagt ) :

    wie, nichts ?

  3. drhwenk Says:

    sehr schön.

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