Clans sorgten für Angst in Hagen – Jetzt feiern die Nachbarn

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Rumänen-Clans haben die Hagener Bebelstraße zu einem rechtsfreien Raum gemacht. Seitdem sie weggezogen sind, ist nun aber Ruhe eingekehrt. (…)

Quelle: wp.de

Anmerkung: WPWR-Schreiber Heuel nutzt die Gelegenheit der Ankündigung eines Straßenfestes, um seine ollen Kamellen wieder aufzuwärmen. Nachdem er ausführlich aus vergangenen Zeiten berichtet und aus seinem eigenen Artikel vom Mai 2016 zitiert, kommt erst gegen Ende des Traktats der Hinweis des Pfarrers Schäfer, „dass man nicht den Auszug der Roma feiere“.

Heuels WPWR-Kollege Mike Fiebig hatte allerdings bereits im August 2016 Entwarnung gegeben: „Es herrscht wieder Ruhe. Die Probleme (…) in der Bebelstraße haben sich erledigt.“ Heuel erweckt hingegen den Eindruck, es handele sich um Neuigkeiten.

Die Methode, Einzelfälle zu verallgemeinern oder  – wie hier – auch nach Jahren wieder aufzuwärmen (natürlich nur, wenn es sich um Zuwanderer handelt), sind symptomatisch für die AfD und verwandte Gruppierungen. Teile des Hagener Einheitsblatts reihen sich mit dieser Art von Berichterstattung zustimmend in diese Szene ein.

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6 Antworten to “Clans sorgten für Angst in Hagen – Jetzt feiern die Nachbarn”

  1. Jürgen Schäfer Says:

    Sehr geehrter Herr Rössner,

    vielen Dank für Ihre aufmerksam-kritische Sichtung des Zeitungsartikels. Sie haben es auf den Punkt gebracht: Wir wollten die Bebelstrasse positiv in die Schlagzeilen bringen, damit deutlich wird, dass es dort mit der KiTa eben auch munteres Leben gibt. Ein türkischer Investor saniert mittlerweile die leergezogenen Häuser, so dass in einem halben Jahr dort neue Mieter kommen werden.

    So froh wir über den Wegzug der rumänischen Familien sind, so wenig sehen wir einen Anlass, dies zu feiern. Unser Motto – das die Eltern ausgewählt haben, lautete ja: „Auf geht’s“. Also Zukunft in den Blick nehmen, die Vergangenheit brauchen wir nicht mehr in den Blick zu nehmen.

    Von daher noch mal Dank für Ihre Kommentare im DW.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Schäfer

    >

  2. Hansimäuschen Says:

    Nur eine Frage am Rande : Herr Roes(s)ner ? Steht “ Ws “ hierfür oder habe ich was überlesen ?

  3. Christoph Rösner Says:

    Lieber Herr Schäfer. Die „Ehre“ und Ihr Dank gehören nicht mir, sondern Winfried Symanzik. Er ist der Verfasser und aufmerksam-kritischer Sichter des Artikels. Im Übrigen ist WS – so das Kürzel unter dem Titel – der unentwegte, fleißige, aufmerksame und vor allem hauptverantwortliche für den Doppelwacholder. Ich trage nur ab und zu und in unregelmäßigen Intervallen zum Gelingen des DW bei. Trotzdem herzlichen Dank für den Dank. Ihr Christoph Rösner

  4. Hansimäuschen Says:

    Dann möchte auch ich – selbst als Nölbürger – mein „.. am Rande.. “ zurück nehmen, was zwar so nicht gemeint, vielleicht aber doch etwas unbedacht war.
    Ich habe zwar keinerlei Kenntnisse bezgl. Hintergründen, Begleitumständen etc. beim DW, so auch nicht hins. des sich geschickt versteckt haltenden “ Dritten Mannes “ des Impressum, es aber so, wie es Herr Rösner erklärt, vermutet. Jedenfalls dürfte es sich um eine Sauarbeit handeln, die Respekt verdient.

    p.s. : Was den Herrn Schäfer betrifft, bin ich mir allerdings im nachhinein nicht mehr so sicher, ob er vor einiger Zeit unseren Enkel statt die eigentlich hierfür vorgesehene EnkelIN konfirmierte.Theologen liegen – wenn auch nicht nur – halt öfter mal falsch. Menschlich.
    Gruß auch an Nicole Pfefferer..
    (Alles hat mit Allem zu tun, vielleicht)

  5. Allan Qutermain Says:

    Besagter Redakteur sollte sich Mal lieber Schlau machen,

    wo dieser Osmanen MC abgeblieben ist?

    In Luft aufgelöst scheinen die sich wohl nicht?

    Denn ich habe noch vor ein paar Tagen einen davon,
    „Stolz wie Oskar“, mit seiner Kutte tragend gesehen.

    Und wenn man einmal beim Schlau machen ist,

    welcher Idiot aus dem Rathaus hat die Umwidmung,

    einer Eckkneipe an der Berliner Str. zu einer Spielhalle genehmigt?

    Haspe hat ja so wenige davon. 😬
    Nebenbei, das Blaue Kreuz bietet Einzelgespräche und Gesprächsgruppen für Spielsüchtige an.

    Kann ja nicht jeder Leerstand zu einer Dönerbude oder
    5 Euro Friseursalon umgebaut werden.

    Oder nach dem der Laden zugemacht wurde, hat der Schwager vom Schwager, als Alias, mit ein paar neuen Nirosta Möbeln wieder aufgemacht.

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